• Endlich entspannt essen: Wie wir das Familienessen gemeinsam stressfrei gestalten können

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    Das gemeinsame Essen ist in manchen Familien etwas, worauf alle sich freuen. Zumindest an den meisten Tagen. In anderen Familien aber entsteht schon beim Gedanken daran Stress, und der Körper verkrampft sich. Das muss so nicht sein!  Entspannung, Zufriedenheit und Freude entstehen jedoch auch hier nicht, wenn wir unsere Vorstellungen unseren Kindern „aufdrücken“, sondern wenn wir einmal mehr bei uns selbst ansetzen. 

    Perfekt? Lieben, was is(s)t!

    Es duftet schon herrlich aus der Küche, der Tisch wurde gemeinsam mit den Kindern gedeckt. Die Familie kommt zusammen, es wird angerichtet und nachdem sich alle Guten Appetit gewünscht haben, wird genüsslich und in Ruhe gegessen. Es schmeckt jedem, die Unterhaltungen sind entspannt und witzig und als alle fertig sind, tragen Eltern und Kinder noch das Geschirr gemeinsam in die Küche.

    Hach. Schön, oder? Voll. Entspricht nicht ganz deiner Realität? Nun, meiner auch nicht. Nicht immer.

    Manchmal, da ist das so bei uns. Oder so ähnlich. Aber die Regel ist es nicht. Ich weiß nicht, wie es dir damit geht, aber für mich ist das nicht schlimm. Ich freue mich, wenn es passiert und bin auch nicht frustriert, wenn es mal nicht schmeckt, ich alleine wegräume oder wir beispielsweise das gemeinsame Frühstück ausfallen lassen (weil wir unter der Woche schnell losmüssen) oder das Abendessen im Wohnzimmer vorm TV zu uns nehmen (weil es so gemütlich ist).

    Ja, es gibt sie auch bei uns, diese ruhigen Momente gemeinsam beim Esstisch – wie aus dem Bilderbuch. Und es gibt auch die anderen, in denen es dann doch nicht ganz so abläuft. Ist die Vielfalt nicht schön? Das ist Leben!

    Vielleicht bin ich auch so entspannt, weil ich weiß, dass die Charaktere in meiner Familie ein solches Bilderbuchessen nicht jeden Tag freiwillig mitmachen würden. Das muss sich einfach so ergeben, und dann passt es auch. Alles andere wäre forciert, und von Aussagen wie „Du musst bei Tisch sitzenbleiben!“ und unreflektiertem, elterlichen Druck halte ich nichts.

    Der Wunsch vom gemeinsamen Essen

    Ich kann den Wunsch nach einem harmonischen Familienessen so gut nachvollziehen. Ich weiß noch, dass in meiner Kindheit selten gemeinsam gegessen wurde, da immer irgendjemand unterwegs war. Einmal, als ich so alleine bei Tisch meine Suppe schlürfte – ich war schon etwas älter – fragte ich meine Mama, die in der Küche stand: „Mama, andere Familien essen doch öfter gemeinsam, oder? Warum machen wir das nicht?“ Und meine Mama erklärte es mir. Es machte Sinn. Schade fand ich es dennoch.

    Entweder, du lässt deine Erwartungen los. Oder dein Kind muss sich verändern, um deinen Erwartungen zu entsprechen.

    Da mir diese Sache also in den meisten Fällen in meiner eigenen Kindheit aufgrund unserer damaligen Lebensumstände verwehrt blieb, wäre ich doch prädestiniert dafür, meinen Wunsch in meine eigene, kleine Familie zu tragen? Ja. Und diesen Wunsch hege ich immer noch. Aber nur, weil ich mir etwas wünsche oder mich nach etwas sehne, habe ich noch lange nicht das Recht, über meine Mitmenschen zu bestimmen.

    Mein Partner gehört mir nicht.

    Mein Kind gehört mir nicht.

    Ich kann meinen Wunsch mitteilen, ich kann sagen, was mir wichtig ist. Und ich kann mir anhören, wie meine Lieben das sehen.

