Motherhood

Babys richtig tragen: 2 Dinge, die du unbedingt wissen solltest

mama trägt baby in tragetuch bzw komforttrage von ergo baby

Babys sind Traglinge. Durch den engen Körperkontakt zu Mama und Papa fühlen sie sich geborgen. Die Nähe gibt Sicherheit und beruhigt. Vertraute Gerüche, bekannte Stimmen und anfangs noch schemenhaft wahrgenommene Gesichter lassen das Baby wissen: Ich bin da. Beachtet man nun noch ein paar Basics, die für die Gesundheit und Entwicklung des Babys wichtig sind, steht einer innigen Kuschelzeit (mit freien Händen) nichts mehr im Weg.


Babys tragen: 2 Dinge, die du unbedingt beachten solltest

Unterwegs traf ich eine junge Frau, die ich von früher flüchtig kenne. Mir fiel gleich auf, dass sie ihr Baby nah bei sich am Körper trug – eine wundervolle Entscheidung, um dem Baby Geborgenheit zu geben. Mir fiel aber auch auf, wie sie es trug: von der Mutter weggedreht und mit lose herunterbaumelnden Beinchen, ohne Stütze. Also potenziell gesundheitsschädigend für ihren kleinen Liebling. Gesagt habe ich allerdings nichts, denn eigentlich geht es mich ja nichts an. Ob das die richtige Entscheidung war, weiß ich bis jetzt nicht. Ich glaube nicht.

Ich bin keine Trageberaterin, habe mich aber wochenlang intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und recherchiert. Seit dieser Artikel online ist, gab es immer wieder Rückmeldung und Verbesserungsvorschläge von Trageberaterinnen, die ich gerne mit eingebaut habe. (Dennoch ersetzt er keinesfalls eine Trageberatung, die ich euch gerne empfehlen möchte!) Nun möchte ich euch gern die wichtigsten Fakten rund ums Babytragen mitgeben. Vielleicht liest meine Bekannte ja zufällig mit.

1. Die Blickrichtung:

Das Baby sollte immer zur Trägerin gewandt getragen werden. Bauch an Bauch. Es sollte nicht „nach vorne“ schauen. Das hat drei gute Gründe:

  • Für die gesundheitlich unbedenkliche Haltung muss das Baby beim Sitzen im Tuch bzw. in der Trage einen rundlichen Rücken haben, ähnlich wie im Mutterleib. Der formt sich automatisch, wenn es die ergonomisch korrekte Haltung einnehmen kann. Ist das Baby aber „von der Trägerin abgewandt“, sprich blickt es nach vorne, bringt das den Rücken und die Wirbelsäule in eine unvorteilhafte und potenziell gesundheitsschädliche Position.
  • Der zweite Grund ist die Tatsache, dass der Körper der Trägerin als eine Art Schutzschild für das Baby fungiert. Werden ihm die Eindrücke zu viel, kann es sich leicht vom Geschehen abwenden, indem es das Köpfchen in Mamas Brust vergräbt.
  • Zu guter Letzt kann das Baby so Blickkontakt mit seiner Trägerin aufnehmen. Vor allem in den ersten Wochen, wo Babys nur wenige Zentimeter weit sehen, bildet das Gesicht der Bezugsperson den einzig vertrauten Anhaltspunkt.

Die Blickrichtung sollte für die gesamte Tragedauer so bleiben. Das Baby oder Kleinkind über längere Zeit mit Blick nach vorne zu tragen ist keine gute Idee. Ist das Baby ein paar Monate alt und die Trägerin bekommt den Eindruck, dass es gerne mehr sehen würde, ist zum Beispiel das seitliche Tragen eine gute Option. Auch das Tragen am Rücken ist eine Variante, die Geborgenheit fürs Baby und Handfreiheit für die Trägerin bedeuten kann.

2. Die Anhock-Spreizhaltung:

Die Anhock-Spreizhaltung (auch als M-Haltung bezeichnet) ist die orthopädisch korrekte Position, in der die Beinchen des Babys während der gesamten Tragedauer verweilen sollten.

