Wunderminuten mit dir: Wie ich es liebe, deine Mama zu sein (Blogparade)

Manche Momente sind magisch. Heute Abend saß ich nach langer Zeit wieder mit einer warmen Tasse Tee in unserer Küche und brachte zu Papier, was ich tagsüber erlebt und gefühlt hatte. Für mein Kind.

Diese Zeilen bedeuten mir viel. Schreiben, um des Schreibens Willen. Einfach, weil manches getippt werden möchte. Es wäre wundervoll, wenn ihr von diesen Zeilen etwas mitnehmen könnt. Vielleicht erinnern sie euch ja an euer Leben als Mutter; an eure Kinder, die ihr mehr liebt, als alles andere. Wer für die Lektüre dieselbe Untermalung haben möchte wie ich beim Schreiben, hört zum Beispiel diese Melodie.


Wunderminuten mit dir

Es ist spät. Du schläfst, wohlig warm eingekuschelt in deine gelbe Decke mit dem Schlafbären drauf, die du so magst. Deine Lieblingspuppe schläft neben dir. Und das Bambi. Ich sitze am Küchentisch. Bei meinem kleinen Sekretär, den mir dein Papa vor deiner Geburt geschenkt hat, ist es mir heute zu kalt. Minus zehn Grad, stell dir vor!

Als Papa und ich heute schnell einkaufen waren und du bei den Großeltern geblieben bist, war sogar der Asphalt gefroren. Das hättest du sehen sollen: Eisblumen, direkt auf dem Gehsteig! Oh, wie deine Augen gefunkelt hätten, wärst du dabei gewesen! Ich schmunzle. Morgen, gleich nach dem Frühstück, werde ich sie dir zeigen. So ein schöner Gedanke. Während ich tippe, lausche ich den sanften Klängen Yirumas, eines Pianisten, den ich bereits vor deiner Geburt geliebt hab. Sie lassen mich zurückdenken an den großen Babybauch. An das immer gleiche Lied, das ich gehört habe, während ich andächtig diese riesengroße Kugel gestreichelt habe. Wo du drin warst, du Wunder.

Heute war ein schöner Tag. Dein momentan so geliebtes Kikaninchen würde wohl von der „Wunderminute“ singen. Davon gab’s heut so viele. Noch mehr als sonst. Ich hab dich beobachtet, als du am Tisch – ganz vertieft in dein Frühstück – deine eigene Welt kreiert hast. Wo deine Gedanken hingeflogen sind und wie viele Drachen, Papa Bambis und Baby Nonas dabei waren, werde ich wohl nie erfahren. Aber ich durfte dich beobachten. So ganz bei dir, in deinem Spiel, in deiner Fantasie. Und ich durfte miterleben, wie wichtig es dir war, Papa Bambis Frühstück zu stibitzen. Wie er sich geärgert hat, als plötzlich alle Gurkensternchen verschwunden waren. Wie du gelacht hast, als er vor erstaunen fast umgekippt ist. Und dein Schrei vor Glück, als Mama unabsichtlich Krach mit dem Teller gemacht hat. Freude. Purer, als ich es je zu träumen gewagt hatte.

Dich zu beobachten und zumindest ansatzweise zu erahnen, wie du deine Welt siehst; mitzuerleben, wie du deine ganz eigenen Regeln dafür kreierst, ist die größte Gnade. Niemals hätte ich gedacht, jemals solches Glück zu erfahren. Du erzählst von dem Riesen, der durch sein Schnarchen beinah die Siedlung der Waldzwerge verwüstet hätte und davon, wie Maus Molly all ihren Mut zusammennahm und ihn mit schriller Stimme weckte. Aufgeregt sagst du Papa, dass die Tiere aus dem umgestürzten Baum – also dem Baum der laut „Bumm!“ gemacht hat – ein Haus für ganz viele Waldbewohner basteln. Ich hör dir zu und seh, wie du mit deinem Papa kuschelst. Und ich weine. Kurz, nur ganz kurz. Dein Wesen überwältigt mich. Immer und immer wieder. Und ich bin so stolz auf dich. Ganz und gar.

Und heute war ich auch stolz auf mich. Ich habe für mich, im Stillen, gefühlt, dass ich anscheinend etwas „richtig“ gemacht habe. Also so, wie es in dem Moment gut für dich war. Wie es für dich und zu uns passt. Ich habe gesehen, dass wir, die Menschen, die dich lieben, etwas richtig machen. Und ich werde alles mir Mögliche tun, für dich die Mama zu sein, die du brauchst. Wann immer und so lange ich kann.


