Das Wunder Muttermilch: 23 faszinierende Fakten

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Muttermilch ist ein Geschenk der Natur und weit mehr als nur Nahrung: Stillen fördert deine und Babys Gesundheit, vermittelt Geborgenheit und unterstützt eine innige Bindung zwischen dir und deinem Kind. 23 Fakten über das Wunder Muttermilch.

Geborgenheit, Nähe und Liebe. Ich erinnere mich sehr gerne an meine Stillzeit zurück und bin dankbar, dass ich sie erleben durfte.Meine Tochter zu stillen, bescherte uns nicht nur diese wertvollen, zahlreichen Momente inniger Verbundenheit: Es war – einmal eingespielt – auch ungemein praktisch und etwas, das mir Sicherheit gab, meine Tochter mit allem versorgen zu können, was sie braucht.

Ich möchte dich dazu ermutigen, dich bereits während der Schwangerschaft mit einer kompetenten Stillberaterin oder Hebamme mit entsprechender Fort- oder Ausbildung in Kontakt zu setzen.

Sie kann dir dabei helfen, Unsicherheiten zu klären und einen möglichst angenehmen Start dieser wichtigen, wundervollen Zeit zu erleben. Und auch, wenn der Start schwieriger wird, als gedacht, möchte ich dich dazu motivieren, durchzubeißen: Auch bei anfänglichen Problemen kann sich eine wundervolle Stillbeziehung zu deinem Kind entwickeln. Meine persönlichen Erfahrungen dazu habe ich bereits mit dir geteilt.

23 wissenswerte Fakten über Muttermilch:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt über die Wahl der Ernährung deines Babys:

1. Wahl: Muttermilch gestillt durch die eigene Mutter
2. Wahl: Muttermilch der eigenen Mutter, abgepumpt
3. Wahl: Frauenmilch einer anderen Frau
4. Wahl: geeignete Ersatznahrung


Dieser Beitrag wird dir präsentiert mit der freundlichen Unterstützung von MAM. Die österreichische Babyartikelmarke begleitet Familien seit über 40 Jahren, mit dem Ziel, die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes optimal zu unterstützen.


Dass Muttermilch die erste Wahl fürs Baby ist, hat einen guten Grund – viele sogar. Einige interessante und teilweise auch unglaubliche Fakten zum Wunderwuzi Muttermilch habe ich für dich gesammelt:

  1. Das Wort „Muttermilch“ kam erst im Zusammenhang mit Stillkampagnen des 18. Jahrhunderts allgemein in Gebrauch. Der Begriff sollte Mütter anregen, ihre Kinder selbst zu stillen, statt sie einer Amme zu übergeben. Früher sie als „Weibermilch“ bezeichnet.
  2. Muttermilch besteht zu über 80 % aus Wasser.
  3. Deshalb ist Muttermilch auch im Sommer ein geeigneter Durstlöscher für Babys.
  4. Muttermilch ist, wenn ein männliches Baby zur Welt kommt, reicher an Fett und Proteinen, wobei weibliche Kinder mehr Milch erhalten.
  5. Muttermilch wird während etwa 24 bis 48 Stunden nach der Geburt vermehrt gebildet. Das Kolostrum, das Neugeborene in den ersten Tagen zu sich nehmen, ist besonders reich an Stoffen, die die Immunabwehr fördern.
  6. Das Kolostrum hat einen Säuregehalt, der es Babys Verdauungstrakt ermöglicht, genau den richtigen Mix aus gutartigen Bakterien aufzunehmen.
  7. Die Menge der Muttermilch reguliert sich ausschließlich über die Nachfrage.
  8. Während der ersten Zeit reagiert der Körper mit leichten Nachwehen auf den Milcheinschuss. Sie helfen der Gebärmutter dabei, sich zusammenzuziehen und zurückzubilden.
  9. Muttermilch prägt eine gesunde Ernährung ab der Geburt, was sich bis ins Alter positiv auswirkt.
  10. Muttermilch stärkt das Immunsystem: Das Brustgewebe reagiert auf die Zusammensetzung von Babys Speichel und produziert entsprechende Antikörper.
  11. Stillen hält gesund: Es reduziert das Risiko, an Brust- und Eierstockkrebs zu erkranken, sowie das Risiko für Osteoporose und Herzerkrankungen.
  12. Muttermilch passt sich an Babys Bedarf an und verändert ihre Zusammensetzung im Laufe des Tages.
  13. Die Muttermilch, die das Kind während einer Mahlzeit zu sich nimmt, hat zu Beginn einen niedrigeren Fettgehalt, was den Durst löscht. Saugt das Baby länger oder kräftiger an derselben Brust, gelangt es an das Fett, das sich zwischen den Mahlzeiten an den Wänden der milchbildenden Zellen abgesetzt hat.
  14. Die Zusammensetzung der Kohlehydrate in Muttermilch sorgt für ein schnelles Gehirnwachstum deines Babys.
  15. Muttermilch schützt Babys bis ins Erwachsenenalter vor Übergewicht.
  16. Muttermilch enthält wenig Eisen (was gut ist, da Eisen krankmachende Bakterien enthalten kann), jedoch sorgt der Inhaltsstoff Laktoferrin dafür, dass dein Baby es perfekt verwerten kann. Künstliche Säuglingsnahrung enthält weit mehr Eisen, da Babys es in dieser Form nicht so effizient aufnehmen können.
  17. Muttermilch enthält Zellen, die dafür sorgen, dass nichts Schädliches in die Muttermilch und Babys Körper gelangen kann.
  18. Muttermilch hält dein Baby gesund. So kommt es beispielsweise ohne Stillen 25 % häufiger zu Atemwegserkrankungen, doppelt so häufig zu Mittelohrentzündungen und bis zu einem Alter von 6 Jahren 25 % häufiger zu Asthma.
  19. Muttermilch hat äußerlich angewandt eine heilende Wirkung. So kann sie wunde Brustwarzen heilen und bei Babys gerötetem Po für Linderung sorgen.
  20. Muttermilch macht im ganzen ersten Lebensjahr deines Kindes den Hauptnahrungsanteil aus. Beikost wird etwa ab Ende des 6. Lebensmonats langsam und Schritt für Schritt eingeführt. (Hier möchte ich dir gern Baby Led Weaning (LINK) empfehlen.)
  21. Nimmt die Stillhäufigkeit mit zunehmendem Alter deines Kindes ab, steigt die Konzentration der Immunfaktoren in der Milch, um den Bedarf zu decken.
  22. Muttermilch beugt Allergien vor, auch in der Zeit, in der durch die Beikost nach und nach neue Nahrungsmittel vorgestellt werden.
  23. In untersuchten Knochenfunden hat man herausgefunden, dass das physiologische Abstillalter zwischen 2 und 7 Jahren lag.

