Stillstart: Meine Erfahrungen und 8 Impulse für den entspannten Beginn dieser besonderen Zeit

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Bevor wir Eltern werden, hegen wir oftmals den romantischen Gedanken, dass das Stillen ohnehin super klappen würde. In vielen Fällen trifft das zu, und das ist wunderbar. Mein Stillstart gestaltete sich etwas schwieriger und ebnete dann doch den Weg für eine innige, lange Stillbeziehung. Meine persönlichen Erfahrungen und 8 Impulse für einen angenehmen Start der Stillbeziehung liest du in diesem Artikel. Außerdem zeige ich dir die hochqualitativen Stillprodukte von MAM.

UNSER STILLSTART: DER ANFANG VON 2,5 JAHREN STILLEN

Zweieinhalb Jahre lang durfte ich meine Tochter stillen. Eine wunderbare, prägende Zeit, für beide von uns. Muttermilch stillte nicht nur ihren Hunger und Durst, sondern auch das Bedürfnis nach körperlicher Nähe, Schutz und Geborgenheit. So unglaublich viele Entwicklungsschritte durchlebte sie in dieser Zeit und auch ich blieb nicht stehen.

Gemeinsam wuchsen wir hinein in unsere Stillbeziehung, erst holprig und unsicher, dann entspannter und voller Vertrauen.

Es war eine schöne, verbindende Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich bin dankbar dafür, sie erlebt zu haben. Der innige Kontakt und die Muttermilch, die bei Bedarf immer verfügbar war, gaben nicht nur meiner Tochter Sicherheit, sondern auch mir. Ich war glücklich darüber, in den ersten Monaten an nichts weiter denken zu müssen, um mein Kind nähren zu können.

Die ersten Tage und Wochen waren nicht einfach. Ich hatte einen ungeplanten Kaiserschnitt hinter mir und erlebte einen Babyblues, der sich aus der Retrospektive wie eine ausgewachsene Depression anfühlt. Damals sah ich das noch nicht so. Ich denke, das ist eine Tatsache, die uns den Stillstart zusätzlich erschwerte. Das, und dass ich niemanden an meiner Seite hatte, der mir wirklich helfen konnte. Du weißt vielleicht selbst: Tipps und gut gemeinte Ratschläge der frischgebackenen Omas reichen manchmal einfach nicht. Im Gegenteil. Ein verunsichertes „Trinkt sie eh genug?“ kann der Auslöser für noch mehr Zweifel sein.

Ich möchte dich ermutigen, sollte dein Stillstart kurz bevorstehen: Setze dich jetzt schon mit einer Stillberaterin in Verbindung.

Dass ich Anspruch auf eine Stillberatung von meiner Wahlhebamme hätte oder die dafür auch nach der Geburt noch bereitstünde? Nein, darauf wäre ich nicht gekommen. Sie machte mir deutlich klar, dass ihre Dienste nach den kurzen Besuchen im Krankenhaus erfüllt wären. Dass es Stillberaterinnen gibt, die man einfach so anrufen kann, die einen beraten und auch vorbeikommen, wusste ich auch erst später. Ehrlicherweise muss ich hier auch zugeben: Sich einzugestehen, dass man bei etwas „so Natürlichem“ wie dem Stillen Starthilfe brauchen könnte – das ist manchmal nicht einfach. Für mich war es das nicht. Ich hatte im Kopf: Ich bin eine Frau, ich habe „gute Brüste, bei denen alles funktionieren muss“ (zumindest sagten mir das ein paar der Schwestern im Krankenhaus) und ein Baby, das Hunger hat. Wo ist also das Problem?

Ich weiß noch, wie glücklich ich war, als ich nach etwa zwei Monaten das Gefühl hatte, dass meine Tochter und ich beim Stillen ein wirklich gut eingespieltes Team waren. Ab diesem Moment konnte ich es einfach nur genießen, die Zeit mit ihr. Die Nähe, die Vertrautheit. Nach und nach machte diese anfängliche Unsicherheit reichlich Platz für schöne Gefühle und Zuversicht.

