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Im Ausland leben mit Kindern: Ulli und ihre 3 Mädels leben in Idaho „viel besser!“

im Ausland leben mit kindern auf dem Feld in idaho

„Die Welt ist ein Buch. Wer nicht reist, liest nur die erste Seite.“ – Saint Augustine

Ich schweife gerne in die Ferne. Gedanklich und, wann immer es Zeit und Geld erlauben, auch mit Leib und Seele. Manchmal ist die Abenteuerlust so groß, dass ich über ein Leben im Ausland, ein Expat-Leben, mit meiner kleinen Familie nachdenke.

Wie lebt es sich in anderen Orten dieser Welt? Und noch mehr: Wie ist es, mit Kindern im Ausland zu leben?

Die Serie „Expat-Mamas: Home away from Home“ liegt mir sehr am Herzen. Sie inspiriert und beflügelt mich, zeigt neue Wege auf. Und sie informiert auch tatsächlich, falls ihr ebenso mit dem Gedanken spielen solltet, eure Heimat vielleicht – zumindest vorübergehend – hinter euch zu lassen.

Ich freue mich sehr, mit Dreifachmama Ulli diese neue Reihe am Blog zu starten. Merci fürs Mitmachen! ♥

Sollten Fragen offen bleiben, stellt sie bitte jederzeit in den Kommentaren! 


Im Ausland leben mit Kindern: Boise, Idaho, USA

Hallo, ich heiße Ulli, bin 35 Jahre, Mama von drei wunderbaren Mädchen und komme ursprünglich aus Steyr in Oberösterreich. Seit mittlerweile 6 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Boise, Idaho – und wer jetzt nachschauen muss, wo das ist – uns ist es damals nicht anders gegangen… Boise liegt im Nordwesten der USA und in einer wüstenähnlichen Gegend: wo nicht bewässert wird, wächst ab Mitte Mai nichts mehr. Wir haben 300 Sonnentage im Jahr, kriegen im Winter aber trotzdem Schnee – ziemlich genial, wie wir finden.

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Ich habe mich letzten Herbst als Fotografin selbständig gemacht, eigentlich bin ich Wirtschaftsingenieurin, aber die Arbeitszeiten (und vor allem der wenige Urlaub hier in den USA) und drei Kinder lassen sich nicht so gut vereinbaren, finde ich. Mit meinem Foto-Business kann ich mir nun selber einteilen, welche Aufträge ich annehme und zu welchen Zeiten ich arbeite. Das gefällt mir ganz gut und passt zu unserer aktuellen Lebenssituation.

Wie hat es dich in die USA verschlagen?

Eigentlich hat mich Nordamerika nie besonders interessiert, es war einer der Kontinente, auf den ich nie unbedingt hin wollte im Urlaub. Auf unserer Hochzeitsreise 2008 haben wir eine kleine Amerika-Tour gemacht (New York, San Francisco, Hawaii), es hat mir gefallen und als 2010 unser Arbeitgeber pleite ging und mein Mann hier ein Jobangebot hatte, haben wir es angenommen, ohne vorher wirklich die Stadt gesehen zu haben.

Ich war damals in Elternzeit und hätte in Deutschland auf jeden Fall vorgehabt schnell wieder arbeiten zu gehen, aber eine Arbeitserlaubnis kriegt man hier ja nicht so leicht und so war ich sechs Jahre mit den Kindern daheim.

Wie ist das Leben in den USA verglichen mit dem in Österreich? Und für Kinder?

Unsere erste Tochter war damals beim Umzug ein Jahr alt, wir hatten die 5 Jahre davor in München gelebt (da kommt mein Mann her) und der Umzug nach Boise war doch eine grosse Umstellung – am Anfang hatte ich oft Heimweh, vermisste Freunde und Familie, das Essen daheim, kam mit der fremden Kultur nicht so ganz gut klar. Aber das war vielleicht das erste Jahr so, danach haben wir uns schnell eingewöhnt, viele neue Freunde gefunden, Kind 2 und 3 sind hier geboren und somit Amerikanerinnen.

boise Idaho aus der Sicht einer expat-mama die mit kindern im Ausland lebtIn letzter Zeit denken wir immer wieder darüber nach zurück zu gehen und wägen Vor- und Nachteile ab. Unser ursprünglicher Plan war, wieder umzuziehen, wenn die Grosse in die Schule kommt. Jetzt hat sie mittlerweile die erste Klasse abgeschlossen und wenn man die Entfernung zu Familie und Freunden ausser Acht lässt, dann lebt es sich hier viel besser.

