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Baby Led Weaning Guide: Infos und Tipps zur selbstbestimmten Beikost (inkl. Nahrungsmittel-Liste und zucker- und salzfreien Rezepten)

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Baby Led Weaning, also die selbstbestimmte Beikosteinführung ohne Brei, fördert die Selbständigkeit, Feinmotorik und das Selbstvertrauen und schult die kindlichen Sinne. Eltern müssen weder extra kochen, noch das beikostreife Baby füttern. So können alle gemeinsam am Familientisch sitzen und gemeinsam Essen.

Im großen Baby Led Weaning Guide von Mini and Me findest du die wichtigsten Infos zum Thema, eine Liste idealer Lebensmittel für den Start sowie einfache Rezepte. Außerdem zeige ich dir Esslernprodukte von MAM, die den wichtigen Entwicklungsschritt zum selbständigen Essen unterstützen. 


Was ist Baby Led Weaning (BLW)?

Baby Led Weaning bezeichnet die Einführung breifreier Beikost nach Bedarf.

Das Baby bestimmt selbst, was und wie viel es an angebotener Nahrung zu sich nimmt. Die meisten Kinder sind mit ungefähr mit einem halben Jahr bereit für die erste Beikost.

Beschäftigt man sich mit Baby Led Weaning, ist es wichtig zu bedenken, dass es nicht gleichbedeutend mit Abstillen ist: Bei breifreier Ernährung ist es wichtig, dem Kind die Zeit zu geben, die es braucht, um sein Essen selbst be-greifen zu können.

Schnell geht hier in den seltensten Fällen etwas, das ist aber auch nicht der Sinn der Sache.

Exkurs: WHO Gesundheitsempfehlungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys bis zum vollendeten 6. Lebensmonat ausschließlich zu stillen und dann langsam die erste Beikost einzuführen.

Für die Gesundheit von Kind und Mutter empfiehlt sie außerdem, das Kind bis zum 2. Lebensjahr und darüber hinaus – sofern Mutter und Kind das möchten – zusätzlich zur festen Nahrung zu stillen.

Diese Empfehlung gilt für alle Länder dieser Welt und nicht, wie manchmal fälschlich angenommen, nur für Dritte Welt Länder.

Beikost ohne Brei ist natürlich auch möglich, wenn das Baby bereits abgestillt ist oder gar nicht gestillt wurde und Prä-Nahrung den Großteil seiner Ernährung ausmacht. Auch hier bestimmt das Baby selbst, wann es die Milchnahrung (die noch lange Zeit den Großteil der aufgenommenen Nahrung ausmacht) durch feste ersetzt.

Die Vor- und Nachteile von Baby Led Weaning

Die Vorteile der breifreien Beikost sind zahlreich. Eine umfangreiche Auflistung, Rezepte, sowie alle anderen Informationen, die man braucht, um Beikost selbstbestimmt einzuführen und gut informiert zu sein, findest du beispielsweise im Breifrei Kochbuch* von Loretta Stern und Anja C. Gaca, das ich dir an dieser Stelle gerne empfehlen möchte.

Das Kind

  • bestimmt selbst, was und wie viel es isst.
  • kann Hunger und Sättigung selbst erfahren.
  • lernt, Geschmäcker zu differenzieren.
  • isst mit der Familie.
  • trainiert Feinmotorik und Mundmuskulatur.
  • kann auch unkompliziert unterwegs versorgt werden.
  • muss nicht gefüttert werden.
  • kann am Tisch essen wie die Großen.

Für die kindliche Entwicklung hat Baby Led Weaning keine Nachteile.

Wenn man es aber gerne ordentlich hat und sich bei der Vorstellung, Nahrungsmittel vom Boden einzusammeln, die Nackenhaare aufstellen, ist Baby Led Weaning für die Eltern wohl nicht die beste Methode, um Beikost einzuführen.

Lässt man sein Kind wirklich selbst experimentieren, muss man sich auf Essensreste auf dem Boden, auf dem Hochstuhl, auf Babys Kleidung, in den Haaren und so weiter einstellen.

