Wir feiern den Herbst: 10 Ideen für eine geniale Zeit im Freien für die ganze Familie

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„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“ – Ich weiß noch, wie oft ich diesen Satz als Kind hörte. So sehr er mir manchmal auf die Nerven ging – vor allem an Tagen, an denen ich nicht einmal im Geringsten daran dachte, einen Fuß vor die Tür zu setzen – so gut weiß ich heute, dass er wahr ist. Mit den richtigen Klamotten gibt es keinen Grund, drinnen zu bleiben, wenn die frische Luft und Farbenpracht der kühlen Herbsttage uns rufen! Und mit neuen Ideen und spannenden Aktivitäten verfliegt die Zeit!

Wenn die Natur uns berührt

Vor allem als Jugendliche war ich eine richtige Stubenhockerin. Heute, als Mama, ist es mir wesentlich wichtiger, möglichst viel Zeit in der frischen Luft zu verbringen. Da kommt es gerade recht, dass meine Tochter gar nicht genug von den kleinen und großen Abenteuern in der Natur bekommen kann.

Eine neue, zuvor nicht dagewesene Liebe zur Natur und all ihren Wundern erfuhr ich während unserer Zeit in Finnland. Die atemberaubende Reinheit und wilde Anmut Lapplands faszinierte und berührte mich tief. Meine Tochter so in ihrem Element zu sehen – damals umgeben von Unmengen an Schnee – motivierte mich zusätzlich, immer neue Ideen und Wege zu finden, unsere Zeit im Freien aufregend und erlebnisreich zu gestalten.

Draußen im Herbst

Umgeben von Bäumen, Wiese und allerlei Tieren erleben wir immer etwas, das meine Tochter aufgeregt den Großeltern erzählen möchte. Auch, wenn wir einfach „nur“ Zeit gemeinsam draußen verbringen.

Es braucht also keineswegs jedesmal ein ausgetüfteltes Rahmenprogramm mit allerlei To-Dos! Und dennoch haben wir bereits so viel Schönes erlebt, so viel Spaß zusammen gehabt und geliebte Erinnerungen kreiert beim Blättersammeln, Bäumeraten, Sammeln von Naturmaterialien und Co. Deshalb habe ich für dich hier ein paar Anregungen, die hoffentlich sowohl deinem Kind, als auch dir Freude bereiten!

