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Herzmomente festhalten: 8 Tipps für Fotos, die happy machen & wir testen das ifolor Fotoalbum*

Seit ich denken kann, waren meine Reisen die Highlights eines jeden Jahres. Sobald ich daheim war, machte ich mich daran, die entstandenen Fotos zu sortieren. So erstellte ich stolz ein Fotobuch nach dem anderen. Heute sind sie Teil unserer Bücherwand im Wohnzimmer. Alle paar Monate holen wir eines hervor, blättern darin und schwelgen in Erinnerungen.

Nun birgt, seit unsere Tochter in unser Leben getreten ist, jeder Tag größere und kleinere Highlights. Da wird es schon schwerer, all die Herzensmomente (oder zumindest einige davon) bildlich festzuhalten. Das Ganze dann auch noch in Alben übersichtlich zu gestalten kann – auch angesichts des chronischen Mama-Zeitmangels – zu einer echten Herausforderung werden.

Sie wird so schnell groß! Momente, Gefühle, Blicke einzufangen, gehört mit zu den Dingen, die ich am liebsten tue.

Ich habe deshalb, im Zuge einer Kooperation mit ifolor, darüber nachgedacht, was in den Jahren des Fotobuchgestaltens meine „Lessions Learned“ waren. Ergänzt hab ich meine Gedanken mit Tipps aus diesem E-Book über Familienfotografie.

Im Anschluss daran findet ihr meine ganz persönliche Meinung zum ifolor Fotoalbum.

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4 Tipps für oh so schöne Fotos

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1. Gutes Licht ist die halbe Miete

Natürliches Licht ist, wenn man nicht gerade mit Profi-Lichtern fotografiert, am schönsten. Ihr solltet euch deshalb auch bei Innenaufnahmen darum kümmern, eine natürliche Lichtquelle – sprich ein Fenster – in der Nähe zu haben.

Möchtet ihr öfter daheim fotografieren, beobachtet einmal, zu welcher Tageszeit und wo genau in eurem zu Hause der Lichteinfall durch die Fenster am schönsten ist.

2. Der „manuelle“ Modus

Falls eure Kamera das kann: Schaltet um auf „manuell„. Der Automatik-Modus tut’s auch, aber mit manuell eingestellter Blende und Belichtungszeit könnt ihr viel mehr aus einem Foto rausholen.

Grundsätzlich gilt: Je offener die Blende, desto größer ist die Tiefenunschärfe. Je kürzer die Belichtungszeit, desto schärfer die Aufnahme.

3. Eine Frage der Perspektive

Wie bei Filmen, gilt auch für Fotos: Von oben fotografiert wirkt das Motiv eher klein und schmächtig. Ist die Kamera von unten nach oben gerichtet, kehrt sich der Effekt um. Probiert es aus, gerade bei Babys und Kleinkindern gibt das schöne, witzige Ergebnisse, wenn sie so mächtig und raumfüllend festgehalten werden!

4. Familienfeiern: Was ist wichtig?

Bei Feierlichkeiten sollte vorher schon klar sein, welche Momente euch wichtig sind und wann diese passieren. An Minis erstem Geburtstag war es zum Beispiel das Kerzenausblasen, das ich gerne festhalten mochte. Es hat sich dann so ergeben, dass wir nun zum Glück auch viele Fotos von ihrer Reaktion auf ihr erstes Geburtstagsständchen haben. Diesen Moment konnten wir nicht planen, aber er war wunderschön und unvergesslich. Ich war sehr dankbar für die gute Qualität unserer Handy-Kameras!

Sucht ihr weitere Profi-Tipps zur Portrait- und Familienfotografie?

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4 Tipps für Familienalben, die happy machen

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1. Nach Monaten sortieren

Ich habe länger überlegt, wie ich unsere Alben einteilen sollte und kam schnell zu dem Schluss, dass es für uns am besten ist, uns nach dem Alter unserer Tochter zu richten. So umfasst das erste Album, in dem sie die Hauptrolle spielt, ihre ersten 8 Lebenswochen. Eigentlich hatte ich vor, für die anschließenden Alben immer gleich deutlich mehr Monate pro Album zusammenzufassen, aber dann müsste ich zu viele Fotos weglassen, denn…

2. Mehr ist mehr

Von Mini gibt es mehr als 10.000 Fotos. Natürlich sollen nicht alle in ein Album, aber ich fände es schade, bei jedem Foto hin und her zu überlegen, ob ich es hineinpacken möchte und mich im Zweifelsfall dagegen zu entscheiden. Denn klar guckt man sich die Fotos auch am PC immer mal wieder an, aber sie gedruckt in einem Buch in Händen zu halten, ist einfach etwas anderes. Es fühlt sich anders an. Ich mag dieses Gefühl. Deshalb entscheide ich mich, gerade wenn es ums Drucken von geliebten Erinnerungen geht, immer für mehr. Lieber ein, zwei oder zehn Fotos von Mini beim Avocadoessen mehr, als ein einziges zu wenig.