Blogparade: Wunderminuten mit dir

Wäre das nicht auch ein wunderbares Thema für eine Blogparade? Wenn du einen Blog hast und über deine Wunderminuten mit deinen Liebsten tippen möchtest, dann lass es mich per Kommentar oder Mail wissen.

Schreib bitte in deinem Artikel eingangs, dass du damit an der Blogparade „Wunderminuten mit dir“ von Mini and Me teilnimmst. Ich teile deinen Artikel liebend gern hier mit meinen Leserinnen! :)

LittlePaperPlane:

„Und wenn ich dich so ansehe, dann denke ich mir immer wieder, was aus dir so werden könnte, wie du später einmal sein wirst, wann du zum ersten Mal „Mama“ und „Papa“ sagen wirst und wann du mich wohl das nächste Mal anlachst. Ich bekomme nämlich nie genug von deinem Lachen.“ … weiterlesen bei LittlePaperPlane.

Stadtmama:

„Jede von euch stolpert gerade mit Kopf und Herz voran in die nächste Entwicklungsphase. Das ist aufregend, spannend, anstrengend und so schön. Ich wünschte, ich könnte die magischen Momente konservieren. Kann ich nicht. Nicht wirklich. Deshalb hoffe ich, sie mögen niemals aufhören.“ … weiterlesen bei Stadtmama.

Die kleine Botin:

„Es sind die Wunderminuten, die das Leben mit Euch so besonders machen. Ihr habt die „Zauberkraft“, alle Sorgen und Probleme unwichtig zu machen: Denn es zählt nur der Moment. Ich liebe es, wie Ihr mir die Welt mit Euren eigenen Worten erklärt. Es klingt dann oft noch viel schlüssiger, als in meinen eigenen eingefahrenen Gedankengängen. Es muss eben nicht immer alles so sein, weil es schon immer so war!“ … weiterlesen bei die kleine Botin.

Littlebee:

„So anstrengend ist manchmal das Leben, das Lieben, das Lachen. Und dann versuche ich den Moment auszukosten, ihn in mir aufzusaugen. So, wie ich es bei jedem meiner Kinder versucht habe, als sie ganz klein waren. Ich möchte mich daran erinnern, ganz lange. Ich möchte diese Wunderminuten ganz lange in meinem Herzen tragen. […] Manchmal kommt es mir vor als wäre es erst gestern gewesen, das ich voll Aufregung meine allerersten Wunderminuten als Mama erlebt habe. Vor 13 Jahren. Dieses kleine Wesen zum ersten Mal in meinem Arm, mein erstes Kind. Ich sehe es immer noch genau vor mir, wie ich über das kleine Köpfchen gestrichen habe und die kleinen Händchen und wie mich diese Augen angesehen haben. Stille. Nur dieses kleine Wunder und ich.“ … weiterlesen bei Littlebee.

Gänseblümchen & Sonnenschein:

„Du hast die Welt nicht mehr verstanden. Wärst du nicht in deinen Kindersitz gegurtet gewesen, hättest du dich bestimmt nach vorne geschummelt um mich zu umarmen. Du schaust mich an, lächelst mir vertrauenswürdig zu und sagst mit deinen 26 Monaten: Mama, nicht weinen! Alles ist gut!“ … weiterlesen bei Gänseblümchen & Sonnenschein.

Kindlein komm:

„Ja, in diesen Momenten würde ich einfach gerne die Zeit anhalten. Dieser Moment, wenn es ganz still wird und die Kinder bei mir liegen. Dieses Gefühl von Liebe und Geborgenheit. Das Gefühl angekommen zu sein. Ein kleines bisschen Frieden auf Erden.“ … weiterlesen bei Kindlein komm.

D-Day mal anders:

„Die wissen nicht, was du und ich schon lange wissen: Dass jedes Leben, wenn es auch noch so kurz sein mag, wertvoll ist. Und dass jedes Leben, solange man genug geliebt wird, ein erfüllendes sein kann. Und ich weiß, dass du auch schlechte Tage hast, wo uns die Wunderminuten manchmal ausgehen, weil sie uns auch manchmal durch die Finger gleiten, aber auch diese Tage überstehen wir gemeinsam.“ … weiterlesen bei D-Day mal anders.