  1. Naturmaterialien sammeln: Bei uns ein Muss. Es gibt kaum einen Spaziergang oder eine Tour durch den Wald, nach der wir ohne Blätter, Nüsse, Moos, Rinde oder kleine Äste wieder nach Hause gehen. Daheim angekommen, gestalten wir – unabhängig von der Jahreszeit – gerne kleine Naturtischlein oder -tabletts. Die Materialien sehen wir uns dann gemeinsam an, manchmal auch mit der Lupe. Im Rahmen eines Montessori-Montags hier auf dem Blog habe ich bereits ausführlicher über unser Naturtablett geschrieben. Außerdem könnt ihr mit den gesammelten Materialen weben, fädeln, malen, schneiden üben, eure Namen „schreiben“ oder auch ein Potpourri zusammenstellen. Dafür arrangiert ihr die Findlinge hübsch in einer Schale und träufelt ein paar Tropfen ätherisches Öl darüber. Herbstliche, natürliche Deko? Check.
  2. Schatzsuche: Schnell umgesetzt und so einfach an das Alter des Kindes anpassbar. Es gibt online viele kostenlose Vorlagen zum Ausdrucken. Wir zeichnen auch gerne bevor es losgeht gemeinsam jene Dinge auf ein Blatt Papier, die wir nachher suchen wollen. Besonders schön finde ich es, wenn nicht jede/r für sich sucht, sondern wir gemeinsam als Team versuchen, alles auf unserer Liste zu finden. Auf Mutti’s Blog gibt es eine Liste zum Download.
  3. Blätterraten: Im Herbst, wenn unzählige bunte Blätter den Wiesenboden zieren, könnt ihr gemeinsam raten, zu welchem Baum die Blätter wohl gehören. Eine wundervolle Möglichkeit, den aufgeweckten, wissbegierigen Blick deines Kindes auf die kleinen Details zu lenken.
  4. Wandern: Altersangemessene Wanderpfade machen nicht nur Spaß, sie schulen gleichzeitig auch Konzentration und Koordination – sowohl die deines Kindes, als auch deine eigene. In der Nähe von Wien haben uns die Myrafälle gut gefallen, wobei Eltern hier teilweise gute Nerven brauchen, so nah am Wasser und mit doch recht steilen Bereichen.
  5. Naturarmband mit Klebeband: Eine nette Idee für kleine SammlerInnen und einmal etwas anderes, sind Naturarmbänder. Dazu einfach etwas Klebeband ums Handgelenk binden und beim Spaziergang bunte Blätter, Moos und Blüten darauf kleben.
  6. Äpfel pflücken: Erst vor wenigen Tagen ließ Oma uns wieder wissen: Die Äpfel müssen geerntet werden! Meine Tochter war sofort Feuer und Flamme und huschte mit ihrer Oma in den Garten. Eine halbe Stunde später kamen sie mit vollen Körben zurück, die meine Tochter stolz präsentierte. Zwei verspeiste sie genüsslich auf dem Heimweg. Zeit für Apfelkompott!
  7. Tipi bauen: Ich werde wohl nie vergessen, wie aufregend es war, als mein Papa mit mir und meinen Freunden mitten im Wald ein Zelt aus Ästen baute. Es stand einige Jahre dort, an einen Baum gelehnt, und wir kamen immer gerne an diesen Ort zurück.
  8. Mit dem Regen malen: Dazu zeichnet ihr mit Filzstiften oder Wasserfarben Punkte oder Formen auf ein Blatt Papier. Dann nehmt ihr es mit raus in den Regen und lasst ihn weiter malen. Je nachdem, mit welchen Stiften ihr zuvor auf das Blatt gezeichnet habt und natürlich auch wie lange die Blätter dem Regen ausgesetzt sind, entstehen immer andere, einzigartige Muster. Achte darauf, dass das Papier nicht zu dünn ist, damit es dem Regen eine Weile standhält.
  9. In Pfützen springen: Und zwar gemeinsam und in jede, die ihr auf eurem Weg findet. Mit den richtigen Klamotten für dein Kind und für dich selbst macht das einfach nur Spaß! Ein bisschen gemeinsam Kind sein, und so überhaupt nicht darauf achten, ob irgendetwas schmutzig wird.
  10. Astlabyrinth legen: Meine Tochter ist ganz fasziniert von Labyrinthen. Für gewöhnlich befinden die sich in ihren Heften, aber mit all dem Laub im Herbst können wir draußen große Labyrinthe selbst legen, durch die sie dann laufen und sie so lösen kann. Wenn es zu wenig Blätter gibt oder wem das zu lange dauert, der verwendet einfach Stöcke – und los geht’s!

Für jedes Wetter gerüstet

Egal ob freies Spiel oder geplante Schnitzeljagd: Gerade im wechselhaften und mitunter doch recht kühlen Herbst kommt es auf die richtige Kleidung an.

Ich durfte in Finnland erleben, wie gut es sich sogar bei Minusgraden stundenlang draußen aufhalten lässt, wenn uns warm ist. Und auch, wie schnell wir wieder rein wollten, wenn wir nicht richtig angezogen waren. Seither vertraue ich auf Reima, wenn es um Outdoor-Bekleidung geht, die alles mitmachen soll. Das finnische Label ist nicht umsonst Weltmarktführer für hochwertige Kinderfunktionsbekleidung.

Reima steht für eine aktive Kindheit, Freude an der Bewegung und der Natur, die ein ganzes Leben lang anhalten soll. Dabei legt Reima hohen Wert auf die Funktionalität der Kleidung, auf ihre Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Produktion: Sie macht alles mit, ist absolut hochwertig produziert und zudem sehr langlebig – damit sie mehrere Kinder begleiten kann.