    Das ist in Beziehung sein: Ich zeige mich, gebe etwas von mir preis, erzähle dir von den Dingen, die mir wichtig sind. Und dann bist du dran. Wir sind aufrichtig aneinander interessiert, wir hören einander zu und wir arbeiten zusammen, so gut uns das in der jeweiligen Situation gelingt. Immer und immer wieder. Dabei bin ich mir als Erwachsene bewusst, dass ich alleine die Verantwortung über die Qualität unserer Beziehung trage. Und manchmal, wenn es nötig ist, weil ich keinen anderen Weg sehe, treffe ich Entscheidungen, die dir nicht gefallen. Dann erwarte ich mir kein dankbares Nicken oder Applaus, sondern begleite dich durch den Frust, den meine Entscheidung verursacht hat. Das ist Beziehungsorientierung. Und die lebe ich täglich so gut ich es kann.

    Beziehungsorientierung beim Essen in der Praxis

    Erst gestern Abend hatten wir so eine Situation: Mein Mann und ich waren müde und hungrig, unser kleiner Wirbelwind stürmte herum. Sie freute sich so sehr, dass Papa beim Abendessen mit dabei war, dass sie unbedingt spielen wollte. Auch dann noch, als das Essen fertig war.

    Wir nahmen also Platz und begannen, zu essen. Wenige Minuten später sprang meine Tochter auf und wollte, dass wir das auch tun. Wir verneinten, beide. Weil wir beide müde waren und in Ruhe essen wollten. Ich sagte: „Schatz, ich würd‘ mich echt freuen, wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen und miteinander reden würden. Wir waren eh den ganzen Tag nicht zusammen. Ich bleibe sitzen und esse, danach steh ich auf und wir können gemeinsam spielen.“ Meine Tochter kennt mich natürlich. Sie weiß, dass ich in dieser Situation zu etwa 90 % sitzen bleiben werde. Sie weiß aber auch, dass wir bei Tisch während des Essens etwas spielen können. Da bin ich sehr gern dabei! Vielleicht essen dann ihre kleinen Spielfiguren mit uns mit, das machen wir öfter.

    Aber da auch Papa da war, fand sie das nicht spannend. Sie sagte: „Papa, komm! Ich will mit dir in der Küche auf dem Boden rollen. Wie gestern mit Mama!“ An diesem Abend verneinte auch mein Mann. Weil er sehr hungrig war, da er den ganzen Tag nichts Warmes gegessen hatte. Das sagte er auch, und bot eine Alternative an: „Ich will jetzt nicht rollen. Schau mal, wenn du magst, dann schubse ich dich ein paar Mal hin und her, damit du den Schwung zum Rollen hast, ok? Dann setze ich mich wieder hin.“ Und so passierte es dann auch. Und es war OK.

    Meine Tochter saß dann noch ein bisschen bei Tisch, auch auf Papas Schoß. Ich sah, wie sie in den Nudeln herumstocherte. „Schmeckt’s dir nicht?“, fragte ich. Sie verneinte. Als ich aufgegessen hatte, ging ich in die Küche und bereitete ihr ein Butterbrot mit Gurken. Das schmeckte dann und sie aß, als wir schon gemeinsam auf der Couch kuschelten und Papa wieder ins Büro gefahren war.

    Das ist ein Beispiel. Es ist eine Lösung, die wir gefunden haben, weil sie in dem Moment zu uns passte. Miteinander reden, sich bemühen, Lösungen finden.

    Beziehungen sind nicht statisch, es gibt kein „wenn A, dann B“, auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen. Denn klar, damit würde einiges einfacher und es wäre wieder ein bisschen so wie früher: Solange Eltern taten „was man eben macht“, mussten sie selbst nicht nachdenken.

    Beziehungen sind nicht statisch, es gibt kein ‚wenn A, dann B‘. Solange Eltern taten ‚was man eben macht‘, mussten sie selbst nicht nachdenken.

    Wie kann das Familienessen harmonischer werden?