Tragen, bei denen der Steg zwischen den Beinen zu kurz ist und diese deshalb einfach „hinunterhängen“, sind physiologisch ungesund. In der Anhock-Spreizhaltung sind die Beine etwa auf Bauchnabelhöhe des Kindes „angehockt“ (also die Knie in derselben Höhe wie der Bauchnabel) und leicht nach außen gespreizt.

Ist das Baby richtig angehockt, macht sich der Rücken rund und unnötige Belastungen der jungen, unausgereiften Gelenke werden vermieden. Das korrekte Tragen im Tragetuch fördert die Bildung gesunder Hüften und kann als präventive oder auch unterstützende Maßnahme bei Hüftdysplasie eingesetzt werden.

Was ist noch wichtig?

  1. Eine gute Babytrage stützt den Kopf des Babys.
  2. Es sollte darin aufrecht sitzen und gehalten werden. Das ist zumeist dann gewährleistet, wenn der Stoff der Trage eng am Körper des Babys anliegt.
  3. Das Baby muss natürlich ausreichend Luft bekommen und die kleinen Beinchen sollten zwar gut gehalten, aber nicht eingeschnürt werden.

Tragehilfen: Geborgenheit für Babys und Kleinkinder

Grundsätzlich wird zwischen Tragetuch, Ring-Sling, MeiTai und Komforttrage unterschieden.

Tragetücher korrekt zu binden braucht Übung, aber keine Sorge: Auch wenn manche YouTube-Videos im ersten Moment verwirren, so sind die meisten Bindevarianten schnell durchschaut. Eine Stunde mit einer ausgebildeten Trageberaterin in eurer Umgebung ist weise investiertes Geld. Sie zeigt euch Tragevarianten, die zu euch passen und auch, wie ihr sie korrekt bindet.

Wie bei so vielen Themen der Elternschaft gilt auch hier: Jede Trägerin, jedes Baby und jede Familie ist anders und stellt entsprechend individuelle Ansprüche an die Trage bzw. das Tragetuch.


Unsere Erfahrungen mit diversen Tragehilfen

Tragetuch

natürliches tragetuch für babys und Kleinkinder von mama LukaVor Minis Geburt legten wir uns zwei wunderschöne Tücher von Pollora zu. Das Binden klappte und die Qualität ist gut, aber mir persönlich waren die Tücher zu lang (6 m) und der Stoff zu schwer.

Als unsere Tochter ein paar Wochen alt war, bestellte ich mir ein Tuch der Firma Storchenwiege, mit dem ich absolut zufrieden war. Der leichte Stoff vergibt klitzekleine Ungenauigkeiten und eignet sich perfekt für Anfängerinnen.

Wunderschön und sehr hochwertig gearbeitet sind auch die Tücher von Mama Nuka, Babytragetücher aus 100 % Bio-Baumwolle und mit natürlichen Farben gefärbt. Hinter dem Unternehmen stehen zwei Frauen aus Berlin, die sich damit ihren Traum erfüllen.

Seit ein paar Wochen rundet ein leichtes, gelbes Tragetuch, das Weleda in Zusammenarbeit mit Didymos weben ließ, unser buntes Repertoire ab. Didymos war es auch, durch die ich die Bindevariante „Kreuztrage“ kennenlernte. Die ist so simpel, dass ich sie gern früher gefunden hätte. Mit der Kreuztrage kann ich meine Tochter (2,5 Jahre) auch heute noch tragen, da sie schnell herausgehoben und auch wieder reingesetzt ist, ohne das Tuch zu öffnen.

MeiTai

Nach ein paar Monaten wollten wir unsere Tragemöglichkeiten erweitern. Bei meiner Recherche stieß ich auf den MeiTai „Mysol“ von Girasol, der sich von der Machart an traditionellen asiatischen Babytragen orientiert.

Ein guter MeiTai verbindet für mich einfach das Beste aus beiden Welten: ergonomisch lässt er, wie ein Tragetuch, keine Wünsche offen und ist dabei praktisch anzulegen wie eine Komforttrage.

Girasol verwendet für die Herstellung der Tragen nur naturbelassene Baumwolle. Der Mysol besteht zur Gänze aus Stoff und ist sehr einfach und schnell zu binden. Der Mysol ist durch die variable Nackenstütze und den längenverstellbaren Steg an das Baby anpassbar, wodurch es immer in der ergonomisch richtigen Haltung sitzt. Einen ausführlichen Testbericht mit Fotos gibt es auch.

