Wunderwuzi Bio-Apfel: Auf den Spuren des heimischen Superfoods (mit zwei herrlich süßen, veganen Rezepten: Apfelmuffins und Apfelstrudel)

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Der Apfel ist zurecht das liebste Obst der ÖsterreicherInnen, steckt das heimische Superfood doch voller Vitamine! Es lässt sich nicht nur roh zwischendurch als gesunder Energielieferant genießen, sondern auch in der Küche vielseitig einsetzen. Ich habe einen Bio-Apfelbauern in der Steiermark besucht und zwei köstliche, vegane Rezepte mitgebracht. Bio lohnt sich – immer!

Auf der Spur des Bio-Apfels in der Steiermark

Kaum waren wir an diesem sonnigen Spätsommertag in der Steiermark, in der Nähe von Hartberg, angekommen, schon ging unsere Tour zum Hof eines Zurück zum Ursprung Bio-Apfelbauern los. Ich mag es, wenn ich hinter die Kulissen blicken und hautnah erleben kann, wo die Produkte, die wir daheim haben, herkommen und wie sie angebaut werden.

Da wir fast ausschließlich Produkte von Zurück zum Ursprung zu Hause haben, freute mich das in diesem Fall besonders. Ich durfte einmal mehr feststellen, dass der Leitsatz „Bio, das weiter geht“ wirklich gelebt wird. Ich war erstaunt, wie viele Gedanken man sich sogar über das kleinste Detail rund um Anbau, Ernte und Lagerung machen kann. Es ist schön zu sehen, dass es Unternehmen gibt, die so arbeiten wie Zurück zum Ursprung bei HOFER.

Angekommen beim Biobauernwurden wir zunächst über die Apfelplantagen geführt und erfuhren viel Interessantes rund um den Anbau, die Pflege und die Ernte der Äpfel. Die Luft war frisch und klar, die Sonne strahlte auf uns hinab und in der grünen, großen Oase summte und brummte es. So schön, so idyllisch. Und zu wissen, dass die Natur hier geachtet, respektiert und so vieles zur Erhaltung der natürlichen Diversität beigetragen wird, tut gut und gibt Vertrauen.

Danach buken wir Apfelstrudel, fuhren mit dem Traktor zur anderen Seite der 10 Hektar großen Apfelplantage, probierten Apfel-Energiebällchen und Muffins. Beim Cocktailempfang abends gab es Apfelcocktails, wobei ich zu diesem Zeitpunkt zu Cappuccino gewechselt war. Der war nach einem Tag in der Natur wahrlich wohltuend. Ein kleines Highlight, um das meine Tochter und ich uns nun kümmern: Einen kleinen Apfelbaum durften wir mit nach Hause nehmen. Ich bin sehr gespannt, ob er in der nächsten Saison blühen und Äpfel tragen wird.

Der Apfel ist das Lieblingsobst der ÖsterreicherInnen. 79% der heimischen Äpfel kommen aus der Steiermark. 2012 wurden auf 11% der Anbaufläche in Österreich Bioäpfel angebaut. Mittlerweile sind es über 22%.

Wunderwuzi Apfel: Das heimische Superfood

Superfood muss nicht von weither kommen: Auch heimische Pflanzen haben es mitunter ganz schön in sich und der Apfel zählt definitiv dazu. Egal ob Topaz, Gala oder der etwas weniger bekannte und ursprünglich in Neuseeland heimische Braeburn, meine Lieblingssorte: Dass Äpfel hierzulande so zahlreich und immer öfter in Bioqualität angebaut werden und entsprechend an jeder Ecke verfügbar sind, ist wahrlich ein kleiner Segen! Nicht nur, dass das Kernobst aus der Familie der Rosengewächse köstlich schmeckt und auch in der Küche vielseitig eingesetzt werden kann, es ist auch richtig gesund!

  • Äpfel haben einen hohen Wasseranteil, wenig Kalorien und sind aufgrund ihres hohen Anteils an Frucht- und Traubenzucker gute Energielieferanten.
  • Der enthaltene Ballaststoff Pektin wirkt cholesterinsenkend, Cellulose verdauungsfördernd.
  • Wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, wie die im Apfel enthaltene Flavonoide, stärken das Immunsystem und schützen das Herz.
  • Die meisten Nährstoffe – etwa 70% – befinden sich übrigens tatsächlich direkt unter der Schale. Also unbedingt mit Schale essen!

Der altbekannte Satz „An Apple a Day keeps the Doctor away” ist zurecht seit vielen Jahren in unterschiedlichen Ländern und Ausformungen in aller Munde.

Die Netze über den Apfelbäumen schützen die Pflanzen vor Hagel. Im Winter werden sie von Hand geschlossen.