Ich bin sehr froh, dass wir uns für diese wichtige Entwicklung Zeit genommen haben. Auch, wenn es organisatorisch nicht jedesmal möglich ist, auf Brei zu verzichten, so kann BLW dennoch in den Alltag integriert werden. Eben dann, wenn es passt.

Abgesehen von all den Vor- und Nachteilen macht es einfach nur richtig Spaß, seinem geliebten Kind beim Herumprobieren zuzusehen. Ich selbst habe es als so ungemein bereichernd empfunden – ich würde es niemals anders machen wollen.

Ist mein Baby beikostreif?

  • Beikostreife setzt voraus, dass das Baby den Kopf selbständig halten und mit wenig Unterstützung aufrecht sitzen kann.
  • Es muss in der Lage sein, das Essen selbständig zum Mund zu führen.
  • Der Zungenstoßreflex ist nicht mehr vorhanden. Schiebt das Kind jeden Löffel Beikost also wieder aus dem Mund, ist es noch nicht so weit.
  • Außerdem zeigt dein beikostreifes Baby großes Interesse am Essen der anderen
  • und kann sich vom Rücken auf den Bauch drehen.

Viele Eltern haben Angst davor, dass ihr Baby sich verschlucken könnte. In der Regel werden Babys zu große Stücke wieder nach vorne befördern und ausspucken. Das geschieht, weil der Würgreflex bei so kleinen Kindern noch sehr weit vorne liegt. Beim Füttern mit Babybrei kann es wie beim selbständigen Essen passieren, dass Babys sich verschlucken. Wer unsicher ist, hält mit Kinderärztin oder Hebamme Rücksprache oder besucht einen Erste-Hilfe-Kurs.

Lass dein Baby beim Essen nicht unbeaufsichtigt!

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Los geht’s: Wissenswertes für den Start

Am besten nähert man sich dem Thema wohl mit der Einstellung, vorerst gar nichts zu erwarten. Es geht ums Kennenlernen, ums Ausprobieren im ganz eigenen Tempo des Kindes. Ohne Druck hat das Kind den nötigen Raum, selbst zu erkunden.

Um entspannt auszuprobieren und das Ganze auch für Eltern entspannt zu halten, ist es wichtig, dass das Kind nicht müde oder hungrig ist, wenn es seine ersten breifreien Erfahrungen macht.

Vor allem anfangs wird einiges am Boden und auch überall sonst – außer im Mund des Kindes – landen. Darauf sollte man vorbereitet sein und auch zeitlich in der Lage, es zuzulassen.

Es ist wichtig, dass das Baby immer aufrecht sitzt und die Mahlzeiten auch selbst essen darf. So entwickelt es einen sicheren Umgang mit seiner Nahrung. Das Tempo, in dem Still- bzw. Fläschchenmahlzeiten reduziert werden, sollte das Kind selbst bestimmen dürfen und nicht vorher festgelegt werden.

Unerlässlich und wichtig für Babys Sicherheit ist in jedem Fall, bei der Nahrungsaufnahme anwesend zu sein und es nicht alleine zu lassen. Außerdem sollte vorher überprüft werden, ob die einzelnen Zutaten, wie oben beschrieben, einfach am Gaumen zerdrückt werden können. Die meisten Gemüsesorten müssen also gedünstet oder gekocht werden, bevor sie zum Verzehr durchs Baby geeignet sind. Die Schale – beispielsweise von Äpfeln oder Pfirsichen – sollte vorab entfernt werden.

Wichtig ist, rundliche Nahrungsmittel – wie etwa Heidelbeeren oder Trauben – nicht unverarbeitet anzubieten, da diese leichter in den Hals rutschen können.

Da das Kind ja selbst bestimmen soll, was und wie viel es davon isst, gilt es, ein möglichst breites Repertoire an verschiedenen Lebensmitteln anzubieten.


Nahrungsmittel-Liste und Hinweise zur Zubereitung

Beikosteinführung heißt nicht automatisch: Hier ein Löffelchen Pastinake, und hier ein wenig Apfelmus.

Beschäftigt man sich mit der Thematik und findet heraus, welches Lebensmittel ab welchem Alter und – vor allem – in welcher Form angeboten werden kann, öffnet das ein neues Feld voller spannender Erfahrungen.

