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Wenn ein Kind in dein Leben tritt, spricht es eine einmalige Einladung aus, die in sich die größte Bereicherung für dein Leben trägt. Es fragt dich, wer du bist. Mach dich auf die Suche nach der Antwort, trau dich, Hand in Hand mit deinem Kind zu gehen und es wird dir Wege zeigen, die du längst vergessen hast. 

Ich war jemand, bevor du kamst. Daran besteht kein Zweifel. Doch wusste ich nicht, wie stark ich sein kann. Und ich wusste auch nicht, wie wütend ich werden kann. Viel mehr als alles andere jedoch hatte ich absolut keine Idee davon, wie innig, tief und ehrlich ich würde lieben können. So sehr, dass es weh tut. So sehr, dass es alles erfasst und ich mich wiederfinde mit Tränen in den Augen, ganz still, lächelnd, neben dir auf dem warmen Holzboden deines kleinen Zimmers.

Du hast mir Bedingungslosigkeit gezeigt.

Ich lebe sie durch dich und mit dir.

Niemals hast du mich gefragt: „Mama, wer bist du?“, und doch so oft. Jedesmal, wenn deine großen Augen mich fragend ansehen, wenn du unsicher bist. Wenn du darauf wartest, wie ich wohl reagieren werde, wenn die Hose schmutzig ist. Oder auch, wenn du anstatt der Fenster, die Türe, Wand und auch den Küchenschrank mit der grünen Fensterfarbe bemalt hast. Wenn der Joghurt verschüttet wurde, das Glas zu Bruch ging, wenn dein „Nein!“ auf eine für mich harmlose Frage so bestimmt ist, dass es dich selbst kurz verwundert.

In all diesen Situationen, in allen kleinen und großen, wartest du darauf, meine Reaktion zu sehen und bist bereit dazu, sie zu speichern. Und so wie du mich kennenlernst, treffe auch ich auf mich. Ich spüre, wann ich bei mir bleiben kann und ich merke, wann es mir schwerfällt, gelassen zu bleiben. Wie aufregend, zu beobachten, was du bei mir auslöst. Gefühle, die ich so nicht kannte, die so stark sind, so intensiv, dass ich sie körperlich spüre.

Manchmal ergreift mich der Ärger über mich selbst, wenn ich dir nicht begegnen kann, wie ich es möchte. Wenn es nicht dem Sein des Menschen entspricht, der ich für dich sein will. Dann entschuldige ich mich, und versuche in einer ruhigen Minute für mich zu forschen, was mich denn so „weg von mir“ brachte. Ich will wissen, wo ich wachsen muss, und ich will herausfinden, wie mir das gelingen wird. Und so viele andere Male staune ich über mich selbst, bin stolz darauf, wenn ich weiß, dass ich auch in einer für uns schwierigen Situation diejenige bleiben konnte, die ich sein will.

Wir wachsen miteinander und werden aneinander. Das zu erleben ist das größte Geschenk.

Wir wachsen miteinander und werden aneinander. Das zu erleben ist das größte Geschenk. Zu sehen, wie weit ich gehen kann, mit dir, gemeinsam, Hand in Hand. Zu spüren, wie viel ich lernen kann und die Demut vor deiner Weisheit, die du einfach innehast, schon alleine durch dein Sein. Die dich niemand lehren musste, diese natürliche Verbundenheit mit allem, das uns umgibt.

Es wäre falscher Stolz zu glauben, ich wüsste mehr als du.

So entdecken wir gemeinsam, was es für uns heißt, zu leben. Ich gehe voran, als Reiseleiterin mit ein wenig mehr Erfahrung. Aber die Entdeckungen machen wir gemeinsam. Staunen dürfen wir beide – immer wieder aufs Neue.

Du darfst dich feiern, Mama!

Mein dritter Muttertag steht unmittelbar bevor. Und auch wenn ich niemand bin, der diese Tage „braucht“, weil ich das Glück habe, mich so oft wertgeschätzt zu fühlen und versuche, mich auch selbst wertzuschätzen, so wurde dieser Tag mit meiner Mutterschaft dennoch etwas Besonderes.

Ich will Revue passieren lassen, woher ich kam, als ich Mama wurde, darüber nachdenken, wo ich heute stehe. Und ich will im Jetzt sein, nicht zu viel an morgen denken, um das Hier und Heute bewusst genießen zu können.

Elternsein ist nicht immer leicht. Aber wem sage ich das? Liebe, Verantwortung und Angst, mit der wir uns immer wieder neu auseinandersetzen müssen, begleiten uns auf unserem Weg.

Nicht zuletzt, weil unsere Kinder sich nicht trauen, glücklicher zu sein, als wir es sind, ist es so wichtig für uns, auch auf uns selbst zu achten. Das geht mit kleinen Ritualen im Alltag, und auch mal mit größeren Aufmerksamkeiten.

Auch solchen, die wir uns selbst schenken.


Ich wünsche dir einen wundervollen Muttertag, an allen Tagen des Jahres!

Weiterlesen bei Mini and Me:

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Weleda und Merci Maman.

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(Inklusive 9 Artikel, die mir dabei geholfen haben, ein Stückchen mehr die Mama zu werden, die ich sein möchte.)

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