• 5 Ideen für Achtsamkeit in der Natur: Wie wir mit unseren Kindern im Herbst ankommen und ihn bewusst erleben können

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    Der Herbst lädt uns ein, innezuhalten. Die Tage werden kürzer, die Luft kühler und nicht nur die Blätter an den Bäumen zeigen uns, dass sich das Jahr dem Ende zuneigt. Schule und Kindergarten haben wieder begonnen, der Alltag kehrt nach den trubeligen Ferien wieder ein und unser gewohnter Rhythmus zurück. 5 Ideen, wie du den Herbst mit deinen Kindern mit allen Sinnen erleben kannst.

    Geben wir den Kindern Zeit

    Hast du manchmal auch das Gefühl, dass die Tage gefühlt immer kürzer werden? Und damit meine ich nicht die früher untergehende Sonne, sondern unsere Zeitwahrnehmung. Denke ich an meine Kindheit zurück, spüre ich, dass ich damals gefühlt irgendwie mehr Zeit hatte. Die Tage waren nicht so schnell rum. Irgendwie war alles langsamer.

    Unlängst hörte ich eine Unterhaltung zwischen Eltern mit, in der sie sich darüber austauschten, wie viele Sprachen ihre kleinen Kinder gerade lernen, welche Sportkurse sie besuchen und welche Instrumente sie regelmäßig üben würden. Mir wurde schwindelig. Dieses Gespräch möchte ich als Impuls nutzen, um dazu zu inspirieren, mal ein wenig langsamer zu machen.

    Unsere Kinder haben nur eine Kindheit – wie wir. Wir als Eltern haben nur ein paar Jahre mit ihnen, wo wir dieses „Gemeinsam“ so richtig ausnutzen können. Und zwar nicht nach der Manier „schneller, weiter, höher“, wie wir sie leider so oft im Leben von uns Erwachsenen antreffen. Geben wir unseren Kindern doch Zeit. Zeit, zu erkunden, in ihrem eigenen Tempo und ganz natürlich, aus ihrer intrinsischen Motivation heraus, zu lernen und die Natur mit allen Sinnen zu genießen. Vertrauen wir darauf, dass sie wissbegierig sind und immer weiter wachsen wollen. So, wie es ihnen entspricht. Ein paar fixe Termine weniger pro Woche und dafür gemeinsame Zeit draußen, umgeben von Natur.

    Wir brauchen diese so ursprüngliche Verbindung, um gesund zu bleiben. Dürfen unsere Kinder diese Verbindung pflegen, haben sie auch mehr Bezug zu all jenem, was sie umgibt. Und diesen Bezug, das Gefühl, Teil von allem zu sein, brauchen wir auch für die Zukunft unseres Planeten ganz dringend.

    Fall is proof that Change is beautiful.


    5 Mal ein wenig Achtsamkeit in der Natur

    Bisher hat uns der Herbst einige wunderbar sonnige Tage beschert, die Lust auf noch mehr Natur machen. Hier habe ich Ideen für dich gesammelt, wie du und deine Kinder diese bunte Zeit des Jahres nutzen könnt, um draußen auf Erkundungstour zu gehen und gemeinsam einen Gang runterzuschalten.

    1. Dem Wind lauschen

    Während ich diese Zeilen tippe, sitze ich neben dem offenen Fenster. Die Herbstsonne wirft ihre wärmenden Strahlen auf die Couch, und ich höre den Wind. Manchmal ist ein Windstoß so stark, dass die Zimmerpflanzen sich hin und her wiegen.

    Gerade im Herbst können wir den Wind und seine Stärke ganz wunderbar beobachten. Etwa, wenn er durch die Bäume pfeift und die bunten Blätter rascheln, oder auch, wenn er das Laub am Boden in die Luft wirbelt. Werden wir einmal ganz still: Können wir den Wind hören? Konzentrieren wir uns mit unseren Kindern einmal auf unseren Gehörsinn und lauschen wir dem, was wir plötzlich alles hören können, wenn wir die Augen schließen. Eine Einladung zum etwas anderen Erkunden und Erforschen.

    Die Montessori inspirierte Übung „Wind verstehen“ bescherte meiner Tochter viel Freude, als sie etwa 3 Jahre alt war. Vielleicht möchtest du sie mit deinen Kindern einmal ausprobieren?