3. Nicht bei den Seiten sparen

Es gibt Bilder, die eignen sich gut für Collagen, bei denen die einzelnen Aufnahmen eher klein gehalten sind und deshalb mehrere Fotos auf einer einzigen Seite Platz finden. Das sind vor allem Fotos mit geringerer Auflösung, die schnell verpixeln. Aber es gibt auch Fotos, die verlangen einfach nach mehr Platz. Vielleicht, weil es sich um eine besonders schöne, intime oder geliebte Erinnerung handelt. Diesen Platz sollte man ihnen geben… es lohnt sich!

4. Erklärungen und kurze Notizen einfügen

In unserem ersten Babyalbum habe ich das leider nicht gemacht. Obwohl ich es bei unseren Reisebüchern immer wichtig fand, zu notieren, was wir wann wo unternommen und erlebt, wo wir geschlafen gegessen haben, dachte ich bei der Familienalben-Premiere nicht daran. Ich hatte alles noch so präsent im Kopf, dass ich es nicht für möglich hielt, irgendetwas davon vielleicht zu vergessen. Jetzt fänd ich es zum Beispiel fein, gerade in diesen ersten Wochen, zum Beispiel bei jeder Doppelseite zu wissen, wie alt Mini zu diesem Zeitpunkt genau war. Oder auch, ob das Foto mit ihren Großeltern das erste Mal war, dass alle beisammen waren. Die Liste ist lang. Immer wichtig: Jahr, Ort und beim Baby das ungefähre Alter in Monaten (z.B. 3 bis 6 Monate).

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Mini and Me testet das ifolor Fotoalbum

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Ich bin Mac-Userin. Da war es naheliegend, für die Erstellung meiner Alben bisher das entsprechende Programm zu nutzen. Dann lernte ich, im Zuge dieser Kooperation, den Service von ifolor kennen…

Der Editor bzw. die App:

Die App zur Erstellung eines Fotoalbums hatte ich schnell installiert und nach einer kurzen Einführung legte ich mein erstes Projekt an. Ich entschied mich für ein „Fotobuch Premium“ im A4 Querformat mit mattem Cover und matten Seiten.

Als Zeitraum für dieses Fotobuch richtete ich mich einmal mehr nach Minis Alter. Es sollte die Monate 12 bis 18 umfassen, also mit ihrem Geburtstag beginnen. Allein in dieser Zeit fand das Programm in meinem „Photos“-Ordner am Macbook über 4.000 Fotos. Theoretisch kann ich die alle mit einem Klick ins Projekt copy und pasten. Das wollte ich nicht, da ich es bei dieser Anzahl an Fotos als sinnvoller erachte, gleich etwas vorzuselektieren und dann, mit weniger Daten im Projekt, den Feinschliff anzugehen. Da folgte der Part, den ich als verbesserungswürdig betrachte: Das „drag and drop“ funktioniert bei einer größeren Anzahl an Fotos nur mäßig, da mein Laptop sich immer öfter mal aufhing. Das resultierte darin, dass ich immer nur sehr wenige Fotos gleichzeitig in mein Projekt ziehen konnte. Bei einer Gesamtzahl von knapp 1.000 Fotos im Album-Projekt war das also jener Teil, der mich am meisten Zeit kostete.