    Ich glaube, wir Eltern dürfen auch hier lernen, uns von unseren „romantischen“ Vorstellungen zu verabschieden. Denn die entspringen meist einer Zeit, in der wir unsere Kinder noch gar nicht kannten. Nehmen wir sie als die Menschen an, die sie sind, ohne sie zu verbiegen, müssen wir unsere Ideen ganz automatisch anpassen.

    Denn es gibt nur zwei Wege: Entweder, wir lassen unsere Erwartungen los. Oder unsere Kinder müssen sich verändern, um unseren Erwartungen zu entsprechen.

    Die andere große Baustelle stellt für mich einmal mehr die „Angst“ vor einer möglichen, schlimmen Zukunft dar. Denkst du, dein Kind wird niemals lernen, bei Tisch zu essen, wenn ihr manchmal gemütlich im Wohnzimmer snackt? Glaubst du, dein Kind wird sein Leben lang laut schmatzen, wenn du es heute nicht ständig ermahnst? Bist du der Meinung, dass es ungesunde Essensgewohnheiten entwickeln wird, wenn es die Süßigkeit manchmal vor der Hauptspeise isst?

    In all diesen Fällen bist du in (d)einer gänzlich fiktiven Zukunft, aber nicht im Hier und Jetzt: Du bist deinem Kind nicht aufmerksam zugewandt und du bist nicht im Vertrauen.

    Dein Kind ist nicht für deine Wunscherfüllung zuständig.

    Beinah höre ich schon Stimmen, die sagen: „Ja, aber es ist mir wichtig, dass wir gemeinsam bei Tisch sitzen!“ Das versteh ich gut. Und dennoch solltest du deshalb nicht verlangen, dass alle genau das tun müssen. Du kannst den Wunsch äußern und schauen, was passiert. Dein Kind ist nicht für deine Wunscherfüllung zuständig.

    Jesper Juul formulierte es so grandios: Es ist die Aufgabe der Eltern, die Stimmung beim Familientisch so zu gestalten, dass Kinder von sich aus dabei sein wollen! Dem schließe ich mich uneingeschränkt an.

    Was es uns als Family enorm erleichtert, ist denke ich auch die Tatsache, dass wir nicht den Anspruch haben, dass alle zur selben Zeit genau dasselbe essen müssen. Diese fixe Vorstellung davon, wie ein Familienessen „gemacht wird“ oder „zu sein hat“ – die ist in unserem System ganz einfach nicht verankert. Und stell dir mal vor, wie mühsam sowas in der Umsetzung wäre! Abgesehen davon, dass ich – wie du vielleicht schon weißt – rein gar nichts von Zwang, Gehorsam und blinder, elterlicher Machtausübung halte, wäre mir das auch einfach viel zu stressig.

    Wenn ich mit diesem Anspruch, mit dieser Mission auf meine Familie losgehe, sind Enttäuschungen für mich vorprogrammiert, weil ich schnell feststellen werde, dass meine Lieben zum Glück ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Vorstellungen haben. Wie schön!

    Mach’s dir leicht(er): Gesunde Snacks für unterwegs

    Ich habe oben schon angemerkt, dass wir unter der Woche sehr selten gemeinsam essen. Als meine Tochter begann, in den Kindergarten zu gehen, hatte ich noch den Anspruch an mich selbst, ihr zuvor daheim noch Frühstück zubereiten zu müssen. Das bedeutete noch weniger Schlaf für mich und zudem mehr Stress am Morgen. Vielleicht geht’s dir da wie mir: Manchmal fällt es mir nicht leicht, ruhig zu bleiben und mich nicht stressen zu lassen, wenn wir spät dran sind. Ich mag die Eile am Morgen nicht, aber ein Leben ohne Kindergarten kommt für uns momentan nicht in Frage. Als mir dann klar wurde, dass meine Tochter im Kindergarten, sobald sie ankommt, ohnehin die Möglichkeit hat, zu jausnen, konnte ich ruhigen Gewissens das Frühstück daheim immer öfter ausfallen lassen. Das half mir enorm! Denn so konnten wir etwas länger schlafen und hatten ein großes To-Do weniger, bevor wir losmussten.