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Stillen ist das Auffangnetz gegen die schlimmsten Folgen der Armut […] Durch volles Stillen können gesundheitliche Nachteile der in Armut geborenen Kinder weitgehend ausgeglichen werden. Außer bei extremer Mangelernährung ist die Milch einer Mutter in einem afrikanischen Dorf genauso gut wie diejenige einer Frau in einem Apartment in Manhattan. (James P. Grant, früherer Geschäftsführer von UNICEF)

Muttermilch ist weit mehr als nur Nahrung: Stillen gibt deinem Kind Geborgenheit.

Halte dich bitte nicht an seltsame Vorgaben zu deinen Stillzeiten a la „Du darfst dein Baby nur alle vier Stunden anlegen“. Diese „Empfehlung“ ist veraltet, du darfst dein Baby so oft stillen, wie es das möchte. (Natürlich nicht, wenn es in deinem Fall aufgrund von Erkrankungen gegenteilige ärztliche Empfehlungen gibt.)

Wundere dich nicht darüber, wenn dein Baby immer mal wieder Phasen hat, in denen es dauernd an die Brust will. „Clustern“ ist in der Regel normal und gehört zum Stillen dazu. Du kannst dein Baby nicht verwöhnen!

Halte in jedem Fall Rücksprache mit kompetenten Menschen, wenn du unsicher bist, ob dein Baby ausreichend Milch bekommt. Die Stillberaterinnen der La Leche League beraten dich kostenlos, auch telefonisch.


Ich würde mich freuen, wenn du durch diesen Artikel etwas Neues über Muttermilch und das Stillen deines Kindes erfahren hast.

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Quellen:

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Jeannine ist 30, Autorin, dipl. Kommunikationstrainerin und Bloggerin aus Wien. Sie ist Veranstalterin einer Workshopreihe für bewusste Elternschaft, Beziehungsautodidaktin und leidenschaftliche Verbreiterin der Idee des „Conscious Parenting“ im deutschsprachigen Raum. Neben all diesen Labels ist sie mit ganzem Herzen Mutter einer kleinen Tochter, Verlobte, Wegbegleiterin und immerfort Lernende.

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2 thoughts on “Das Wunder Muttermilch: 23 faszinierende Fakten

  • Reply Tabea Laue 12. März 2018 at 16:15

    Ach wie nett – erst letzte Woche (oder die davor? Bin mir mit all den Wochenbetthormonen grad selber nicht sicher) bin ich erstmals über dein Instagram-Profil gestolpert als du live warst :D

    Und jetzt entdeck ich deine Liste in meinen Pingbacks <3 – danke fürs verlinken … und ja – Muttermilch steckt wirklich voller Wunder – so wie jede wunder-volle Mama :D

    Sei herzlich gegrüsst und liebe Grüsse auch an deine Leserinnen <3
    ~Tabea

  • Reply Gabriele 5. April 2018 at 19:14

    Liebe Jeannine, vielen Dank für die tolle Zusammenfassung. Meine Tochter ist inzwischen bald 4, ich habe sie is knapp 2,5 Jahre gestillt, es war wundervoll und ich war froh über diese Zeit. Auch ich wurde oft angesprochen, warum ich solange stille, das war mir aber egal, weil wir beide es genossen. Ich dachte, dass das Ende für uns beide eigentlich in Ordnung war, aber jetzt sagte mir meine Tochter (inzwischen öfter): „ich hätte mir einen Busen aufbehalten sollen, dann könnte ich jetzt noch trinken“. Oder grad heute bei der Bushaltestelle: „ich will wieder Milch von Dir trinken – weißt Du was, wir leeren Milch rein und dann kann ich wieder nuckeln“. Durch diesen Artikel und den zu Deinem Stillbeginn wurde mir plötzlich aber auch klar, warum wir den Schnuller wohl jetzt so schwer los werden. Zum Einschlafen und morgens braucht sie den Schnuller noch – das waren genau die Zeitpunkte, wo wir gegen Ende noch stillten. Ich möchte die Erfahrung nicht missen und hoffe, uns beiden eine schöne Zeit geschaffen zu haben und wenn ich dann lese, wie gut stillen ist, freue ich mich noch mehr, instinktiv doch manches auch richtig gemacht zu haben. Alles Liebe, Gabriele

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