Auch mit knapp drei Jahren verwenden wir den MySol noch gerne, zuletzt bei unserem sonnigen Wochenende in Berlin. Eine absolute Kaufempfehlung von meiner Seite.

Komforttrage

Als Mini ein halbes Jahr alt war, bekamen wir zu Weihnachten den Ergo Baby Carrier geschenkt. Das erste Mal verwendet haben wir sie erst, als unsere Tochter 18 Monate alt war.

Zunächst nahm ich die Trage aufgrund des sonst gewohnten, weichen Stoffes als recht sperrig und unhandlich wahr. Als ich sie fertig angelegt hatte – was sehr schnell geht – und Mini darin saß, fühlte ich mich aber doch wohl darin. Der Kleinen schien es auch zu gefallen. Das Gewicht des Babys verteilt sich gleichmäßig und es in die Trage zu setzen bzw. wieder rauszuheben geht flott.

Für mich ist so eine „fertige“ Komforttrage gefühlt eher etwas für ältere Babys bzw. junge Kleinkinder. Sie ist praktisch, aber nicht so angenehm wie eine Variante aus weichem Stoff.


Das sind sie, in aller Kürze: die wichtigsten Infos zum Thema Baby tragen und meine persönlichen Erfahrungen mit diversen Tragehilfen. Ich würde mich freuen, wenn ihr etwas erfahren habt, das ihr noch nicht wusstet.

Wenn ihr denkt, es gibt in diesem Artikel etwas Wichtiges zu ergänzen oder sogar zu korrigieren, lasst es mich bitte wissen.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Babys richtig tragen mit Tragetuch oder Comfort-Trage: 2 Dinge, die du für die Gesundheit deines Babys unbedingt beachten solltest

Weiterführende Links:

Quellenverweise:

Dieser Artikel wurde erstmalig veröffentlicht am 27. September 2015.

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24 Kommentare

  • Reply
    Ingrid
    28. September 2015 at 22:28

    Hallo 🙂 schöner Artikel, nur: Es gibt viel viel bessere Komforttragen als die Ergobaby. zB die Frl. Hübsch, die Emeibaby, die Buzzidil – viel besser wg. Verstellbar-/Anpassbarkeit und Tragetuchstoff. Genaueres kann man auf div. Tragewebsites lesen 🙂 Also die Ergobaby ist meines Wissens (hab sie selbst nicht probiert) nicht das schlechteste, aber es gibt auch viele wirklich bessere, nach neuen Erkenntnissen; genauso wie die Manduca, die ja früher bei allen top war.

    Ich selbst hab erst eine Gruseltrage gekauft (schwanger & unwissend), aber diese nie verwendet (hab sie vor einigen Tagen an die Flüchtlingshilfe verschenkt, wo sie eine Trageberaterin anscheinend irgendwie pimpt & ändert, sodass sie gut verwendbar ist), da ich mich danach erst informiert hab. Leider hab ich auch von meiner Rückbildungsdame den nicht ganz so tollen Tipp mit der Manduca bekommen (sie hat so getan, als ob sie sich top auskennt) und mein Mann hat sie gleich neu gekauft. Allerdings nur 2x verwendet. Von Anfang an hab ich mit dem Tragetuch getragen, und mit ein paar Monaten haben wir die Frl. Hübsch Babysize gekauft – top & superbequem & stylish. Zusätzlich für das Kanga und für das Kochen daheim noch eine gebrauchte Bondolino – um die war es nicht so schade beim Schwitzen 🙂 und nach der Babysize-Größe hab ich eine Buzzidil XL gekauft. Die haben wir dann zwar aufgrund des Gewichts unseres Kleinen nicht mehr so oft verwendet, aber die ist trotzdem auch toll.

    Was sagen zu anderen – ich muss es mir auch immer verkneifen, zB in der Stadt. Bei Fremden würd ich aber sowieso nichts sagen, ich bin ja kein Missionar, auch wenn ich es schrecklich & schade finde – wenn schon wer tragen will, und dann so… Bei Freunden würde ich schon was sagen (was allerdings noch nicht nötig war), bei Bekannten kommt es glaub ich drauf an, wie gut bekannt und wie die Situation grad ist.