Die Menschen hier sind sehr freundlich und offen – jetzt denken sicher einige an “die oberflächlichen Amerikaner”, aber ehrlich gesagt habe ich nichts gegen freundliche Oberflächlichkeit, es ist nett, wenn dich die Kassiererin im Supermarkt anlächelt und sich erkundigt, wie es dir geht. Am Spielplatz werde ich oft angesprochen, weil die Leute neugierig sind welche Sprache wir sprechen und so haben wir schon viele Familien kennengelernt. Es lassen sich deutlich leichter Kontakte knüpfen hier, man lernt schnell jemanden kennen und kommt ins Gespräch.

Alles ist sehr kinderfreundlich: Kindermenüs und Malblätter mit Wachsmalkreiden gibt es in fast allen Restaurants, ausreichend Hochstühle und Wickeltische gehören genauso zum Standardprogramm, im Fitnessstudio und beim Einkaufen gibt es Kinderbetreuung. In den Einkaufswägen in den Geschäften bringt man leicht 2-3 Kinder unter, das war mir meine Freundin mit Zwillingen daheim immer neidisch – nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Der Alltag ist so viel bequemer und einfacher zu bewältigen, vor allem wenn man kleine Kinder hat: überall ausreichend Parkplätze, viele wunderschöne Spielplätze, Natur gleich vor der Haustür. Sehr bequem sind auch die Drop-Off Lines bei Bank, Apotheke oder Reinigung – man muss nicht mal aus dem Auto aussteigen was sehr praktisch ist, wenn man Kinder am Rücksitz hat und sonst dauernd mit An- und Abschnallen beschäftigt ist. Auch in der Schule gibt es so eine Drop-Off Line.

Amerika ist eine Service-Gesellschaft, der Kunde ist König und mit einem sicheren Job und gutem Einkommen lässt es sich hier wunderbar leben.

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Was sollten Familien (oder junge Frauen) die vorhaben, in die USA auszuwandern, wissen?

Ich würde jedem, der vor hat in die USA auszuwandern, raten, sich vorher um einen Job zu kümmern. Arbeitserlaubnisse sind nicht leicht zu kriegen, es ist eine langwierige und kostspielige Sache – wir haben mittlerweile die Green Card und ich kann auch wieder arbeiten, es hat aber fünf Jahre gedauert.

mini-and-me-expat-mama-leben-im-ausland-mit-familie-ulli-aus-boise-idaho-04Kinderbetreuung gibt es ausreichend, jeder der will kriegt einen Betreuungsplatz für sein Kind – allerdings ist bis zur Einschulung (mit fünf Jahren) nichts staatlich gefördert und die Eltern müssen selber dafür aufkommen. Bei mehreren Kindern kommt da einiges an Kosten zusammen.

Ausserdem ist zu bedenken, dass man zum Grossteil auf sich allein gestellt ist – wir haben keine Grosseltern oder andere Familie in der Nähe. Das war vor allem als die Kinder noch kleiner waren und mein Mann beruflich viel gereist ist (es gab Jahre, da war er eine Woche im Monat unterwegs) schon sehr anstrengend für mich. Mit den wenigen Urlaubstagen, die man hier kriegt, muss man Urlaub, Krankenstand oder Pflegetage, wenn die Kinder mal krank sind, abdecken. Das kann so ganz ohne Unterstützung problematisch werden.

Schulen können sehr teuer sein, wenn man die Kinder auf eine Privatschule schicken möchte, oder vor hat sie später an die Uni zu schicken. Das sollte auch unbedingt einkalkuliert werden – wir haben immer noch vor zurück zu gehen, bevor es bei den Kindern so weit ist. Die öffentlichen Schulen in Deutschland und Österreich sind besser und vor allem kostenlos.

Was ist für dich das absolut Wunderbarste am Leben in den USA?

Wahrscheinlich die Einfachheit / Bequemlichkeit des Lebens hier, die Einstellung der Menschen und für uns als Familie ist es natürlich wunderbar, dass die Kinder zweisprachig aufwachsen. Es gibt viele Familien mit mehreren Kindern, mit unseren drei Mädels sind wir hier ganz der Durchschnitt, während wir in München ziemlich auffallen, wenn wir durch die Stadt gehen.

