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Hannover, die schöne Hauptstadt Niedersachsens, war für uns der Ausgangspunkt unserer Tour durch die Lüneburger Heide, über die ich im großen Guide so begeistert berichtet habe. Nach drei spannenden Tagen machten wir uns auf den Rückweg, um die letzten 24 Stunden in Hannover zu verbringen.

Vom Hotel über Restaurantempfehlungen bis hin zu Aktivitäten mit Kind – im Mini City Guide Hannover hab ich das für dich gesammelt.


Where to stay: Novotel Hannover

Zentral gelegen, elegant, großzügig, (familien-)freundlich, stylish und ein sehr großes, abwechslungsreiches Frühstücksbuffet: Wir fühlten uns im Novotel Hannover rundherum wohl. Die Mitarbeiterinnen an der Rezeption waren überaus hilfreich und freundlich, die Zimmer sind geräumig und sauber.

Es hat alles gepasst während unseres Aufenthaltes in dem 4-Stern Hotel. Neben mehreren Angeboten für Familien – wie Spielbereiche, extra Kindermenüs und Kinderwägen – sicher gut zu wissen: Für Kinder (bis 16 Jahre) sind der Aufenthalt sowie das Frühstück kostenlos.

(Podbielskistrasse 21/23, 30163 Hannover)

Where to eat: Kilimanjaro African Restaurant

Am Samstagabend, als in Hannovers Altstadt so richtig viel los war, fanden wir uns auf der Suche nach Essen wieder. Der Hunger war nach der Autofahrt und dem ereignisreichen Tag groß und so versuchten wir, unsere Augen von den wunderschönen Fachwerkhäusern zu nehmen und uns auf das, was sich in deren Erdgeschossen befindet, zu konzentrieren.

Ein Restaurant reiht sich ans andere, die Gerüche und Eindrücke überschlagen sich. Nach einer Weile kamen wir dann an ein besonders Buntes, lasen, dass es einen Gastgarten im Innenhof gäbe und entschieden: Heute wird’s Afrikanisch! So landeten wir im Kilimanjaro.

Unsere Wahl sollten wir – obwohl es recht lange gedauert hat, bis unsere Bestellung aufgenommen wurde – nicht bereuen. Die Speisen waren frisch zubereitet und die Geschmäcker neu, anders und sehr gut! Nämlich so gut, dass ich Minis Papa wissen ließ: „Ich will in Wien unbedingt auch afrikanisch essen gehen!“ Meine besondere Empfehlung gilt der gemischten Vorspeisenplatte sowie dem hausgemachten Dattelsaft.

(Knochenhauerstr. 23, 30159 Hannover)

What to do: Kultur, Entspannung und Action

Bin ich neu in einer Stadt, gelingt es mir am besten, ihren „Vibe“ aufzusaugen, wenn ich einfach nur spazieren gehe und durch die Straßen der Stadt flaniere. In Hannover war das nicht anders. Da wir mit dem Mietauto unterwegs waren, genoss ich erste Eindrücke bereits vom Beifahrersitz aus.

In einer Stadt einfach nur Zeit zu verbringen, ihr Flair aufzusaugen und sich mit Kindern mal ganz ohne Plan zum Beispiel auf die Suche nach dem nächsten Spielplatz zu machen… ja, warum denn nicht?

Je weniger fixe Vorgaben, desto offener und spontaner fühl ich mich für jene Entdeckungen, die sich auf dem Weg von selbst ergeben.

Besonders zu Beginn einer Städtereise hilft mir die klassische Hop-On Hop-Off Bustour dabei, mich zu orientieren und erste Highlights – die ich unbedingt sehen möchte – von meiner To-Do Liste zu streichen. Auch hier finde ich es immer schön, mit dem Doppeldecker nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu „hoppen“, sondern die interessanten Stationen mit einem kleinen Spaziergang oder einem Kaffee abzurunden.

Bist du auf der Suche nach imposanten Bauten und beliebten Fotomotiven, etwa um die Deinen bildlich davor oder darin zu verewigen, solltest du das Neue Rathaus besuchen. Das Gebäude an sich ist sehenswert und es verfügt außerdem über einen weltweit einzigartigen Bogenaufzug, mit dem man bis hinauf in die Kuppel fahren und über die Stadt blicken kann. (Achtung: Im Winter, also November bis Februar, fährt der Aufzug wetterbedingt nicht.) Auch die wunderschönen Herrenhäuser Gärten erreichst du mit dem Doppeldecker-Bus.

Die Altstadt Hannovers ist ein Ort, für den man unbedingt ein paar Stunden einplanen sollte. Hier reihen sich viele ganz unterschiedliche Restaurants aneinander, es gibt zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und die urigen Fachwerkhäuser entführen in vergangene Zeiten. Die schönen Gebäude waren eines meiner liebsten Fotomotive.

Begeistert war ich außerdem von einem riesigen Park, der mitten in der Stadt und direkt neben dem Novotel Hannover liegt: der Eilenriede. Dort lohnt sich mit Kindern jeden Alters ein Besuch des Wakitu. Er ist einer der ältesten Spielplätze Hannovers mit allen denkbaren Spielmöglichkeiten und für Kinder ab etwa 3 Jahren geeignet.

Von April bis Oktober besucht man an jedem zweiten Samstag des Monats den Kinderflohmarkt in der Altstadt.

Bei Schlechtwetter bietet Hannover zum Beispiel zahlreiche Museen, darunter das Landesmuseum Hannover  – das größte Niedersachsens – oder aber auch das Kindermuseum Zinnober.


Hast du Tipps für eine spannende Zeit in Hannover, auch wenn man nur wenig Zeit hat?

Ich würde mich sehr freuen, wenn du sie in den Kommentaren mit anderen Leserinnen und mir teilst!

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.

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