    • Reply
      Jeannine
      7. Juli 2016 at 19:11

      Hi Ingrid, ich hab gerade bemerkt, dass meine Antwort auf dein Kommentar wohl nie angekommen ist. Komisch! Bitte entschuldige! Die Ergobaby ist vermutlich nicht die beste Komforttrage, aber für uns ist sie, seit die Kleine schön größer ist, ausreichend. Wenn ich zurückblicke, habe ich meine Tochter eigentlich, nach den ersten Monaten im Tragrtuch, meist „ohne alles“ getragen. Also, einfach so. 🙂 Das mochte sie am liebsten… da hatte ich zwar alle Hände voll zu tun, aber so ist das als Mama ohnehin. 😀 Ja stimmt, im Bekanntenkreis kann man schon mal einen Tipp geben, wenn man sich mit einer Thematik befasst hat… Einfach so zu Fremden gehen und die Besserwisserin abgeben, sorgt sicher nicht für Sympathiepunkte. Aber, andererseits, vielleicht würde die Person dann beginnen, selbst zumindest ein wenig nachzulesen und wär später dankbar. Ach, keine Ahnung. Nun ist es auf jeden Fall zu spät! 🙂

  • Reply
    Bettina
    30. September 2015 at 11:01

    Ich finde die Baby Björn mit nach vorn gerichteten Babies auch so schlimm! Trau mich auch nie, was zu sagen, weil ich mit denk, es is ja prinzipiell schon super, dass die Leut ihre Kinder tragen, und wer freut sich schon über negative Kommentare von Fremden? Und weil das Mama-Bashing eh schon so schlimm genug is.
    Ich hab meine Kinder in den ersten Lebenswochen im Tuch getragen, hab erst beim 2. Kind bei einer Trageberatung gelernt, dass das elastische Tuch, dass ich da genommen hab, auch nicht das richtige ist, weils zu wenig stützt. Man lernt nie aus! So eine Trageberatung kann ich auch nur jedem empfehlen. Zumindest ein Trageworkshop, das kostet nicht viel und man sieht mal alle Tragevarianten und Tragehilfen/Tücher, die es gibt.
    Hab dann beim 1. Kind ab Größe 74 mit der Manduca weitergetragen, die kann ich sehr empfehlen!! Würde ich allerdings wirklich erst ab Größe 74 nehmen, dieser Neugeborenen-Einsatz is mir suspekt, laut Trageberatung sitzt das Kind da auch nicht in der korrekten Spreiz-AndockHaltung.
    Hab mir dann für das 2. Kind ein festes Tragetuch (Didymos) ausgeborgt, weil es besser stützt und vor allem für die Hüftentwicklung besser ist, hat auch super geholfen, die Hüfte hat sich gut entwickelt.
    Vor allem für Kanga und Wandern mit Kind is dann aber eine Tragehilfe viel besser, weil man dasKind auch schnell mal ausm Auto raus rein“binden“ kann, und nix in den Gatsch und Dreck hängt beim Anlegen (wie mit einem Tuch). Praktischer is es sowieso, auch im Sommer. Hätte den vielen Stoff vom Tuch dann nimmer ausgehalten. Und die Binderei is mir dann schnell auf die Nerven gegangen. Hab mir dann eine Fräulein Hübsch Mei Tai gekauft, absolut empfehlenswert! Super schöne Designs und sehr praktisch.
    Jetzt wiegt meine Kleine schon fast 10 kg, da is die Manduca wieder sehr angenehm weil ganz schnell angelegt und auch der Papa trägt die Maus gern damit.
    Das Baby tragen ist einfach so ein schönes Gefühl, man hat das Kind ganz nah bei sich und kann trotzdem vieles Erledigen, wirklich praktisch, spätestens beim 2. Kind is es echt essentiell!
    Ich hätte meine Babies in den ersten 4 Wochen auch nicht in den großen, kalten Kinderwagen reinlegen wollen. Warm eingekuschelt im Tragetuch is es doch viel besser!