Je zeitloser Kleidungsstücke entworfen und je hochwertiger die Materialien sind, aus denen sie entstehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie weitergegeben oder -verkauft werden können. Dessen ist Reima sich bewusst und ermuntert Eltern dazu, genau das zu tun. Außerdem wird darauf geachtet, dass die Oberbekleidung sich einfach abwischen lässt, und somit das Waschen in der Maschine in den meisten Fällen unnötig wird.

Sowohl die Langlebigkeit der Produkte als auch die Tatsache, dass es völlig ausreicht, die Kleidungsstücke nass abzuwischen, können wir mittlerweile selbst bestätigen.

Auf den Fotos trägt meine Tochter das Regenset Tihku und die Gummistiefel Loitsu. Dazu passend haben wir auch die Regenhandschuhe Puro. Bei der Produktion der Kleidungsstücke verwendet Reima keine Chemikalien, die für Kinder oder die Natur schädlich sind. (Das ist leider nicht selbstverständlich.) Um die Kleidung wasser- und schmutzabweisend zu machen, wird kein Fluorcarbon verwendet. Mehr über Nachhaltigkeit bei Reima findest du auf der entsprechenden Seite oder im Nachhaltigkeitsbericht.

Es braucht nicht immer einen Plan

So wundervoll ich kreative Ideen für draußen finde und auch, wenn wir selbst als Familie tolle Erinnerungen mit den beschriebenen Impulsen verknüpfen, so wichtig ist es mir zu sagen, dass wir als Eltern in meinen Augen nicht immer eine Agenda brauchen, bevor wir rausgehen. Oder überhaupt, im Leben mit Kindern. Manchmal halten uns fixe Vorstellungen nämlich auch davon ab, zu erleben, was in dem Moment ist.

In letzter Zeit habe ich ein paar Mal beobachtet, wie angestrengt Eltern mitunter auf der Suche nach einer Beschäftigung für ihr Kind sind – damit ihm ja nicht „langweilig“ wird. So vorteilhaft es als Elternteil ist, langen Atem zu haben und kreativ zu sein, so viel Druck üben wir doch auf uns selbst – und oftmals auch das Kind – aus, wenn wir meinen, immer irgendeine geniale Idee zu brauchen.

Ich glaube, wir dürfen unseren Kindern die Möglichkeit nicht nehmen, sich auch mal zu langweilen. Und ich glaube auch, dass wir Eltern überrascht sein werden, wie viele und welch ausgefallene Dinge unseren Kindern einfallen, wenn wir ihnen die Chance geben, selbst aktiv zu werden. Wenn wir sie einmal tun lassen. Wenden sie sich dann an uns, können wir immer noch loslegen und all das vorschlagen, das wir uns so spaßig vorstellen.

Einfach zu tun und ganz ohne Agenda oder Erwartungen zu schauen, was entstehen will und welche Erlebnisse uns einfach „passieren“ – spontan und ungeplant – kann die schönsten Erinnerungen für uns bereithalten.


Ich hoffe, du konntest aus dieser Liste an herbstlichen Ideen für draußen etwas für dich mitnehmen.

Was macht ihr im Herbst am Liebsten?

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Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Reima und enthält Werbung. Wir sind große Reima-Fans und absolut überzeugt von der Qualität der Produkte.

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Jeannine ist 30, Autorin, dipl. Kommunikationstrainerin und Bloggerin aus Wien. Sie ist Veranstalterin einer Workshopreihe für bewusste Elternschaft, Beziehungsautodidaktin und leidenschaftliche Verbreiterin der Idee des „Conscious Parenting“ im deutschsprachigen Raum. Neben all diesen Labels ist sie mit ganzem Herzen Mutter einer kleinen Tochter, Verlobte, Wegbegleiterin und immerfort Lernende.

www.mini-and-me.com

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