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Stell dir vor, du machst Urlaub mit Baby und musst NICHTS mitnehmen!

Urlaub als Familie und das fast ohne Übergepäck? Ja, das geht – im Familienparadies Sporthotel Achensee. Vergangenes Wochenende konnten wir uns drei Tage lang selbst davon überzeugen, wie sehr ein Hotel auf den Urlaub mit der ganzen Familie – angefangen vom Neugeborenen bis hin zu Jugendlichen – ausgerichtet sein kann.

Sagen wir einfach mal, in dem familiengeführten Betrieb beim Achensee in Tirol gibt es mehr als alles.

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Aber bevor wir zu den Kinderhighlights kommen, möchte ich euch von einem der schönsten und saubersten Hotelzimmer berichten, in denen ich bisher geschlafen habe! (Das will schon was heißen, denn wir lassen es uns im Urlaub grundsätzlich gern gut gehen und achten immer darauf, dass uns die Hotels, in denen wir bleiben, wirklich gefallen.)

Die schicken „Mickey Superior“ Bambini-Suiten wurden erst vor einem Monat fertig renoviert und so waren wir tatsächlich erst die vierte Familie, die darin schlief. Ich hab mich sofort pudelwohl gefühlt: Ein stilvoller Mix aus warmen Naturmaterialien, einem Hauch Dekadenz und modernem Minimalismus – geräumig, hell und herrlich einladend. Einfach ur schön!

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Im Sporthotel Achensee wird Service groß geschrieben, davon konnten wir uns selbst überzeugen. Wenn wir auswärts schlafen und oftmals auch bei uns daheim, schläft die Kleine in der Mitte. Wenn nun ein wunderschönes Bett zwei Matratzen und einen Spalt zwischen eben diesen hat, ist das für uns suboptimal. In der ersten Nacht halfen wir uns einfach selbst, indem wir eine Decke in den Spalt stopften. In der Früh wurden wir von der guten Seele des Hauses, der enorm aufmerksamen und liebenswerten Geli, gefragt, wie wir denn geschlafen hätten. Lächelnd und eher nebenbei erwähnte ich unsere vorläufige „Spaltlösung“ und Geli fragte mich gleich, ob ich das schon jemandem vom Personal gesagt hätte. Ich winkte ab und freute mich auf’s Frühstück. Nicht ganz eine Stunde später gingen wir wieder auf unser Zimmer. Da hatte das Bett plötzlich eine kuschelig weiche Auflage bekommen und der Spalt zwischen den Matratzen war mit einer zusätzlichen Decke geschlossen worden.

Das nenne ich Service. Ich war und bin begeistert!

Dass übrigens scheinbar alle Servicekräfte den Namen unserer Tochter kannten, war eine wertschätzende Geste, die uns während unseres Aufenthaltes einige Male positiv auffiel.

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Kennt ihr das, wenn euch im Urlaub innerhalb kürzester Zeit plötzlich die Luft wegbleibt, weil ihr den Reißverschluss eurer Jeans kaum noch zubekommt? Ja, genau das funktioniert im Sporthotel Achensee bestens, denn wer will, kann den ganzen Tag lang nur essen. Das ließen wir uns natürlich nicht zwei Mal sagen und so wurde schon beim Frühstück ausgiebig geschlemmt. Abends aß ich an allen Tagen Fisch in ausgefallenen Variationen… keine Ahnung wieso, der lachte mich immer so an. Und er war köstlich!

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Mittags ging’s zum Essen nach nebenan, in die wunderschön urige Seealm, wo ein Buffet auf uns wartete. Die Auswahl war essentechnisch bei dem supermega All-Inclusive im hoteleigenen Restaurant (in dem uns auch die gute Fee Geli täglich entgegen lächelte) das Einzige, das mir nicht zusagte. An beiden Tagen, die wir in der Seealm zu Mittag aßen, bestellten wir uns etwas á la Carte. Das war gut und vor allem der Kaiserschmarren eine süße Offenbarung. Außerdem arbeitet dort Daniel im Service, der uns zum Essen immer lächelnd „Viel Genuss!“ wünschte. Ich fand das entzückend und werde „Viel Genuss“ definitiv klauen, „Guten Appetit“ war gestern!

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Unsere Liste an persönlichen Kinderhighlights ist lang. Für mich definitiv dabei ist die Hipp-Willkommensbox im gemütlich bereiteten Babybett, die uns gleich zu Beginn überraschte. Überall im Hotel sind an den Stiegen Handläufe in Kinderhöhe befestigt, die Mini immer wieder in Begeisterung versetzten und uns einige Stockwerke mehr erklimmen ließen, hah!