    • Reply
      Jeannine
      7. Juli 2016 at 19:14

      Hi liebe Bettina, irgendwie wurde wohl auch meine Antwort auf dein Kommentar verschluckt, genau wie bei Ingrid – tut mir leid! Trageberatungen sind sicher eine gute Idee, wenn man vorhat, viel im Tuch zu tragen – was man ja nur begrüßen kann! 🙂 Ich finde auch, gerade bei Neugeborenen, sollte man nur Tücher verwenden. Ein gut gebundenes Tuch kann einfach nicht ersetzt werden – zumindest meiner Erfahrung nach. Du hast recht, ab einem gewissen Alter war ich für schnelleres Binden bzw. Umschnallen auch dankbar, es ist zwar nicht so stabil aber es gibt gute Alternativen zum Tuch, die ihren Zweck erfüllen, ergonomisch unbedenklich sind und nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen, bis man los starten kann. 🙂

    • Reply
      Tizi
      29. Oktober 2017 at 23:22

      Ich hab zwar keine Baby Björn, sondern eine Ergo Baby 360 Carrier, aber ich musste meinen Sohn damit auch immer nach vorne gerichtet tragen, weil er die andere Richtung nicht akzeptiert hat. Wenn er im Kinderwagen losbrüllte und ich ihn in die Trage geschnallt hab, hab ich so viele böse Blicke und Kommentare bekommen. Das war wirklich furchtbar für mich. Ich hätte so gern gehabt, dass all diese Mamis einmal versuchen, meinen Sohn nach innen gedreht zu tragen. Nicht mal an der Hüfte war erlaubt.

  • Reply
    Sabrina
    28. März 2016 at 15:20

    Hallo,

    Ich fand deinen Artikel sehr gut.
    Meinen ersten Sohn hatte ich gar nicht getragen,war sehr skeptisch.
    Bei meinen zweiten Sohn wollte ich es anders machen und hab sehr viel gelesen übers tragen.
    Ich besitze die Manduca trage und bin begeistert.
    Mein kleiner Sohn ist mittlerweile 13monate alt und wird gerne getragen.
    Das Material ist angenehm,der Rücken tut nicht weh.
    Es gibt auch einen neugeboren Einsatz.
    Was deine Bekannte angeht,hätte ich auch nichts gesagt.Ausser ihr würdet euch oft treffen,denn dann ist das verhältnis anders.
    Viele Mütter fühlen sich angegriffen wenn man etwas sagt,auch wenn man es gut meint.Leider prahlen auch viele Mütter mit ihren wissen.
    Ich hatte schon beides erlebt.

    LG Sabrina(wir waren im Gymnasium in der selben Klasse )

    • Reply
      Jeannine
      8. April 2016 at 14:17

      Danke für deine lieben Worte zum Artikel, Sabrina! Ja, die Manduca ist eine tolle Trage, das hab ich mittlerweile von vielen Seiten gehört. Freut mich, wenn dein Sohn sich wohlfühlt! Mini wird noch immer gern getragen, vor allem, wenn sie müde ist. 🙂 Bezgl. der Mama hast du sicher auch recht – wer lässt sich schon gern was sagen? Hihi, ich erinnere mich übrigens natürlich an dich! Freu mich sehr, dass es dir mit deinen zwei Kindern gut geht! 🙂 Alles Liebe!

  • Reply
    Steffi
    5. April 2016 at 21:07

    Hey……….wie machst Du/ Ihr es mit dem Gewicht? Meine Kleine wiegt inzwischen fast 9 kg. Bisher habe ich sie in Tragetuch und später im Bondolino auf dem Bauch getragen, muss nun aber feststellen, dass sie mir wirklich zu schwer wird. (Ich gehe sehr ins Hohlkreuz, was Verspannungen im Rücken verursacht)

    Nun trage ich sie mit dem Bondolino auf dem Rücken, das klappt besser aber ich vermisse den Kontakt zu ihr, wenn sie vorn an mir dran ist……..