Der Gedanke daran, bald wieder abzustillen, gefiel mir gar nicht. Dabei wurde mir das häufig suggeriert. Als meine Tochter sechs Monate alt war, wurde von verschiedenen Seiten Verwunderung spürbar. Du stillst noch? Wann stillst du denn ab? Ich konnte das nicht nachvollziehen: Für uns passte es wunderbar, wir genossen unsere Stillbeziehung in vollen Zügen. Ich war nicht bereit dazu, abzustillen und auch meine Tochter schien von dem Gedanken nichts zu halten.

Wir stillten also weiter. Zweieinhalb Jahre sollten es werden, bevor ich plötzlich keine Lust mehr hatte. Etwas, das ich mir sehr lange nicht vorstellen konnte. Und dann war es so, von einem Tag auf den anderen. Eine innige, wundervolle Stillbeziehung, und ich will keinen Tag davon missen.

8 IMPULSE ZUM ENTSPANNTEN STILLSTART:

Ich möchte dich ermutigen, sollte dein Stillstart kurz bevorstehen: Setze dich jetzt schon mit einer Stillberaterin in Verbindung. Die Beraterinnen der La Leche League beraten kostenlos, telefonisch und persönlich. Einfach anrufen! In einem anderen Artikel habe ich bereits vier Tipps zum entspannten Stillstart mit dir geteilt.

Ein paar kurze Impulse möchte ich auch hier mit dir teilen:

  1. Lege dein Kind nach der Geburt so rasch wie möglich an die Brust. In den ersten 2 Stunden nach der Geburt ist es wach und der Saugreflex besonders stark.
  2. Haut an Haut: Der direkte Hautkontakt unter einer kuscheligen Decke bringt die Hormone in Schwung und die Milch zum Fließen. Außerdem erfährt dein Baby Geborgenheit und Nähe.
  3. Vermeide Deos und Parfums. Dein Baby braucht deinen vertrauten Geruch.
  4. Lege dein Baby nicht nach der Uhr – beispielsweise alle 2 Stunden an – sondern immer, wenn es danach verlangt. Auch kleine Hungeranzeichen (oder das simple Bedürfnis nach Nähe, Wärme und der Sicherheit spendenden Brust) darfst du wahrnehmen.
  5. Probiere verschiedene Stillpositionen aus und sieh, welche für dich und dein Baby am besten passt.
  6. Eine Brustmassage kann die Milchproduktion anregen. Fließt die Muttermilch, ist das Stillen auch weniger schmerzhaft.
  7. Gönn dir und deinem Baby Ruhe. Die allermeisten Besuche können ein paar Tage warten.
  8. Hol dir kompetente Unterstützung, wenn du unsicher bist.

PUMPE, EINLAGEN UND CO.: DIE STILLPRODUKTE VON MAM

Von Stillberaterinnen hörte ich und las auch in ein paar Büchern zum Thema, dass Frau nichts bräuchte, als ihre Brüste, um ihr Kind zu stillen. Das mag so sein, mit meinen persönlichen Erfahrungen allerdings stimmt diese Aussage nicht überein.

Ich war sehr froh, in den ersten Wochen und Monaten Milch abpumpen zu können, um zumindest ein wenig Schlaf nachzuholen, während der Vater meiner Tochter oder die Großeltern ein oder zwei Stunden kuscheln und füttern übernahmen. Wenig später entschied meine Tochter, nur noch von der Brust trinken zu wollen. Auch das war für uns beide in Ordnung und richtig so. Das Pumpen von Muttermilch kann zusätzlich helfen, das Milchniveau auf ein hohes Level zu bringen, damit immer reichlich zur Verfügung steht.

In der allerersten Zeit, bevor das Stillen klappen wollte und als meine Brustwarzen noch schmerzten, war ich dankbar für die Stillhütchen aus dem Krankenhaus, die ich zwar nicht immer, aber doch immer wieder verwendete. Sie waren für mich persönlich eine Hilfe, in einer Zeit, in der es mir schwerfiel, meine Tochter ohne anzulegen. Sie nach ein paar Wochen ganz wegzulassen, war für uns beide kein Problem. (Halte bitte vor dem Einsatz von Stillhütchen unbedingt Rücksprache mit deiner Hebamme oder Stillberaterin. Sie kann dich kompetent beraten!)