Der riesige Indoor-Spielplatz, unter anderem mit Kletterwand, Bällebad und einem zweistöckigen Holzhaus nur für Kleinkinder (Wah, sowas will ich haben!) beschäftigte uns stundenlang. Das allabendliche Kinderbuffet, das extra mild zubereitete, gesunde Speisen inkl. Nachtisch bereit hält, kann sich übrigens auch sehen lassen.

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Aus dem Kinderpool mit der kleinen Grotte wollte Mini gar nicht mehr heraus und auch das Baden in der neuen Badewanne am Zimmer hat ihr richtig viel Spaß gemacht. Es gibt noch viel mehr, das Angebot ist riesig!

Eine Pferdekutschenfahrt, die Mini beinah verschlafen hätte, musste übrigens auch sein! Die hat Mama sich eingebildet und war spannend. Vor allem, als die Kutscherin uns nach etwa der halben Strecke erzählte, wie ihr einmal die Pferde beinah durchgegangen waren und die Gäste zum Glück nichts davon mitbekamen. Meine Nerven, haha!

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Am Nachmittag unseres letzten vollen Tages unternahmen wir noch einen Spaziergang entlang der Langlauf-Loipe, hinein in die Wildnis. Wir stapften entlang eines romantischen Baches und genossen die klare, kalte Luft.

Am nächsten Tag stand uns die Heimreise bevor. Die sollte, im Gegensatz zur unkomplizierten Anfahrt vier Tage zuvor, alles andere als entspannt werden. Sieben statt viereinhalb Stunden waren wir unterwegs… da brauchte es einiges an Kreativität, um Mini bei Laune zu halten. Aber dazu ein andermal an anderer Stelle mehr.

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Zwei Dinge habe ich während unseres Aufenthaltes im Familienparadies nicht ausprobiert: Das Schifahren an den schönen Pisten direkt neben dem Hotel (weil Mini noch zu klein ist) und eine der zahlreichen Massagen und Gesundheitsbehandlungen im Spa-Bereich (weil die Masseurin leider krank war und ich Schussel meine Mama-Auszeit nicht schon im Vorhinein gebucht hatte).

Beides ist fürs nächste Mal auf meiner Liste.

Denn wenn es nach uns geht, so sehen wir dich wieder, schönes Sporthotel Achensee!

Du warst super!


Wart ihr im Winterurlaub? Habt ihr Erfahrungen mit Familienhotels?

Ich freu mich über eure Erlebnisse und Empfehlungen!

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Dieser Bericht entstand im Rahmen einer Pressereise.

Photo © Sporthotel Achensee (Zimmerfoto) und Mini and Me

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5 Kommentare

  • Reply
    stefanie
    8. Februar 2016 at 20:37

    Danke für diesen tollen Bericht. Echt ein geheimtipp. 😉

    Wir fahren jetzt dann ins Hotel Sonnenpark nach Lutzmannsburg in die Therme. Wie ich hörte, eines der perfektesten Kinderhotels die es gibt. 🙂
    Wir werden uns selbst davon überzeugen. Aber die Homepage verspricht schon mal viel.

    Lg Steffi

    • Reply
      Jeannine
      11. Februar 2016 at 8:31

      Wow das klingt aber auch sehr fein, hab schon viel über die Therme Lutzmannsburg gehört! Ich wünsch euch eine schöne Zeit dort! 🙂

  • Reply
    Ulli
    11. Februar 2016 at 12:24

    Wow, das klingt ja wirklich total super!! Schön, dass ihr so eine tolle Zeit gehabt habt!! Muss ich ja glatt mal schauen, ob ich dort nicht auch mal hinfahre 😉 lg Ulli

    • Reply
      Jeannine
      17. Februar 2016 at 11:24

      Also wenn man Wintersport mag, ist es wirklich toll! Man muss nichtmal auf die Straße mit den Kindern, um zur Piste zu kommen. 🙂 Im Sommer scheint das Angebot auch sehr abwechslungsreich zu sein, aber das wär wohl Thema für ein anderes Review! 😉

  • Reply
    Marlen
    24. Februar 2016 at 21:25

    Wir waren mit unserer „Mini“, damals 4 Monate, im Reiter’s „Alegria“ Hotel in Stegersbach (Thermenhotel). Das war TOP! Gitterbett, Kinderbettwäsche, Wickelauflage, Windeleimer & Wasserkocher am Zimmer. (Das wussten wir nicht und haben extra vorher einen Reisewasserkocher für die Fläschchenzubereitung gekauft.)
    Hochstuhl beim Abendessen mit eigenem Kindergedeck (sie konnte damals aber natürlich noch nicht sitzen) & eigenes Kinderbuffet und kleiner Spielbereich im Restaurant. (auch etwas abgetrennt der Bereich wo Menschen mit Kindern sitzen von dem mit den verliebten Pärchen… :-/ – wir waren etwas wehmütig, nicht mehr dort zu sitzen…)

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