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Worauf würdest du lieber verzichten?

Verglichen mit Deutschland und Österreich haben die Arbeitnehmer hier sehr wenig Urlaub und müssen mit 15 Tagen im Jahr auskommen, Feiertage gibt es lang nicht so viele wie daheim. Es wäre schön, wenn mein Mann etwas mehr Urlaub hätte und Zeit mit uns verbringen könnte. Trotzdem muss ich sagen, dass das Familienleben nicht zu kurz kommt, weil um fünf im Büro Schluss ist (ich erinnere mich noch an lange Abende zu meinen Münchner Bürozeiten, so etwas kommt hier nicht wirklich vor) und wir wie die Amerikaner unsere wenigen Urlaubstage gut nutzen und oft wegfahren.

Eine andere Sache, die mich immer noch stört ist, dass man zu Fuss nichts erledigen kann. Jetzt wohnen wir zwar in einer kleinen Stadt, aber ich kann trotzdem weder zum Bäcker, zur Post oder zum Einkaufen zu Fuss gehen, schon gar nicht mit den Kindern dabei. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und die Erledigungsfahrten in unseren Tagesablauf eingebaut, zu Kindergarten und Schule fahren wir auch mit dem Auto und auf dem Weg zurück kaufe ich dann ein. Manchmal würde ich mir schon wünschen mal schnell zu Fuss zum Einkaufen gehen zu können, so wie ich das von daheim gewohnt bin.

Was kann Österreich von den USA lernen, was das Leben als Familie bzw. mit Kindern anbelangt? Und umgekehrt?

Dmini-and-me-expat-mama-leben-im-ausland-mit-familie-ulli-aus-boise-idaho-11ie Kinder hier haben jeden Tag bis nachmittags um drei Schule, von der ersten Klasse angefangen. Das klingt vielleicht lang, aber es ist andererseits viel einfacher, Arbeit und Familie zu vereinbaren. Daheim müsste ich unsere Grosse schon mittags aus der Schule holen und die Kleinen wahrscheinlich kurz danach vom Kindergarten oder mir eine andere Betreuung suchen, das wäre alles mühsamer. In den Sommerferien gibt es zahlreiche Camps, zu denen die Eltern die Kinder anmelden (anders kann man die 3 Monate Sommerferien auch gar nicht überbrücken, wenn beide Eltern arbeiten) und auch sonst gibt es total viel Angebote für Kinder (meine Mädels haben bisher Turnen, Ballett, Zeichnen und Schwimmen ausprobiert, es gibt unendlich andere Möglichkeiten).

So kinderfreundlich Amerika ist, bei den Sozialleistungen für Familien und Mütter kann noch einiges von Europa gelernt werden: es gibt weder Kindergeld, noch Mutterschutz oder Elternzeit hier. Die Mütter sind froh, wenn sie drei Monate unbezahlten Urlaub kriegen nach der Geburt (und bis zur Entbindung wird normalerweise gearbeitet) – so etwas kann man sich daheim gar nicht vorstellen.

Und was die Amerikaner generell noch lernen müssen ist Gemütlichkeit: beim Essen länger beisammen sitzen, Schwimmbäder in denen man sich den ganzen Tag aufhalten kann, Gartenparties die den ganzen Tag dauern – das alles gibt es hier nicht. Essengehen ist auf eine Stunde beschränkt (was mit Kindern wiederum gar nicht so verkehrt ist, viel länger sitzen sie ja ohnehin nicht still), ins Schwimmbad geht man zum Schwimmen und nicht zum Rumsitzen (was habe ich mich gewundert bei unserem ersten Schwimmbadbesuch, als ich keinen Schatten gefunden habe), Partiezeiten werden auf den Einladungen mit “von-bis” angegeben und sobald die Endzeit erreicht ist, sind alle Partygäste weg.

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Fiel es dir schwer, in den Arbeitsmarkt einzusteigen?

