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Berlin im Spätsommer: Unser Wochenende in (bewegten) Bildern #FollowMeAround

mini and me beim Kaffee in berlin mitte im Spätsommer mit video follow me around

Im September hieß es für uns einmal mehr: „Auf nach Berlin!“ Zurückgekommen bin ich diesmal mit wunderschönen Erinnerungen, vielen Bildern, einer kritischen Hotelbewertung und dem Video zu unserem Wochenende in dieser bunten, lauten Stadt. Wie gefallen euch die Eindrücke vom „Follow me Around“?


Berlin im Spätsommer: Follow us around!

Wie letztes Jahr, durften wir auch heuer eintauchen in die duftende, geborgene Welt von Weleda und schöne Stunden im Atelier in Berlin Mitte verbringen. Wir feierten das neuste Mitglied der Babypflege-Linie: den Bio-Bäuchlein-Tee. Von unserer kleinen Teezeremonie und zwei weiteren Entspannungsritualen fürs Entschleunigen des so ereignisreichen Alltags mit Baby und Kleinkind erzählte ich euch ja schon.

Babys Bäuchleingesundheit im Fokus

Nachdem uns die gute Seele des Ateliers, Rene, in die Welt der Düfte und heilsamen Pflanzen entführt hatte, sprach Weleda-Hebamme Christine Hinderlich über die wohltuende Wirkung von Anis, Fenchel und Kümmel und verriet Spannendes zu Babys Bäuchleingesundheit. Wusstet ihr zum Beispiel, dass nur 10 bis 15 % der Babys in den ersten Monaten wirklich Blähungen haben? Die Mehrheit leidet an Anpassungsschwierigkeiten, weshalb „Entblähendes“ hier natürlich nur bedingt sinnvoll ist. Der neue Bio-Bäuchlein-Tee soll übrigens nicht nur Babys, sondern auch Kinder und Erwachsene begleiten und ihnen Wärme geben. Angesichts der in den letzten Tagen rasant gesunkenen Temperaturen war ich bereits froh, ihn daheim zu haben. Tee, Kuscheldecke, Laptop… hach.

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Im Leogant ging es weiter mit einem interessanten Vortrag zum Thema „Breifreie Ernährung“ (Baby Led Weaning) von Hebamme und Bloggerin Anja Gaza. Abends verwöhnte uns der österreichische Koch David Gansterer mit unterschiedlichen Häppchen, die am Familientisch gereicht werden können und auch Babys gut schmecken. Alle Rezepte entstammen Anjas Breifrei Kochbuch, für das David die Rezepte beisteuerte.

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Danke von Herzen Weleda, dass wir diesen wunderbaren Nachmittag mit so inspirierenden, herzlichen Menschen und das entspannte Familienwochenende in Berlin verbringen durften.

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Unser Hotel: Das Oderberger

Wenn ihr das Video schon geguckt habt, wisst ihr, dass wir im Hotel Oderberger in Prenzlauer Berg übernachtet haben. Das ehemalige Bad wird gerade in den finalen Zügen saniert. Am Foto oben seht ihr unsere Aussicht vom sehr schicken Zimmer. Schön und für Berliner Verhältnisse auch sehr ruhig.

Die Burschen und Mädels beim Empfang waren bemüht, uns früher als eigentlich möglich ein Zimmer zu beschaffen. Wir standen um kurz nach 12 Uhr mittags mit schlafendem Kleinkind vor ihnen und durften – Dank des beherzten Nachfragens von Minis Papa – ein sehr schönes, sauberes Zimmer beziehen. Es lies keine Wünsche offen und wir fühlten uns sehr wohl darin.

Das Hotel steckt noch in den Kinderschuhen und obwohl wir es sehr fein und echt schön hatten, gibt es auch zwei Kritikpunkte, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Solltet ihr vorhaben, mit krabbelndem Baby oder Kleinkind dort zu nächtigen, stellt unbedingt sicher, dass ihr in ein ebenerdiges Zimmer gebucht werdet. Die Maisonette-Räume sind zwar schick, die Stiegen aber ungesichert. Die Verglasung rings um die Eingangstüre ist so hoch, dass sie sich bis in den oberen Stock erstreckt. Somit gilt es dort einem etwa fünfzehn Zentimeter breiten Spalt im Boden auszuweichen. Fürs Reisen mit kleinen Kindern sind die Zimmer ungeeignet. Hoffentlich kommt da noch ein Gitter drüber.

Auch nicht so prickelnd war die Abendveranstaltung in der zweiten Nacht, mit lautem Duz-Duz und allem drum und dran. Wenn die Sanierung des Hotels abgeschlossen ist, soll in dem wieder in Betrieb genommenen Bad auch ab und an bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden. Zwar wird der Aufgang zu den Zimmern von einem Security überwacht, aber so viele hotelfremde Menschen im Gebäude zu haben, ist sicherlich nicht jederfraus Sache. Den Feueralarm im Nebentrakt, der auch bei uns über eine Stunde lang zu hören war, verpassten die Feiernden – die Musik war zu laut. Das sind sicher Dinge, über den man als potenzieller Gast gern Bescheid weiß.

Etwas Positives zum Schluss: Das Frühstück wurde im nahegelegenen Restaurant „Die Schule“, das zum Campus eines Sprachlernzentrums gehört, serviert und war abwechslungsreich und sehr gut. In Kürze soll es direkt im Hotel bereitstehen.

