Vielfalt ist ein Geschenk: vom Sein und Bleibendürfen

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„Sei Pippi, nicht Annika!“, verlangt ein geläufiges Sprichwort. Ich aber will mein Kind fühlen lassen: Sei Annika, wenn du dich so fühlst! Oder sei Pippi! Oder wieder anders… oder du selbst. Sei, wie und was du möchtest. Und ich werde dich lieben – bedingungslos.

Vielfalt ist ein Geschenk. Wir dürfen sie feiern und leben, wo und wie wir wollen! Diesen Gedanken hatte auch Weleda beim Zusammenstellen der weihnachtlichen Geschenksets: Vielfalt, Hand in Hand mit den Schätzen der Natur.


Unangepasst auf die Welt

Gibt es etwas Pureres, etwas Unangepassteres als ein Baby, das gerade erst auf die Welt gekommen ist? Das noch gar nichts weiß von irgendwelchen Erwartungshaltungen anderer; das nichts weiß davon, dass womöglich irgendjemand irgendwann einmal etwas an der Art, wie es ist, bekritteln könnte? Jemand, der es lieber ein klein wenig anders hätte: Womöglich ein bisschen ruhiger, schneller, leiser, fleißiger, sauberer?

Ein solches Kind lebt noch fest in dem Glauben, dass es wundervoll ist, wie es ist. Mehr noch: Es denkt gar nicht darüber nach, es bewertet nicht, weil es selbst nicht von außen bewertet wurde.

Es ist ganz einfach, ohne auch nur einen Gedanken darauf zu verschwenden, womöglich erst werden zu müssen.

Wollen wir den Gedanken noch eine Sekunde bei uns lassen? Spürst du, wie warm er sich anfühlt? Schön, nicht?

Dürfte jeder Mensch so ursprünglich bleiben, wie viel bunter wäre die Welt? Auch die Engstirnigsten und Angsterfülltesten unter uns hätten keine Wahl mehr, als ihre Herzen für diese Vielfalt zu öffnen.

Gleichmachen ist Graumachen

Wir aber sind sehr gut beim „Gleichmachen“.

Benimmregeln sollen wir lernen, am besten gestern, um nicht unangenehm aufzufallen.

Schon im Kindergarten wird das Kind gefördert und gefordert, damit mal „etwas aus ihm wird“.

Prüfungen, Tests, Leistung. Höher schneller weiter, so früh wie möglich!

In der Schule soll es stillsitzen und dem Frontalunterricht aufmerksam folgen, obwohl das Kind so gar nicht lernen kann. Obwohl wir mittlerweile wissen, dass Lernen von selbst passiert, wenn das Kind bereit ist und dass Lernen – damit es nachhaltig stattfinden kann – Begeisterung braucht.

Im Studium sollen Kinder dann fleißig sein, sich später im Job unterordnen. Das können sie in der Zwischenzeit.

Auch wenn’s manchmal weh tut. Sie hatten viele Jahre Zeit, das zu üben.

Alles gleich. Alles grau.

Wenig Begeisterung.

Wenig „sein lassen“ und viel „muss so“.

Anstelle des Vertrauens treten Kontrolle und zahllose Formungsversuche.

Tragisch, für all das, das so ein Kind hätte werden können, wenn wir den Mut hätten, es zu lassen.

Mein Beitrag zur Vielfalt

Ich möchte daran glauben, dass wir alle etwas beitragen können zur Vielfalt. Wir können bei uns selbst beginnen, indem wir versuchen, uns anzunehmen und zu lieben, wie wir sind. Für das, was wir sind. Indem wir bewusster leben, hinblicken auf die Dinge, die wir tun und ändern, was sich nicht gut anfühlt.

Mit meinem Herzen spüre ich, dass ich meiner Tochter so gut ich kann vermitteln möchte: „Ich hab dich lieb, weil du so bist, wie du bist!

Ich weiß, dass diese Haltung, dieses Annehmen des Kindes, Angstfreiheit und unangepasstes Denken braucht. Einen Befreiungsschlag aus alten Mustern und vorgedachten Strukturen. Und ich fühle jeden Tag, mal mehr und mal weniger, wie schwierig das sein kann.

Aber ich geh diesen Weg – Hand in Hand und auf Augenhöhe mit meiner Tochter – gerne, weil ich spüre, dass er für uns der richtige ist.

Dieses „Seinlassen“ will ich hinaustragen in die Welt, so gut ich es kann.

Ich will schreiben von einem Weg der Liebe, auf dem die Angst zwar ihren Platz hat, aber nicht die Zügel hält.Click To Tweet

Ich will schreiben von einem Weg der Liebe, auf dem die Angst zwar ihren Platz hat, aber nicht die Zügel hält.

Inspirieren, zum Hinterfragen anregen, kritisches Denken unterstützen und Impulse setzen. Manchmal auch dort, wo es uns wehtut. Für Veränderung. Für Bewusstsein.