Das Schwierigste ist wie gesagt die Arbeitserlaubnis – sobald man die hat steht einem alles offen, vor allem eine eigene Firma zu gründen ist sehr einfach und nur mit geringen Kosten verbunden. Ich könnte hier auch zB als Friseurin arbeiten und muss keine Nachweise über meine Fähigkeit bringen. Einerseits vielleicht für die Kunden nicht so ganz durchsichtig, andererseits sprechen sich schlechte wie gute Leistungen herum und so stehen einem verschiedenste Bereiche offen, in denen man daheim vielleicht gar nicht Fuss fassen könnte. Sobald also das Thema der Kinderbetreuung geklärt war (unsere Kleinste geht seit September in den Kindergarten an drei Tagen pro Woche) konnte ich anfangen zu arbeiten und nach fast sieben Jahren “nur” mit den Kindern habe ich mich sehr auf etwas Abwechslung gefreut.

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Wie würdest du die Jobchancen für Ausländer generell einschätzen?

Ich denke nicht, dass Ausländer generell benachteiligt sind – mein Mann arbeitet bei einer internationalen Firma mit vielen ausländischen Mitarbeitern, die Aufstiegschancen orientieren sich mehr an der Leistung bzw. Dauer der Betriebszugehörigkeit als an der Herkunft. Natürlich muss man die Sprache beherrschen und gut sein auf seinem Gebiet, aber ohne diese Vorkenntnisse geht auch daheim nichts.

In meinem Foto-Business merke ich nicht, dass Leute eine Abneigung mir gegenüber hätten wegen meiner Herkunft – die meisten sind eher interessiert, weil sie einen Akzent hören, fragen woher ich komme und interessieren sich für Europa.

Planst du, mit deiner Family wieder nach Österreich zu ziehen und würdest du es wieder tun?

mini-and-me-expat-mama-leben-im-ausland-mit-familie-ulli-aus-boise-idaho-06Wir wollen wieder zurück nach Österreich oder Deutschland, um näher bei unserer Familie zu sein – zwar suchen wir nicht aktiv nach Jobs daheim, weil wir finden, dass jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist. Die Kinder sollen noch etwas sicherer in der englischen Sprache werden, bevor wir zurückgehen und auch sonst gefällt es uns ja gut hier, so dass wir keinen Druck haben zurück zu gehen. Mal sehen, wann und ob wir den Umzug zurück durchziehen. Egal wann, der Abschied von hier wird uns jedenfalls richtig schwerfallen.

Die Entscheidung, nach Amerika zu gehen, war für uns als Familie die richtige. Wir kriegen viel Besuch von unserer Verwandtschaft, skypen oft und fahren auch einmal pro Jahr nach Hause, deshalb ist die Entfernung nicht ganz so schlimm.

Ich würde es auf jeden Fall wieder genau so machen.


Mehr Einblicke in Ullis Leben in Boise gewährt sie beinah täglich auf Instagram – so ein schöner Account!

Lebt ihr selbst mit eurer Familie im Ausland und wollt Teil der Interviewreihe sein? Schreib mir eine Mail an mail@mini-and-me.com, ich freu mich auf euch!

Habt ihr Fragen an Ulli?

Wäre für euch ein Leben im Ausland (konkret: in den USA) denkbar? 

Ich bin gespannt auf eure Meinungen, auch zur neuen Reihe allgemein!

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Foto © Ulrike S.

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21 Kommentare

  • Reply
    Jonna
    16. Juni 2016 at 12:33

    Liebe Jeannine, ich freue mich über deine neue Reihe und bin gespannt, was noch kommt. Gerne teile ich sie auf http://www.expatmamas.de
    Herzliche Grüße
    Jonna

    • Reply
      Jeannine
      17. Juni 2016 at 22:40

      Liebe Jonna, vielen lieben Dank für deine Worte und auch für deine Unterstützung! Ich freu mich so, dass so viele Mädels deinem Aufruf gefolgt sind und auch auf die weiteren Artikel der Reihe, die noch kommen! Danke dir!

  • Reply
    Ulli
    17. Juni 2016 at 6:25

    Liebe Jeannine! Ich freue mich wirklich sehr, dass ich die Blogreihe starten durfte! Mir gefällt deine Seite so gut und ich lese total gerne deine Berichte! Hoffentlich finden deine Leser meinen Artikel auch spannend 😉
    Ich bin schon sehr neugierig, was die nächsten Mamas / Familien, die im Ausland leben, erzählen werden!

    • Reply
      Jeannine
      17. Juni 2016 at 22:41

      Hallo liebe Ulli, es war mir eine Ehre, mit dir starten zu dürfen! <3 Du hast so wundervolle, interessante Inhalte geschaffen, da macht das Lesen einfach nur Freude. Danke, dass du uns einen Einblick in euer Leben gewährt hast!