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Zum Frühstück gab’s bei uns am zweiten Morgen Waffeln mit Vanillesoße und frischen Früchten. Die schmeckten uns so gut, dass tatsächlich seit gestern ein Waffeleisen – und zwar gleich ein doppeltes – bei uns wohnt. Rechts seht ihr die delikate Avocado-Stulle, wie sie in einem meiner liebsten Lokale gereicht wird und fabelhaften Cappuccino.

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Citytrip mit Kleinkind? Einfach machen!

Bei meinem letzten Städtetrip mit Kleinkind hab ich viel gelernt. Diesmal setzten wir es natürlich gleich um und so blieb der Buggy einfach daheim. Mit unserem MySol von Girasol (einer der besten Käufe ever) waren wir gut gerüstet und eroberten Berlin. Prenzlauer Berg, Mitte, Ku’damm… ging alles gut zu Fuß!

Entgegen meiner Annahme, dass mit einem windelfreien Kleinkind das Gepäck auch deutlich leichter werden müsste, kamen wir übrigens gerade mal so mit einem Koffer durch. Nach unserem ungeplanten, aber ausgiebigen Shopping-Trip am Berliner Ku’damm, ließ er sich nur noch mit roher Gewalt schließen. Einen extra Gürtel drum herum brauchten wir auch.

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Die Tage in Berlin wurden durch einen ganz besonderen Menschen noch besonderer. Liebe Rebecca, es war so schön mit dir und deinen Liebsten. Danke für die wunderbaren Stunden!

Berlin. Es ist ein schönes Gefühl, Zeit in dieser Stadt zu verbringen. Sie ist so bunt, so lebendig und abwechslungsreich. Manchmal erinnert sie mich ja an Wien, mit ihren krassen Gegensätzen und dem Gewusel. Ich denke aber, Berlin ist ein Stück lauter, weniger bürokratisch und auf keinen Fall so verklemmt wie Wien sich streckenweise präsentiert. Achja, etwas größer ist es auch.

Oh du mein Berlin, bleib so bunt, das steht dir!

Kennt ihr meine Artikel zu unseren Berlin City-Tripps und zum Reisen mit Kleinkind schon?

Natürlich wär etwas Abwechslung auch mal fein: Habt ihr Tipps für Städtetrips?

Wo könnten wir unser nächstes Wochenende auswärts verbringen?

Achja, auch nicht unwesentlich: Was sagt ihr denn zum Video? Ich freu mich auf eure Meinung!


Fotos vom Weleda Event © Weleda, Berlin Weddings
Sonstige Fotos © Mini and Me, Jeannine Mik

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7 Kommentare

  • Reply
    Doris
    25. September 2016 at 6:11

    Barcelona ist super. Alles barierrefrei und an jeder Ecke Spielplätze. Ich bevorzuge aber einen Buggy, weil da das Kind immer selbst ein- und aussteigen kann und man auch das ganze Zeugs nicht selbst schleppen muss. Und wenn er schläft, kann man auch in aller Ruhe mal einen Kaffee trinken. 🙂

    • Reply
      Jeannine
      28. September 2016 at 19:24

      Ach, es ist wirklich eine gefühlte Ewigkeit her, dass ich in Barcelona war. Fühlt sich beinah wie ein anderes Leben an. 😉 Das stimmt, der Buggy hat viele Vorteile. Grad das Schleppen der Einkaufssackerl erleichtert er, wie du sagst. Das hätten wir nach dem Tag in Berlin beim Ku’damm auch gebrauchen können… 😉

  • Reply
    Ulli
    25. September 2016 at 16:44

    Schönes Video, tolle Fotos, super Bericht! Wer hat euch denn da immer so fleissig gefilmt, würd mich interessieren? Du bist so sympathisch, ich schau mir gern Videos usw. von dir und deiner Familie an! 🙂

    • Reply
      Jeannine
      28. September 2016 at 19:23

      Jö, danke dir Ulli für die lieben Worte, freu mich sehr! 🙂 Minis Papa steht hinter der Kamera, er ist der Fleissige! 😉

  • Reply
    Sabine
    28. September 2016 at 14:14

    So lieb eure Kleine 😊 sehr schön gestaltetes video. Kann mich meiner Vorrednerin nur anschliessen. Du wirkst sehr sympathisch und entspannt. Schau mir auch gerne Videos von euch an. Das fliegen war ok für sie? War ihr gar nicht mulmig?
    Ich selbst hab grosse Ehrfurcht vorm fliegen und meide es wo es geht 😉

    Liebe Grüsse

    • Reply
      Jeannine
      28. September 2016 at 19:25

      Danke dir Sabine. freu mich! 😀 Fliegen ging wirklich gut, hätte ich nicht gedacht, zumal sie zum ersten Mal ihren eigenen Sitzplatz hatte und dort auch wirklich sitzen musste, solange die Anschnallzeichen angeschaltet waren. Das wusste ich nicht. Den Zusatzgurt für Babys hat man uns gar nicht ausgeteilt. Auch nicht, als wir in der Luft waren und sie auf mir saß. Da wollte ich sie einfach nur sicherheitshalber zusätzlich damit sichern… Antwort: Dürfen wir nicht hergeben, wenn sie älter als 2 Jahre ist. Hm. Aber ging zum Glück alles problemlos mit ihr! 🙂

  • Reply
    Michael
    31. Oktober 2016 at 5:17

    Hallo Jeannine,
    du hast ein sehr schönes Lied als Hintergrundmelodie für dein Berlinvideo gewählt.
    Wie lautet der Titel, wer ist die Band/Interpretin?
    Ich wünsche Euch eine schöne Woche
    Liebe Grüße
    Michael

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