Achtest du von Anfang an darauf, deinem Kind ein möglichst breit gefächertes Angebot unterschiedlicher Lebensmittel zu machen, sind das die besten Voraussetzungen für eine ausgewogene Ernährung. So hat es die Möglichkeit, verschiedene Geschmäcker und Haptiken kennen- und mögen zu lernen.

Ist dein Kind nicht von Anfang an Feuer und Flamme für ein bestimmtes Nahrungsmittel, bedeutet das nicht, dass es das per se nicht mag. Einfach immer wieder mit auf den Teller legen und beobachten, ob nicht doch noch Begeisterung dafür aufkommt.

Diese umfassende Liste soll einerseits aufzeigen, welche unterschiedlichen Nahrungsmittel es gibt und auf der anderen Seite auch Infos und Ideen für ihre Zubereitung liefern. Sie ist natürlich nicht vollständig.

Nicht jedes Lebensmittel passt zu jedem Kind in jedem Alter.

Hast du Ergänzungen und Anregungen, freue ich mich sehr, wenn du andere Leserinnen und mich in den Kommentaren daran teilhaben lässt!

Gemüse:

Die meisten Gemüseorten können entweder ein paar Minuten gedünstet oder in etwas Öl oder Butter angebraten werden, bis sie die richtige Konsistenz haben. Weiches Gemüse darf roh auf den Teller. Serviert wird es entweder in ganz kleine Stückchen geschnitten oder als etwa 5 cm lange Streifen, die Babys leicht greifen können.

Je nach Sorte und Vorlieben können etwas Zwiebel-, Knoblauch- oder Paprikapulver, Zimt, Kümmel, Thymian, Petersilie und Co. sowie ein paar Tropfen Zitronensaft und Olivenöl für zusätzlich Geschmack und Abwechslung sorgen. Vielleicht schmeckt auch etwas darüber gestreuter Parmesan!

  • Brokkoli
  • Paprika
  • Zucchini
  • Spargel
  • Karfiol
  • Kirschtomaten
  • Radischen
  • Süßkartoffel
  • Pastinaken
  • Karotten
  • Erbsen
  • Gurke
  • Bohnen
  • Kürbis
  • Kartoffeln
  • Aubergine

Obst:

Obst sollte reif sein, solches mit harter Schale (wie etwa Äpfel oder Pfirsiche) wird geschält. Um das Baby selbst essen zu lassen, kann eine Frucht entweder ganz klein und fein oder in etwa 5 cm lange, längliche Stücke geschnitten werden, die das Baby selbst greifen und halten kann.

Hartes Obst kann kurz in etwas Öl angeschwitzt werden, um die passende Konsistenz zu erlangen.

Vor allem bei rundlichen oder ovalen Formen (wie etwa bei Heidelbeeren und Weintrauben) ist es sehr wichtig, diese nicht ganz zu lassen, sondern in die Hälfte zu schneiden oder zu vierteln.

  • Äpfel
  • Erdbeeren
  • Heidelbeeren
  • Pfirsiche
  • Nektarinen
  • Pflaumen
  • Himbeeren
  • Ananas
  • Kiwi
  • Mandarinen
  • Orangen
  • Brombeeren
  • Bananen
  • Weintrauben
  • Mango
  • Birnen
  • Kirschen
  • Melonen
  • Avocado
  • Papaya

Kohlehydrate und Eiweiß:

Lebensmittel sollten Babys unbedingt in Bio-Qualität und bevorzugt aus regionalem Anbau angeboten werden. Vor allem bei tierischen Produkten sollte auf die biologische Herkunft geachtet werden.

  • Ei (durcherhitzt)
  • Hühnchen, Pute
  • Käse in dünnen Scheiben
  • Bohnen (vierteln, mit Kümmel)
  • Kichererbsen
  • Tofu
  • Fisch, Shrimps
  • Rotes Fleisch
  • Linsen
  • Reis
  • Nudeln
  • Couscous
  • Bulgur
  • Toast
  • Waffeln
  • Pfannkuchen
  • Reisbällchen
  • Quinoa

 

Unsere liebsten Esslern-Produkte von MAM

Für uns war Baby Led Weaning eine große Bereicherung. Trotzdem habe ich meine Tochter auch ab und zu gefüttert – entweder aufgrund von Zeitmangel oder auch, wenn sie das wollte.