  • Reply
    Yvette [engel + banditen]
    17. Juni 2016 at 7:03

    So schöne Bilder! Wir haben über den Winter auch 6 Monate mit 3 Mädels in den USA gelebt und ich hab alles genau so erlebt. Und vermisse hier die netten freundlichen Wünsche wie „have a good one“ oder auch, daß man beim Autofahren IMMER reingelassen wird… Die Kinder fragen sich in Restaurants, wo die Malsachen sind und haben an ihrer Schuktasche natürlich auch hier handsanitizer 😉
    Also, Ihr Lieben:
    Have a good one!

    Yvette

    • Reply
      Jeannine
      17. Juni 2016 at 22:42

      Danke für dein Kommentar, Yvette! 🙂 Ich kann das so gut nachvollziehen, ich liebe die Amerikaner für ihre Freundlichkeit. Es hat unsere Roadtrips anno dazumal noch schöner gemacht. Ich bin schon gespannt, wie es unserer Kleinen gefallen wird, wenn wir das nächste Mal fliegen. Freu mich schon darauf! 😉 Alles Liebe!

    • Reply
      Ulli
      18. Juni 2016 at 21:01

      ach ja, der sanitizer an den Taschen ist natürlich auch ein typisches Merkmal! 🙂 Und Autofahren ist in den USA so viel entspannter als hier…!

  • Reply
    The speculoos mum is a doula
    17. Juni 2016 at 8:01

    So nice! Ulli you are a star 🙂
    Well I did not read the article, since I can t read German but anyway, I love the photos!!!

  • Reply
    Sonja Homa
    17. Juni 2016 at 10:42

    Das war ein sehr netter Beitrag, speziell da ich Ulli selber kenne.
    Ich bin schon seit 26 Jahren in USA, mit einenem Amerikaner verheiratet, 4 Kinder und mache „homeschooling“ auf deitsch mit allen 4. Also etwas „anders“ 😉
    Aber in USA ist Anderssein zum Glück erlaubt.

    • Reply
      Jeannine
      17. Juni 2016 at 23:03

      Hallo Sonja, danke für deine Worte zum Artikel! 🙂 Wow, das find ich alles super spannend, auch das Thema Homeschooling interessiert mich sehr! Wenn du magst, lass uns mal ein paar Mails schreiben… vielleicht können wir da zwei sehr interessante Themengebiete kombinieren. Zum Homeschooling bzw. Freilernen kommt baldigst etwas auf dem Blog. Da passt das womöglich ganz gut. 😉

  • Reply
    Alex Kirsch
    17. Juni 2016 at 13:38

    Hallo! Schöner Bericht! Wir selbst leben nun nach 5 Jahren in Südafrika mittlerweile seit Anfang diesen Jahres in Mexiko, haben auch drei Kids und sind mit unserem „Nomadenleben“ hoffentlich noch lange nicht am Ende! In den USA zu leben ist nach wie vor unser großes Ziel…
    Freue mich auf weitere Berichte in dieser Reihe!

    • Reply
      Jeannine
      17. Juni 2016 at 23:04

      Hi Alex, danke für deine lieben Worte zum Artikel und dass du uns einen kleinen Einblick in euer Leben gewährst. Das klingt sehr interessant für die Reihe und wär sicher eine große Bereicherung! Ich hab noch niemanden, der vom Expat-Leben in Südafrika berichtet… also, wenn du Lust hast? Es wär mir eine Freude! Alles Liebe!

  • Reply
    Sara
    17. Juni 2016 at 17:57

    Wow, sehr interessant. Ich arbeite beim Auswärtigen Amt und habe viele Freunde, die ihre Kinder im Ausland großziehen. Allerdings bin ich als Kind selber oft umgezogen und mochte es gar nicht, daher werde ich die nächsten Jahre erst mal nicht wieder ins Ausland gehen. Vllt sogar bis mein Sohn erwachsen ist. Mal sehen 🙂
    Ich verlinke deinen Artikel gerne auf meinem Blog http://www.wasichnocherzaehlenwollte.de