Rezept: vegane Apfelmuffins

Für 12 Muffins brauchst du:

  • 2 mittelgroße Äpfel
  • 200 g Haferflocken
  • 200 ml Wasser
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 EL Birkenzucker

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen (Gas: Stufe 2, Umluft: 160 C°)
  2. Äpfel waschen, vierteln, entkernen und mit der Schale raspeln
  3. Mit Haferflocken und Wasser vermischen
  4. Teig mit Zimtpulver und Vanillearoma verfeinern und mit Birkenzucker abschmecken
  5. Teig in eine Muffinform füllen und im Backofen auf mittlerer Schiene für ca 30 Minuten backen

Rezept: veganer Apfelstrudel

Für einen Strudel für ca. 10 Personen brauchst du:

  • 1 veganer Strudelteig
  • 1,5 kg Äpfel
  • 100 g Zucker
  • 150 g Semmelbrösel
  • 80 g Margarine
  • Zimt
  • 1 Zitrone
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 2 EL Rum (nach Geschmack)
  • Rosinen (nach Geschmack)
  • 70 g Mandeln (nach Geschmack)

So geht’s:

  1. Rohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Für die Fülle die Brösel in etwas Margarine hell rösten
  3. Äpfel schälen, entkernen und dann blättrig schneiden oder hobeln
  4. Kristall- und Vanillezucker, Zitronensaft und -schale, ½ TL Zimt, Rosinen und Mandeln untermischen
  5. Fülle für ca. 15 Minuten ziehen lassen und den entstandenen Saft abgießen
  6. Den Strudelteig auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten
  7. Mit zerlassener Margarine beträufeln
  8. Das Bröselgemisch und die Äpfel auf etwa zwei Drittel des Teiges verteilen
  9. Teig (evtl mit Hilfe eines Tuchs) einrollen
  10. (Je nach Teig kann es einfacher sein, den Teig erst zu Rollen und dann mit der Naht nach unten auf das Backpapier zu legen.)
  11. Den Strudel mit Margarine bestreichen
  12. Im Rohr auf unterer Schiene für ca. 50 Minuten backen
  13. Strudel portionieren und mit Staubzucker bestreuen

Weitere köstliche Rezepte findest du auch online bei Zurück zum Ursprung, etwa für Apfel-Birnenknödel oder auch Apfeltiramisu.

Zurück zum Ursprung: Warum sind die so gut?

Im Sommer 2018 habe ich zum ersten Mal ausführlich beschrieben, was Zurück zum Ursprung anders macht und worauf wir als KonsumentInnen vertrauen dürfen, wenn wir unsere Bio-Produkte dort kaufen. Es ist nicht egal, wozu wir „Ja“ sagen, wofür wir regelmäßig Geld ausgeben: Jeder Einkauf ist für mich ein Statement. Mit dem, was meine Familie und ich täglich konsumieren und entsprechend mit meinen Kaufentscheidungen will ich ein Teil der Lösung sein – und nicht des Problems.

In aller Kürze habe ich dir hier nochmals ein paar der Punkte zusammengetragen, die du im Artikel vom letzten Jahr ausführlich nachlesen kannst:

  • Die Bauern, die Zurück zum Ursprung beliefern, haben sich einer nachhaltigen Wirtschaftsweise gemäß des Prüf nach!-Standards verschrieben, der weit über die Bio-Verordnung der EU hinausgeht. Sie verzichten beispielsweise auch auf Spritzmittel, die in der EU im Rahmen biologischer Landwirtschaft erlaubt sind, wie etwa das bienenschädliche Spinosad.
  • Zurück zum Ursprung hat langfristige, faire Verträge mit den Bäuerinnen und Bauern, womit die Abnahme der Produkte garantiert ist.
  • Alle Produkte von Zurück zum Ursprung sind regional, sie bzw. ihre Inhaltsstoffe kommen, soweit es möglich ist, aus Österreich. Sie sind sowohl gentechnikfrei, als auch seit jeher palm- und tropenölfrei.
  • Die ganzheitliche Nachhaltigkeit der Produkte von Zurück zum Ursprung wird anhand der Bewertung „Kreislauf des Lebens“, abgebildet auf den Produkten, beurteilt: Dabei werden die Nachhaltigkeitsleistungen der Bauern umfassend in vier Dimensionen vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau überprüft und mit herkömmlicher Landwirtschaft verglichen. Die dabei angewandte wissenschaftliche Methode basiert auf international anerkannten Leitlinien der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen. So soll die Nachhaltigkeit der Produkte bewiesen, greifbar und für uns KonsumentInnen nachvollziehbar gemacht werden. Nachhaltigkeit ist hier keine Floskel, sondern gelebte Verantwortung in Bezug auf Natur, Mensch, Organisation und Wirtschaft.


Der Blick hinter die Kulissen war nicht nur informativ, sondern festigt meine ohnehin schon vorhandene Begeisterung für die Arbeitsweise und Philosophie hinter Zurück zum Ursprung. Unsere täglichen Kaufentscheidungen haben Auswirkungen! Bio zahlt sich aus, immer!

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Zurück zum Ursprung & HOFER und enthält Werbung.

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Jeannine ist 30, Autorin, dipl. Kommunikationstrainerin und Bloggerin aus Wien. Sie ist Veranstalterin einer Workshopreihe für bewusste Elternschaft, Beziehungsautodidaktin und leidenschaftliche Verbreiterin der Idee des „Conscious Parenting“ im deutschsprachigen Raum. Neben all diesen Labels ist sie mit ganzem Herzen Mutter einer kleinen Tochter, Verlobte, Wegbegleiterin und immerfort Lernende.

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