Weleda lebt Vielfalt seit beinah 100 Jahren

Wie wertvoll Vielfalt ist – nicht nur was unser Sein und Werden als Menschen betrifft, sondern auch in der Natur – weiß und lebt die Weleda schon lange. Gesunde Ökosysteme und biologische Vielfalt sind die Grundlage allen Lebens auf der Erde.

Von dieser Haltung durfte ich mich im vergangenen Sommer selbst überzeugen, als ich früh morgens auf diesem riesengroßen Calendulafeld im Heilpflanzengarten der Weleda stand und die Blüten selbst von Hand erntete. Es war eine wundervolle Erfahrung, so friedlich, so fokussiert.

Der Heilpflanzengarten in Schwäbisch-Gmünd ist der größte Europas. 260 Pflanzenarten werden dort kultiviert, doch nur 180 Heilpflanzen verarbeitet. Es geht also nicht darum, jede Pflanze zu nutzen, sondern auf die natürliche Vielfalt der Natur zu achten. Pflanzen brauchen diese Biodiversität, um zu gedeihen. Sie brauchen das Verschiedene, das Andersartige, um sich in ihrer ganzen Kraft zu entfalten.

Das Schönheitskonzept der Weleda basiert auf der lebendigen Beziehung der Leitpflanzen zum jeweiligen Pflegebedürfnis und der sorgfältigen Auswahl der Natursubstanzen. Das Geheimnis der wohltuenden Produktkompositionen liegt in der Natur: Es geht darum, das Wesen und die Wirkweise einer Pflanze zu erkennen und sie gezielt für eine ganzheitliche Wirkung auf Körper, Geist und Lebensenergie einzusetzen.

Für die Herstellung werden ausgewählte natürliche Rohstoffe eingesetzt, wo immer möglich aus biologisch-dynamischem Anbau oder zertifizierter Wildsammlung. Durch eigene Anbauprojekte und fairen Handel unterstützt Weleda lokale Erzeuger.

Es ist der verantwortungsbewusste Blick in die Zukunft, die die Arbeitsethik der Weleda in der Vergangenheit und im Heute so wertvoll macht.

Schenke Vielfalt mit Weleda!

So hoch die Vielfalt im täglichen Tun der Weleda geschätzt wird, so sehr spiegelt sie sich auch in ihren Produkten wider. Egal ob schützendes fürs Baby, belebende Düfte für kleine Abenteurerinnen und Entdecker, Umhüllendes für stressige Tage,… ich könnte ewig weiterschreiben.

Auch zur Weihnachtszeit hat Weleda sich Gedanken gemacht. Das Ergebnis ist die neue, bunte Kampagne: Schenke Vielfalt! Und ich finde sie großartig.

Wir haben uns für das Rose Geschenkset entschieden. Ich liebe den innigen, warmen Duft von Rosenöl. Er spendet Geborgenheit an kalten Wintertagen. Sinnlich wird es mit Granatapfel, entspannend mit Lavendel und Edeltannen. Es ist für jeden etwas dabei. Und im Gegensatz zu sehr vielen anderen Dingen, kann man Weleda meiner Erfahrung nach wirklich immer schenken: Die Freude ist da groß!

Meine längste Partnerin, die noch immer so gut passt. Ein Unternehmen, hinter dem ich stehen kann, zu 100 %. Zur Ethik, zu den Menschen, die dort arbeiten und mich bereichern. Und zu den Produkten, denen ich auch bei meiner Tochter seit ihrer Geburt vertraut habe. Düfte, die uns schon so lange begleiten und einige der innigsten Momente geprägt haben.

Gelebte Vielfalt. Gemeinsam, im Heute für morgen.


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29. Selbständige Bloggerin, freie Autorin, Kommunikationstrainerin und Schauspielerin. Mama, Verlobte, Wienerin. Cappuccino und Bitterschokolade gehen immer. “Being a mother is learning about strengths you didn’t know you had, and dealing with fears you didn’t know existed.”

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2 thoughts on “Vielfalt ist ein Geschenk: vom Sein und Bleibendürfen

  • Reply Vielfalt ist ein Geschenk: vom Sein und Bleibendürfen • babywippen.at 13. Dezember 2017 at 1:09

    […] Original Beitrag ansehen… Author: Jeannine […]

  • Reply Jess 18. Dezember 2017 at 15:53

    Danke für den schönen Beitrag. Ich musste sehr lachen bei „Sei Pippi, nicht Annika“, denn ich kenne den Spruch auch, und ich verstehe auch, was damit gemeint ist und die gute Intention dahinter. Dennoch musste ich daran denken, als mein kleiner Sohn (4) vor ein paar Tagen selig lächelte und meinte, Annika möge er von allen Figuren in den Geschichten am allerliebsten. Sie sei vorsichtig und süß und klug und würde auf alle aufpassen. Erst hat es mich überrascht und dann dachte ich, na klar. Es passt zu meinem umsichtigen, etwas schüchternen, vernünftigen und ruhigen Kind. Und ich hoffe sehr, dass er auf viele Leute trifft, die ihn weiter Annika und co. bewundern lassen können, ohne ihn in blöde (Geschlechter)-Rollenklischees zu pressen.

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