  • Reply
    Melanie
    17. Juni 2016 at 22:51

    Liebe Ulli – wir waren in Nebraska mit unseren 3 Kiddos und haben jeden Moment und „oberflächliche Freundlichkeit“ – die in sehr viele, enge Freundschaften geführt hat, sehr genossen …. ein Tipp von der anderen Seite (wir sind wieder zurück in AT) man denkt HEIMKEHR ist einfach ….. ganz im Gegenteil: nach Hause kommen war eine sehr! große Umstellung. Vor allem für die Kinder. Wir hatten uns alle viel zu wenig darauf vorbereitet und waren viel zu sehr mit unserem Abschied beschäftigt. Um nicht zu sagen, dass meine Tochter einen Kulturschock hatte…. (Der Umgang der Lehrer mit den Kindern, Turnunterricht, Essen, keine Pyjama Days mehr, ….. usw.) Falls es für euch irgendwann soweit ist, tausche mich gerne mit dir aus! Have a nice one 😉

    • Reply
      Ulli
      18. Juni 2016 at 11:01

      Hallo Melanie, danke für dein Kommentar! Wie lang seid ihr in Nebraska gewesen und wie alt waren die Kinder, als ihr zurück gekommen seid? Schon im Schulalter? Das war unser ursprünglicher Gedanke, dass wir zurückgehen sollten, bevor die Kinder in der Schule sind… Tja, das haben wir jetzt verpasst 😉 Aber ich denke es geht auch später noch, nur muss ich jetzt mehr dahinter sein und mit den Grossen vermehrt Sachen in Deutsch machen, damit sie die Umstellung irgendwann mal schaffen.
      Seid ihr auch regelmässig zurück gekommen (wir fahren normalerweise einmal pro Jahr für mehrere Wochen nach Österreich auf Besuch) und haben eure Kinder gut Deutsch gesprochen?
      Ich höre auch immer wieder von Freunden, die zurück in ihr Heimatland gehen, dass es ungefähr zwei Jahre braucht, bis man wieder angekommen ist daheim. Und das grösste Problem ist wohl unter anderem, dass die Leute aus dem Ursprungsland nicht verstehen, wie man sich plötzlich doch so fremd fühlen kann, wo man doch wieder „daheim“ ist.
      Bin wirklich gespannt wie das bei uns mal sein wird… 😉

  • Reply
    Vanessa
    18. Juni 2016 at 9:58

    Hallo ihr Lieben,
    Danke für den klasse Beitrag. Ich bewundere all jene, die MIT KIND UND KEGEL auswandern……ich hatte nie den Mut dazu. Doch wenn ich den Bericht so lese, bin ich schon froh in Ö zu sein, denn ich habe den Mutterschutz u vorallem die Karenzzeit mit meinem Sohn irrsinnig genossen. Ich möchte keine Sekunde missen! Dies scheint in Amerika nicht Usus zu sein, was ich sehr schade finde.
    Liebe Ulli, dir und deiner Familie alles Liebe und ihr habt meine Hochachtung und Jeannine ich freu mich auf die nächsten Beiträge.
    Vanessa

  • Reply
    Ulli
    18. Juni 2016 at 21:03

    Danke für deine lieben Worte, Vanessa – und du hast recht, Mutterschutz und Karenzzeit sind schon tolle Sachen und ich finde es auch schade, dass ohne diese staatliche Unterstützung in den USA viele Mütter nicht mit ihren Kindern daheim bleiben können.
    Es gibt wohl überall Vor- und Nachteile – wir sind gerade auf Heimaturlaub in Österreich und es gefällt uns hier schon auch wieder recht gut! 🙂
    Liebe Grüsse,
    ulli

  • Reply
    Im Ausland leben mit Kindern: Sandra lebt mit Papa und Baby in Seoul, Südkorea • MINI AND ME
    24. Juni 2016 at 17:11

    […] uns letzte Woche, im ersten Artikel der Reihe „Expat-Mamas: Home away from Home“, einen Einblick in ihr Familienleben in Idaho gewährt hat, freue ich mich, euch heute Sandra vorzustellen. Sie lebt mit Baby, Ehemann und etwa […]

  • Reply
    Kornelia
    5. Juli 2016 at 11:14

    Ein sehr spannender Artikel. Danke für die Einblicke in euer Leben in den Staaten.
    Ich könnte mir das für mich gar nicht vorstellen. Wir ziehen nach 10 Jahren Wien/WienNähe nun wieder zurück in die Heimat in der Steiermark – weil wir Heimweh haben – obwohl da nur knapp 300 km dazwischen liegen und nicht viele tausend.

    Ich wünsche euch alles Gute.

    Liebe Grüße,
    Kornelia

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