Sobald das geschafft war, musste ich mich erstmal ans Handling gewöhnen. Nach ein paar Minuten hatte ich den Dreh raus und so erstellte ich innerhalb eines Abends ein ganz tolles Fotoalbum. Der ifolor Editor lässt einem sehr viele gestalterische Freiheiten – von der Platzierung und Anordnung der Fotos, über das Einfügen von Text bis hin zu bunten, unterschiedlichen ClipArts. Die Größe der Bilder lässt sich recht einfach anpassen und das Programm lädt, auch bei vielen Bildern pro Seite, recht ordentlich. Einziger Makel: Ich fand keine Option, mit deren Hilfe ich eine einzelne Projektseite hätte deutlich „ranzoomen“ können. Diese Möglichkeit würde den Gestaltungsvorgang meines Erachtens nach enorm beschleunigen. Feines Extra: Der Editor weißt schon bei der Erstellung darauf hin, sollte ein Foto nicht die ideale Auflösung für eine bestimmte Größe haben. So ersparte ich mir mehrere pixelige Bilder im Album.

Die besondere Bindung:

Da ich, wie oben beschrieben, lieber ein Foto zu viel als zu wenig im Album habe und auch nicht bei den Seiten spare, stellte ich schnell fest, dass sich sechs Monate auf den maximal 72 Seiten des von mir ausgesuchten Album-Formats nicht ausgehen würden. So fanden immerhin 5 Monate darin Platz: von Minis erstem Geburtstag bis zu ihrem vollendeten 17. Monat.

Der Grund für maximal 72 Seiten pro Album ist die spezielle Bindung des Buches: Vielleicht wisst ihr ja aus eigener Erfahrung, wie ärgerlich es ist, wenn ein über eine Doppelseite gezogenes, schönes Foto von diesem doofen Knick in der Mitte beeinträchtigt wird. Noch ärgerlicher ist es, wenn sich genau an der Stelle der wichtigste Teil des Motivs, zum Beispiel ein Gesicht, befindet. Dieses Problem gibt es bei dem von mir gewählten Fotoalbum mit der besonderen Bindung nicht: Die Doppelseiten breiten sich, egal ob auf Seite 1 oder 72, beinah „eben“ aus, sobald man das Buch öffnet. Klar ist eine minimale Kante zu sehen, aber die hat keine negativen Auswirkungen auf das Motiv.

Der Bestellvorgang und das gedruckte Album:

Nach ein paar Stunden, in denen ich jedes der unzähligen Fotos akribisch genau in mein Album einfügte, klickte ich auf „Bestellen“. Fein bei ifolor: Man kann auf Rechnung zahlen. Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich erstaunt, beherrschen doch für gewöhnlich Kreditkarten und Sofortüberweisungen das Online-Geschäft.

Nach drei Werktagen hielt ich das Buch in Händen. Das Cover ist stabil, griffig und qualitativ hochwertig verarbeitet. Genau übrigens wie die matten, sehr dicken Fotoseiten. In diesem Album können kleine Kinder problemlos blättern, ohne dass man sich ständig sorgen muss, verknitterte oder eingerissene Seiten zurückzubekommen.

Die Fotos sind sehr farbintensiv und scharf gedruckt. Vereinzelt erscheinen mir Gesichter einen kleinen Ticken zu rötlich, als wäre der Kontrast gedruckt eine Spur höher, als am Bildschirm dargestellt. Da das allerdings auch am Bild selbst liegen kann, möchte ich das dem Druckservice nicht negativ anrechnen. Dazu sind die Fotos und das ganze Album zu schön.

Mein Fazit:

Ich bin happy! Auch ohne Kooperation lasse ich meine Familienalben gern wieder bei ifolor erstellen. Service und Ergebnis passen mir gut und ich freu mich über ein Buch, das wir immer wieder gerne durchblättern und stolz herzeigen werden.

Plus:

  • Schnelle Installation der App.
  • Einfaches Erstellen auch größerer Fotoalben.
  • Unkompliziert Bestellvorgang, auch auf Rechnung möglich.
  • Schnelle Lieferung.
  • Top Qualität des fertigen Produkts! 

Wünsche:

  • Drag and Drop bei großer Datenmenge vereinfachen und übersichtlicher gestalten.
  • Einfache Zoom-Option, um sich einzelne Projektseiten direkt im Editor größer anzeigen zu lassen.

Habt ihr (andere) Erfahrungen mit online Fotodruck-Services?

Wie lasst ihr eure digitalen Fotos drucken?

Ich hoffe, ihr könnt mit meinen 8 Tipps etwas anfangen! Das würde mich sehr freuen! Habt ihr auch noch welche parat? Immer her damit!

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Kooperation mit ifolor.

Fotos © Mini and Me

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2 Kommentare

  • Reply
    daniela
    6. März 2016 at 21:11

    very pretty photos:-))))
    daniela
    https://infusodiriso.wordpress.com/

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