NadineGluckyMom:

„Dabei wird mir immer mehr klar, dass ich dich wieder ein Stück loslassen muss, wenn du zur Schule gehst. Aber genau das ist ja mein Problem, schon immer gewesen. Aber dann bekam ich wohl einen Wink von oben. Dein erster Wackelzahn, der schon ein paar Tage gewackelt hatte, fiel abends raus. Ich muss einfach akzeptieren, das meine kleine Maus langsam flügge wird.“ … weiterlesen bei nadinegluckymom.

Ich mit Kind:

„Seit genau 834 Tagen bist du nun schon bei uns und hast mein Leben seitdem auf den Kopf gestellt. Die Nächte wurden plötzlich kürzer. Die Tage drehten sich plötzlich nicht mehr nur um mich. Doch 834 Mal bin ich abends eingeschlafen und wusste: Das ist genau richtig so.“ … weiterlesen bei Ich mit Kind.

Reise Lebe Lache:

„Ich merke, dass du Möglichkeiten brauchst, um deine Flügel auszubreiten. Du übst. Manchmal fällst du auch und dann sind meine Arme da, die dich auffangen, dich trösten und dich gerne unterstützen. Ich bin immer da. Ich vertraue dir. Ich habe dir alles mitgegeben, was ich konnte.“ … weiterlesen bei Reise Lebe Lache.

Karrierepfade:

„Ich bin stolz auf das, was ich beruflich mache bzw. zukünftig noch machen will und woran ich hart arbeite. Aber mindestens genauso stolz bin ich, Mutter zu sein und ich genieße jeden Moment mit meiner Tochter in vollen Zügen. Denn die Zeit, die ich mit ihr verbringe, gehört wahrlich zu den wunderbarsten Momenten eines jeden Tages.“ … weiterlesen bei Karrierepfade.

Frau Lampenhügel:

„Du Bündel, Du hast so gut mitgeholfen; Dein Papa auch – und dann lagst Du auf mir und gucktest nur. Wachsam, mit einem Auge, das andere war noch zugematscht. Es war Stille, es war Deine Ankunft, Du hast das bestimmt. Es war die heißeste Nacht des Jahres und es war perfekt für uns.“ … weiterlesen bei Frau Lampenhügel.

Simply Lovely Chaos:

„Meist streiche ich dir noch einmal über den Kopf und verteile heimliche Gute-Nacht-Küsschen. Egal wie schwer es manchmal ist, egal wie hart der Tag war, dies sind meine Wunderminuten, in denen ich Kraft tanke und mir warm ums Herz wird von all der Liebe. In diesen Minuten steht die Zeit für einen Moment still und ich weiß, dass Wunder wahr werden.“ ... weiterlesen bei SimplyLovelyChaos.

Kellerbande:

„Ich wünsch dir ein Auge, die Wunder zu sehn. Ein hörendes Ohr, um das Wort zu verstehn, Ich wünsch dir den Mut, deine Meinung zu sagen. Den Vorsatz, zu leiden, ohne zu klagen. Ich wünsch dir den Blick für ein trauriges Herz. Den Wunsch, zu lindern des anderen Schmerz. Ich wünsch dir das Licht, das dein Leben erhellt. Den Freund, der dir folgt bis ans Ende der Welt.“ … weiterlesen bei Kellerbande.

Limalisoy:

„Einst schenkte ich euch das Leben und dann wurdet ihr zu meinem Lebensretter und schenktet mir das Leben ohne es zu wissen. Allein durch eure Augen entdeckte ich die Schönheit des Moments. In magischen Wunderminuten wurde ein kleiner Stock zu einem Zauberschwert oder ein weißes Pferd zum magischen Einhorn.“ … weiterlesen bei Limalisoy.

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Jeannine ist 30, Autorin, dipl. Kommunikationstrainerin und Bloggerin aus Wien. Sie ist Veranstalterin einer Workshopreihe für bewusste Elternschaft, Beziehungsautodidaktin und leidenschaftliche Verbreiterin der Idee des „Conscious Parenting“ im deutschsprachigen Raum. Neben all diesen Labels ist sie mit ganzem Herzen Mutter einer kleinen Tochter, Verlobte, Wegbegleiterin und immerfort Lernende.

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