Wie alles von MAM zeichnen sich auch die Stillprodukte aus durch ihre hohe Qualität. Die manuelle Milchpumpe kann individuell an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden: Sie verfügt über ein Einstellrad, mit dem die Saugstärke angepasst werden kann. Dreht man es ganz nach rechts, hält das Vakuum für bis zu 3 Sekunden lang an. So kann schneller mehr Milch gepumpt werden. Der Trichter mit weichen Einlagen kann gedreht werden, was dabei hilfst, eine angenehme Position beim Abpumpen einzunehmen. Da die Pumpe nur aus vier Teilen besteht, ist sie schnell zusammengesetzt und gereinigt.

Die Pumpe kommt gemeinsam mit einem Easy Start Anti-Colic Fläschchen, das aufgrund des Bodenventils Koliken und Aufstoßen beim Baby verringert. Die Saugerakzeptanz bei diesem Fläschchen liegt bei 94 %, somit sollte das Wechseln zwischen Stillen und Fläschchen kein Problem sein. Die weite Öffnung macht das Befüllen einfacher, zudem verfügt es über eine selbst-sterilisierende Funktion, was sich gerade für unterwegs natürlich als praktisch erweist.

Die Aufbewahrungsbecher für Muttermilch können beliebig oft sterilisiert werden und sind für den Kühlschrank und die Gefriertruhe geeignet. Auf den abwaschbaren Feldern zur Beschriftung kann die Muttermilch mit dem entsprechenden Datum versehen werden. So behältst du den Überblick.

Die Stillhütchen von MAM gibt es in zwei verschiedenen Größen. Die Oberfläche ist aus sehr dünnem Silikon gefertigt, für den größtmöglichen Hautkontakt. Sie können das Stillen erleichtern und befinden sich in einer Aufbewahrungsbox. Halte vor dem Einsatz von Stillhütchen bitte Rücksprache mit deiner Hebamme!

Während viele Stilleinlagen unangenehm dick sind, so dass sie sich auch durch den robustesten Still-BH drücken, bestehen die Stilleinlagen von MAM aus einem besonders dünnen Material und sind dabei dennoch sehr saugstark. Die weiche Oberfläche ist atmungsaktiv und ein kleiner Klebestreifen sorgt dafür, dass nichts verrutscht.


Was hättest du gerne früher gewusst, für einen angenehmen Stillstart? Welche Produkte haben dich während der Stillzeit begleitet?

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Stillstart: Erfahrungen nach 2,5 Jahren stillen und 8 Impulse für einen sanften Start in die Stillbeziehung (Mini and Me, Stillen, Neugeborenes stillen, Geburt, Stillen nach Kaiserschnitt, Bewusster Leben, Leben mit Kindern, Kinder begleiten) #Stillstart #stillen #stillennachkaiserschnitt

Weiterlesen bei Mini and Me:

Quellen:


Fotos: fotolila; Mini and Me

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit meiner Partnerin MAM und enthält Werbung. Er spiegelt meine ehrliche Meinung wider.

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29. Selbständige Bloggerin, freie Autorin, Kommunikationstrainerin und Schauspielerin. Mama, Verlobte, Wienerin. Cappuccino und Bitterschokolade gehen immer. “Being a mother is learning about strengths you didn’t know you had, and dealing with fears you didn’t know existed.”

www.mini-and-me.com

One thought on “Stillstart: Meine Erfahrungen und 8 Impulse für den entspannten Beginn dieser besonderen Zeit

  • Reply Nora 26. Februar 2018 at 21:13

    Hallo,
    Danke für den tollen Artikel. Ich kann Deine Gefühle und die Kommentare der Leute in Eurem Umfeld sehr gut nachempfinden.
    Mein Sohn ist gerade 2 Jahre geworden und wir haben auch nach ähnlichen Anfangsschwierigkeiten eine fantastische Stillbeziehung. Ans Abstillen denkt er gar nicht. Deshalb meine Frage, als Du plötzlich keine Lust mehr auf Stillen hattest, wie hast Du Deine Tochter überzeugt, dass nun wirklich Schluss ist?
    (Ich bin über Deinen Artikel „wie ich einmal dachte abgestillt zu haben“ auf Dein Blog gestoßen.

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