    Seither begleitet uns jeden Morgen eine Tasche, in der ich verschiedene gesunde Snacks für meine Tochter, darunter auch Obst und Gemüse, bereithalte. Wenn sie möchte, kann sie am Weg in den Kindergarten etwas essen. Diese To-Go Option ist für uns seit vielen Monaten ideal. Wir haben mehr Zeit und sie keinen Hunger. Und im Kindergarten gibt’s dann sowieso gleich noch mehr.

    Neu in unserer Tasche sind die Porridges von GoKids, die allerersten ihrer Art in Europa. Die Quetschies in Bio-Qualität wurden genau dafür entwickelt: Eltern haben eine gesunde Mahlzeit für unterwegs, die sie ihren Kindern zwischendurch anbieten können, und die zudem mit einer ausgewogenen Ernährung im Einklang steht.

    Das Ziel bei der Produktentwicklung war etwas zu kreieren, das Kindern schmeckt, gesund ist, unterwegs und möglichst ohne zu kleckern gegessen werden kann. Das Ergebnis ist der GoKids Porridge, der nicht erwärmt werden muss und somit der erste bereits fertig zubereitete Porridge-to-go ist.

    Entwickelt wurde er gemeinsam mit Ernährungsexperten und die Inhaltsstoffe optimal aufeinander abgestimmt. So sind beispielsweise der Fructose- und Glucosegehalt ausgeglichen. Das ist wichtig, weil Fructose – also reiner Fruchtzucker – für den Körper schwer verträglich ist. Ist die Kombination von Fructose und Glucose jedoch ausgeglichen, so kann der Körper das gut verwerten. Die Produkte enthalten nur so viel Agavensirup, wie für den Geschmack unbedingt nötig ist. Natürlich kommt er ohne Konservierungsmittel, künstliche Aromen oder Farbstoffe aus. Hafer enthält viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. So ist er beispielsweise reich an Vitamin B, Eisen und Folsäure.

    Der GoKids Porridge ist gedacht als Zwischensnack für Kinder von etwa 3 bis 7 Jahren und auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Da er keine Konservierungsstoffe enthält, sollte er nach dem Öffnen gleich genossen werden. Unsere geschmacklichen Favoriten sind übrigens Erdbeere-Kakao und Apfel-Zimt.

    Verlosung: Gewinne eines von 3 GoKids Testpaketen!

    Wir durften uns schon durchkosten, und ich freue mich, drei Testpakete mit den neuen GoKids Porridges an meine LeserInnen verlosen zu dürfen!

    Das Gewinnspiel ist beendet! Vielen Dank fürs Mitmachen, die GewinnerInnen wurden per E-Mail von mir verständigt!

    Gib bitte dringend eine gültige Mailadresse an, damit ich dich im Falle eines Gewinns verständigen kann! Wenn du magst, tagge FreundInnen, denen das Gewinnspiel gefallen könnte, unter dem entsprechenden Beitrag auf Facebook oder teile ihn.

    Teilnahmebedingungen:

    Wenn du am Gewinnspiel teilnimmst, erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deinen Namen und Anschrift an Go Kids weiterleite, damit dir dein Gewinn zugeschickt werden kann. Teilnahmeschluss ist der 28. November um 24.00 Uhr. Die GewinnerInnen werden am 29. November ausgelost und per E-Mail verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle TeilnehmerInnen müssen über 18 Jahre alt sein und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnen. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Sofern sich die GewinnerInnen nicht innerhalb von zwei Tagen bei mir melden, behalte ich mich vor, andere GewinnerInnen auszulosen. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram. Das Teilen der entsprechenden Social Media Beiträge und Markieren von FreundInnen ist erwünscht, aber keine Voraussetzung, um am Gewinnspiel teilzunehmen.


    Wie läuft das Essen bei euch? Empfindet ihr es als Belastung oder genießt ihr die gemeinsame Zeit? Habt ihr eure Vorstellungen und Ideen verändert, als ihr Eltern wurdet?

    Was hilft euch dabei, entspannt zu bleiben und das Essen harmonisch zu gestalten?

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    Mehr Erziehungsfreiheit auf Mini and Me:

    Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Go Kids.