    2. Buntes Jahreszeitentischlein

    In manchen Familien wird ein kleines Tischlein zu jeder Jahreszeit anders dekoriert. Eine wunderbare Idee! Bei uns ändert sich, zugegeben, in den meisten Fällen nur die Deko am Esstisch. Aber auch hier sind es Naturmaterialien, auf die wir zurückgreifen. Besonders im Herbst begeben wir uns gerne auf ausgedehnte Spaziergänge, bei denen wir ein kleines Säckchen immer mit dabei haben, um „Naturschätze“ mitzunehmen, die wir finden. Bunte Blätter, Mose, kleine Äste, leere Schneckenhäuser.

    Diese Schätze sammeln wir daheim auf einem kleinen Tablett und sehen sie uns daheim mit einer Lupe nochmals an. So einiges haben wir da schon entdeckt und genießen es nach wie vor, die Naturmaterialien gemeinsam ganz genau zu begutachten. Eine wundervolle Idee, um den Alltag zu entschleunigen.

    Vor etwa drei Jahren habe ich einen ausführlichen Artikel über das Naturtischlein und unsere Entdeckungen mit der Lupe verfasst.

    3. Mit Wettersteinen das Wetter verstehen

    Nicht nur der April macht, was er will: Auch im Herbst erleben wir immer anderes Wetter. Was für eine wunderbare Gelegenheit, mit Kindern mal ganz bewusst aufs Wetter zu blicken. Seit nunmehr zwei Jahren begleiten uns unsere selbst gebastelten Wettersteine und laden ein, das Wetter achtsam zu erforschen und zu verstehen.

    All unsere Wettersteine und einige Ideen, was man damit anstellen kann, habe ich in einem früheren Artikel hier auf dem Blog mit dir geteilt. Sie wurden bald auch durch Steine mit anderen Symbolen erweitert, die zum Geschichtenerzählen einladen. Und die kleine Achtsamkeitsübung „Flüstersteine“ ist nach wie vor sehr beliebt.

    Life moves pretty fast. If you don’t stop and look around every once in a while, you might miss it.

    4. Die Sinne wecken

    Eine kleine Achtsamkeitsübung, der wir uns gern „so nebenbei“ widmen, kann dabei helfen, mit allen Sinnen im Jetzt anzukommen. Ich habe sie vor längerem bereits einmal mit dir geteilt und möchte das hier gerne wieder tun. Für den Fall, dass du sie noch nicht kennst. Diese kleine Übung ist sowohl für mich, als ab und an auch mal für meine Tochter wie so eine „Stopp“-Taste. Sie hilft uns dabei, einfach mal stehenzubleiben, innezuhalten und mit allen Sinnen hier zu sein.

    Benenne…

    • 5 Dinge, die du siehst.
    • 4 Dinge, die du hörst.
    • 3 Dinge, die du fühlst.
    • 2 Dinge, die du riechst.
    • 1 Ding, das du schmeckst.
    5. Herbstliche Schatzsuche

    Bevor wir uns auf den Weg machen, sitzen wir beisammen bei Tisch und besprechen, was den Herbst eigentlich ausmacht: Was passiert da in der Natur? Was lassen die Bäume alles fallen und kann entsprechend von uns gefunden werden, wenn wir gleich auf Schatzsuche gehen? Wir zeichnen gemeinsam jene Dinge, die wir zu finden glauben: Kastanien, bunte Blätter verschiedener Bäume, Nüsse. Wenn wir wollen, erweitern wir die Liste: Was meinst du, werden die Menschen draußen tragen? Einen Schal, eine Mütze oder Jacke? Festes Schuhwerk? All die Dinge, die uns einfallen, kommen ebenso auf unsere Schatzkarte.

    Dann begeben wir uns nach draußen auf die Schatzsuche. Natürlich passen wir die Symbole, die wir vorab zeichnen, auf die Umgebung an, in der wir unterwegs sein werden. Wer weiß, vielleicht zeichnen wir ja auch ein Murmeltier, wenn wir abseits der Spazierwege ein wenig wandern gehen? Dann machen wir uns gemeinsam daran, all die Symbole auf unserer „Karte“ zu finden und entsprechend „abzuhaken“. Ich gestalte das Ganze sehr gern als Teamarbeit und nicht im Sinne von „Wer ist als erstes fertig?“ da ich das Miteinander und Zusammenarbeiten so spielerisch vorleben möchte.

    Egal, ob auf dem Spielplatz, beim begrünten Hof, beim Spaziergang durch die Wiese oder im Wald: Hauptsache draußen und zumindest halbwegs grün! Je mehr Wald und Wiesen, desto besser. Aber auch der Spaziergang zwischendurch ist wesentlich besser als nur daheim oder in geschlossenen Räumen zu hocken!