Ich fand es schön zu beobachten, wenn meine Tochter mit ihren kleinen Händen ihre Nahrung erkundete. Damit sie aber alles, wenn sie mochte, auch „wie die Großen“ machen konnte, lagen Löffel und Gabel für sie bereit.

Die Esslern-Produkte von MAM begleiten Kinder bei ihren ersten Experimenten mit fester Nahrung von Anfang an und wachsen mit. Sie sind praktisch und helfen Eltern und Babys, sich schnell an die neue Form der Ernährung zu gewöhnen.

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Esslernbesteck

MAM bietet – je nach Alter des Kindes – drei verschiedene Sets an Esslernbesteck an.

Den Anfang macht das Dipper Set, das es Babys, die noch nicht schaufeln können, mit seiner gerippten Struktur erleichtert, auch wirklich etwas Essbares auf die Gabel bzw. den Löffel zu bekommen.

Die wärmeempfindlichen Spitzen der Heat Sensitive Spoons wechseln die Farbe, wenn das Essen zu heiß ist. Eine praktische Erfindung, die Temperaturmessgeräte unnötig macht. Ich möchte sie nicht mehr missen! Unsere Tochter isst heute noch sehr gerne mit diesen Löffeln.

Das dritte Set, Baby’s Cutlery, besteht aus Löffel, Gabel und einem sicheren Messer. Die Gabel verfügt über leicht angespitzte Zinken.

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Esslerngeschirr

Wie beim Besteck, so ist auch jedes Teil beim MAM Esslerngeschirr durchdacht.

Die Snack Box ist super für unterwegs, weil durch den Schutzring nichts rausfallen, auch kleine Kinder sie aber selbst öffnen können. Bei meiner Tochter ist sie deshalb seit Monaten hoch im Kurs und kommt immer mit bei Ausflügen.

Auch die Feeding Bowl verwenden wir oft und gerne – hauptsächlich ebenso für unterwegs, oder wenn meine Tochter auf der einen Seite Joghurt und auf der anderen Seite das Müsli extra löffeln möchte. Durch den Griff ist sie einfach zu halten, sowohl fürs selbstessende Kind als auch für fütternde Eltern.

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Baby’s Bowl und Plate ist nicht nur optisch schön, sondern auch sehr praktisch. Die tiefe Form der Schüssel erleichtert das Aufschaufeln und kann später für Suppen und ähnliches verwendet werden, wenn der Untersetzer dann seine Funktion als Teller erfüllt. Kleine Essanfänger profitieren zudem von der rutschfesten Unterseite.

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Alle drei Produkte sind vielseitig einsetzbar und begleiten Kinder deshalb sehr lange. Das find ich super, weil man nicht alle paar Monate wieder etwas Neues anschaffen muss.

Alle Produkte der MAM Esslern-Serie sind zudem bruchsicher, nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entwickelt, frei von Weichmachern und können einfach im Geschirrspüler gereinigt werden. Sowohl die Feeding Bowl, die Snack Box als auch Baby’s Bowl & Plate können in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden.


2 einfache, gesunde Baby Led Weaning Rezepte

Mini Guglhupf mit Beeren (ohne Mehl und Zucker)

Ein gesundes, zuckerfreies Dessert, das sich auch wunderbar für zwischendurch eignet und der ganzen Familie Spaß macht. Das nenne ich ein perfektes Beispiel für ein Baby Led Weaning Rezept, das wunderbar an jeden Familientisch passt. Und super schnell zubereitet ist es außerdem!

  • 2 Bananen
  • 4 Eier
  • 1 Packung Beeren deiner Wahl

Zubereitung:

  1. Das Backrohr auf ca. 190 Grad vorheizen.
  2. Bananen und Eier mixen, bis sich eine glatte Masse ergibt.
  3. Beeren unterrühren.
  4. Gefettete Förmchen mit dem Teig füllen.
  5. Im Backrohr für etwa 12 Minuten backen und genießen!