    Steffi

    • Reply
      Jeannine
      8. April 2016 at 14:20

      Hi Steffi, ich weiß genau, was du meinst. Mini wiegt mittlerweile so ca. 12 kg und es ist echt heftig nach kurzer Zeit, weil die Schultern super weh tun und es auch ganz schön anstrengend ist. Eine Option wäre vielleicht, sie auf dem Rücken zu tragen… eh wie du sagst. Aber abgesehen vom Nähe-Faktor muss ich das selbst auch noch ausprobieren. Mittlerweile verwenden wir übrigens nur noch den Ergo Baby Carrier. Finde ich praktisch, wenn sie oft rauf und wieder runter möchte. Immer wichtig ist: Bauchmuskeln und Po anspannen! Klingt doof, hilft aber enorm. Ist auch gleich ein gutes Training und super wichtig für die Haltung! 🙂

      • Reply
        Jessica
        24. März 2017 at 19:59

        Liebe Jeannine, unsere zweieinhalb Jahre alte Tochter wollte neulich bei einem längeren Marsch wie ihre kleine Schwester in die Ergobaby… Gerne doch ! Nach fünf Minuten war sie auf Papas Rücken eingeschlafen und hat dort eine Stunde Mittagsschläfchen gehalten 😍 Einfach so, ging ganz leicht und unkompliziert obwohl wir es auch zum ersten Mal so probiert hatten. Das Baby musste dann im Buggy fahren 😂 Vielleicht für deine Maus auch was und für deinen Rücken auch schonender?

  • Reply
    Sabrina
    10. Juli 2016 at 13:07

    Super spannender Artikel 🙂

    Auch ist wissenschaftlich bewiesen, dass Kinder, die öfter getragen werden, weniger Verlustängste entwickeln 🙂

    LG
    Sabrina

  • Reply
    Anja S.
    12. September 2016 at 20:04

    Hallo. Du hast hier eine echt schöne Seite. Weiter so.

    Ich selber hatte mein Kind im Tragetuch getragen und bin froh, dass ich so ein Babytuch hatte. Es erleichterte mir enorm den Alltag. Ich hatte beide Hände frei, konnte so gut wie fast alles im Haushalt und Einkauf erledigen und hatte trotzdem mein Kind in meiner Nähe gehabt und es jederzeit beruhigen können.

  • Reply
    Vanessa
    17. September 2016 at 17:59

    Hi Jeannine!
    Zuerst einmal, sehr ausführlicher und informativer Artikel. Super!
    Mein Mann und ich waren schon nach kurzer Zeit genervt immer den sperrigen Kinderwagen mitschleppen zu müssen. Da wir uns nicht ganz an das Binden von Babytragetüchern rangetraut haben, haben wir uns für die Manduca Babytrage entschieden. Einfach super. Wir möchten diese Flexibilität nie mehr missen!

    VG Vanessa

  • Reply
    MADAME KUKLA: die vielseitige Begleiterin vor, während und nach der Schwangerschaft • MINI AND ME
    28. September 2016 at 22:23

    […] hätte ich die KUKLA schon gern in meinem Schrank gehabt. Da Mini aber zum Glück noch immer gern in unserem Mei Tai sitzt und so auch unterwegs mit mir kuschelt, kann ich die KUKLA zumindest dahingehend ausgiebig […]

  • Reply
    Sonja
    24. Oktober 2016 at 9:07

    Hallo ihr Lieben Mamas,
    Ich möchte noch eine komforttrage in die Runde werfen, welche ziemlich unbekannt, aber insgesamt sehr gut ist. Marsupi. Ab dem Neugeborenenalter verwendbar, da mit stegbändiger geliefert, richtige Beinchenstellung und supereinfach anzulegen. Wir haben schon die zweite, die erste habe ich auf Arbeit (Krankenhaus) mal auf kinderstation ausgeliehen und direkt dort gelassen. Nur das auf und ab bei den größeren ist nicht so passend, weil man die Gurte nicht baumeln lassen kann, wie Janine beschreibt. Wir haben aber später häufig eine Rückentrage zum wandern verwendet (haben zwei Hunde und der Junge musste ja auch auf längere runden mit). Ein schicker Kinderwagen scheint in der Stadt ein wichtiges Mama Accessoire zu sein, ich trage aber lieber:) Viel Spaß beim tragen!