    Die Natur uneingeschränkt genießen – bei jedem Wetter

    Finnlands Kinder sind die glücklichsten der Welt, auch dieses Jahr wieder. (Mehr darüber liest du bald in einem kommenden Artikel.) Die Finnen sind davon überzeugt, dass dies einerseits etwas mit der faszinierenden Natur des Landes zu tun hat und andererseits auch damit, dass Kinder dort sehr viel Zeit im Freien verbringen. Die Tatsache, dass sie erst mit sieben Jahren eingeschult werden und das Bildungssystem eines der fortschrittlichsten weltweit ist, mag ihren Teil dazu beitragen.

    Kinder lernen beim Spielen – einfach so, von selbst, ganz automatisch. Essentiell für eine aktive Kindheit ist, dass unsere Kinder sich in ihren Klamotten auch wohlfühlen, sie nicht eingeengt werden und sich daher vollends ins Spiel und den Spaß in der freien Natur eintauchen können.

    Meine Tochter begleitet seit eineinhalb Jahren die finnische Kinder-Outdoor-Bekleidungsmarke REIMA auf ihren Erkundungstouren. Bewegungsfreiheit, absolute Qualität und ein strikter Blick auf nachhaltige Produktion, Langlebigkeit und rein pflanzliche Finishes: REIMA hält, was es verspricht und ich freue mich sehr, eine absolute Herzensempfehlung abgeben zu können. Auch bei den Produkten, die wir in diesem Herbst bisher kennenlernen und ausprobieren durften, ist das einmal mehr der Fall.

    Die Kleidungsstücke machen alles mit und sind so hochwertig produziert, dass sie auch locker von einem zweiten Kind getragen werden können. Bei der Oberbekleidung genügt es oftmals, diese feucht abzuwischen, wenn sie mal schmutzig wird. Waschen ist nur wirklich selten nötig – ich kann sagen: Wir haben die Jacken von REIMA noch nie gewaschen. Ich wische sie einfach ab und Matsch und Co. lassen sich einfach entfernen. Dabei sind die Produkte gänzlich mit pflanzlichen Finishes wind- und wasserfest imprägniert. Das schadet niemandem, weder unseren Kindern, noch den Tieren oder der Umwelt.

    REIMA ist zurecht Weltmarktführerin und ich bin dankbar, diese Marke im März 2018 in Finnland kennen- und lieben gelernt zu haben. Mehr zur Verantwortung und Nachhaltigkeit bei REIMA liest du auf deren Homepage.

    Kinderkleidung muss einiges mitmachen. REIMA ist unsere uneingeschränkte Nummer eins, wenn es um schicke, funktionale und hochwertige Outdoor-Kleidung geht, die Kinder Freiraum lässt, sich nach Herzenslust zu bewegen.

    Shop the Reima Autumn Look

    Auch diesmal habe ich, neben den Produkten, die du schon auf den Fotos zum Artikel siehst, unsere liebsten Stücke aus der Herbstkollektion für dich zusammengefasst:

    Moomin Collection:

    Autumn Collection:

    Lass den Herbst in euer Heim einziehen

    Nach einem langen Tag draußen freuen wir uns nun wieder auf eine Tasse warmen Kakao. Da die Tage kühler werden, ist für uns wieder Kerzenzeit angesagt: Wir dekorieren nicht nur unser Heim herbstlich, sondern stellen auch gemeinsam wieder Kerzen an verschiedenen Ecken unserer Wohnung auf. Sie spenden so wunderbar wärmendes Licht und laden zum Kuscheln und Beisammensein ein.

    Kürbisse schnitzen, Kuschelsocken anziehen. Ätherische, wärmende Öle verbreiten herbstliche Aromen, saisonales Obst – wie etwa der Kürbis in allen möglichen Varianten – steht regelmäßig auf dem Speiseplan. Vor allem als sättigende Suppe oder knusprig aus dem Ofen mit Kartoffeln schmeckt er der ganzen Familie.

    Dass es nun wieder früher dunkel wird lädt uns an lauen Abenden dazu ein, gemeinsam auf der Terrasse zu sitzen und den Herbsthimmel zu beobachten. Wir sehen der untergehenden Sonne zu, entdecken Tiere in den vorüberziehenden Wolken und zählen die Sterne, die nach und nach sichtbar werden.


    Wir haben Zeit. Immer, nicht nur im Herbst. Wir müssen sie uns nur nehmen. Ganz bewusst, mit unseren Kindern. So erschaffen wir kleine Momente im Alltag, kleine Inseln der Achtsamkeit, die zu geliebten Erinnerungen werden.

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    Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Reima und enthält Werbung.