    • Reply
      Jeannine
      27. Januar 2017 at 20:12

      Liebe Sonja, ich hab schon ganz viel von der Marsupi gehört, sie aber noch nie selbst verwendet. Wird auf jeden Fall vorgemerkt für eine potenzielle zweite Tragezeit! Danke für dein Kommentar! 🙂

  • Reply
    Ole
    26. Oktober 2016 at 16:35

    Kenne mich mit dem Thame ein bisschen aus, und muss sagen, dass du da wirklich einen sehr guten und hilfreichen Artikel produziert hast, von dem sicher viele Leute profitieren werden.

    Übrigens auch schön, dass du deine Aussagen oft mit Quellen belegt hast – das fehlt mir auf sehr vielen Seiten im Netz…

    • Reply
      Jeannine
      27. Januar 2017 at 20:11

      Hi lieber Ole, ich danke dir für dein Feedback! Ja, ich arbeite viel und gerne mit Quellen. Einerseits, um die Aussagen nachvollziehbar zu machen und andererseits auch um gleich weiterführende Links für meine Leserinnen bereit zu haben. 🙂

  • Reply
    Susa
    23. Januar 2017 at 12:30

    Hallo!
    Sehr schöner Artikel! Ich habe nun auch mit dem Tragen angefangen, mein kleiner ist 9 Wochen alt und schon sehr groß und schwer, aber das ist nicht das Problem.
    Vielleicht kann mir jemand zur Anhock-Spreiz-Haltung helfen. Seine Beinchen hängen zwar nicht schlaff runter, aber ich kann sie locker noch 1-2 cm nach oben drücken. Daher frage ich mich, ob die Beinchen „bis zum Anschlag“ angewinkelt sein müssen, oder darf da noch etwas Spiel nach oben sein? Ich verwende ein Tuch von didymos und die Kreuztrage. Nach Anleitung sollte die korrekte Haltung gegeben sein, wenn das Tuch unterm Po richtig aufgefächert ist, was bei mir der Fall ist.
    Ich freue mich über Tipps!
    Lieben Dank und viele Grüße
    Susa

    • Reply
      Jeannine
      27. Januar 2017 at 20:10

      Hi Susa, also so wie ich es verstanden und auch immer angewandt habe, war da auch in unserem Fall immer noch etwas Spiel nach oben. Die Beinchen sollten ein „M“ formen, also schon etwas weiter oben als im rechten Winkel angewinkelt sein, aber bis ganz nach oben müssen sie nicht. Im Zweifel frag bitte bei einer Trageberaterin nach. Vielleicht gibt es hierzu ja sogar in einer entsprechenden Gruppe auf FB qualifiziertes Feedback. 🙂

      • Reply
        Juli
        15. Oktober 2017 at 11:52

        Nein, sie sollten keine M-Form haben, das hat sich eine gewisse Firma werbetauglich patentieren lassen 😉 Einfach gut binden, dann musst du nicht nachdrücken o.ä. Das ist unnötig. Je nach Trageart und Bindeweise haben die Beinchen unterschiedliche Winkel – das kann man nicht generalisieren.

  • Reply
    Hanna
    9. Februar 2017 at 8:52

    Hallo Jeannine,

    es gibt sie also – die Tragemütter, die nicht gleich ausflippen bei dem Wort Baby Björn 😉 Ich bin ganz bei dir, was die Meinung zur Original und ONE betrifft. Beim Rest übrigens auch.

    Ich würde mich freuen, wenn du meine Seite (ist noch ganz neu und noch nicht ganz fertig) vielleicht in deine weiterführenden Links aufnehmen könntest. Nur falls es passt…

  • Reply
    Wie Baby tragen fit macht | FIT & HAPPY
    10. Februar 2017 at 14:01

    […] Babys tragen: Was du unbedingt übers Tragen mit Tragetuch oder Komforttrage wissen solltest […]

  • Reply
    Michaela
    24. März 2017 at 7:36

    Bei mir dauert es noch knapp 3 Wochen bis mein Kind auf die Weilt kommt, aber wollte mich schon im Vorhinein etwas drüber informieren. Ich finde deinen Artikel total hilfreich und sehr ansprechend. Tragetücher standen immer auf meiner Favoritenliste, da ich meine Kleine einfach gerne nah bei mir haben werde.

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