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Spinat Joghurt Drops (schnell schmelzend, ohne Zucker)

  • 1 Becher Joghurt
  • 2 Bananen
  • 1 Tasse Blattspinat (oder eine andere Zutat deiner Wahl)

Zubereitung:

  1. Joghurt, Bananen und Spinat mixen. Dabei nicht zu viel Joghurt nehmen, damit die Masse nicht zu dünnflüssig wird.
  2. Ein Backblech (oder eine andere Unterlage, die in dein Gefrierfach passt) mit Backpapier belegen.
  3. Die Masse in einen Spritzsack füllen und auf das Backblech kleine Tropfen mit ausreichend Abstand spritzen. Die Tropfen sollten groß genug sein, dass das Baby sie einfach greifen kann.
  4. Für etwa zwei Stunden einfrieren.
  5. Die gefrorenen Drops vorsichtig vom Backpapier in ein Gefäß zur Aufbewahrung im Gefrierfach schütten.

Die Drops schmelzen schnell, deshalb solltest du deinem Baby immer nur ein paar anbieten und den Rest gleich wieder tiefkühlen. Im Gefrierfach sollten sie mindestens 2 Wochen lang haltbar sein, koste aber immer unbedingt, bevor du sie deinem Baby reichst.


Baby Led Weaning bietet viele Vorteile für das Baby und die Familie.

Nähert man sich der Sache undogmatisch und neugierig, steht der selbstbestimmten Beikost beim Familientisch in der Form, wie sie zu deiner Familie passt, nichts mehr im Weg.

Hast du Erfahrungen, Infos oder Rezepte, die du gerne teilen möchtest? Ich freue mich darauf in den Kommentaren!

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Quellen und weiterführende Lektüre:

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit meiner Partnerin MAM und enthält Werbung. Er spiegelt meine ehrliche Meinung wider – ich empfehle nur Produkte, von denen ich selbst überzeugt bin. Mehr zur Transparenz?

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Text und Fotos: © Jeannine Mik, Mini and Me

Illustrationen: Fotolia

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10 Kommentare

  • Reply
    Julia
    26. Oktober 2017 at 14:22

    Schöner Artikel, ich hätte jedoch noch ein paar fragen bzw. Anmerkungen.
    1. Wieso ist es für das BLW wichtig, dass das Baby sich vom Bauch auf den Rücken drehen kann?
    2. Aufrecht ohne Hilfe sitzen können doch die wenigsten Babys bereits ab dem vollendeten 6. Lebebsmont. Jedoch sollte man laut WHO spätestens ab dem 7. Monat mit der beikost anfangen. Was also tun wenn das Kind erst sagen wir mal mit 10 Monaten alleine aufrecht sitzen kann? Es gibt doch extra Stühle mit Babyschalen als Aufsatz, in denen das Kind zwar aufgerichtet, aber ohne den Rücken zu belasten mit am Esstisch sitzen kann.
    3. Wie handhabt man es genau beim BLW mit Fleisch? Du sagst zwar im Artikel, dass es möglich ist und welche Fleischsorten angeboten werden können, aber wie bzw. in welcher Form? Bei der Breikost ist es logisch, dass das Fleisch püriert wird, aber wie kann ich beim BLW das Fleisch zubereiten damit es am Gaumen zerdrückt werden kann?
    Lg, Julia.

    • Reply
      Jeannine
      26. Oktober 2017 at 15:30

      Hi liebe Julia, danke dir für dein Kommentar! Zu deinen Fragen: 1. Kann das Baby sich vom Rücken auf den Bauch drehen, kann es auch mit der Zunge im Mund seitliche Bewegungen vollführen, da diese Entwicklungen zeitlich parallel verlaufen. (vgl. „Das breifrei Kochbuch“, S. 14) 2. Im Text steht „mit wenig Unterstützung“ aufrecht sitzen. Das heißt, es kann bei den Eltern am Schoß sitzen und sich etwas anlehnen oder auch für kurze Zeit im Hochstuhl mit – wie du schreibst – entsprechendem Einsatz sitzen. 3. Zum Fleisch: Fleisch kann faschiert (glaube in Deutschland wäre es nicht „Faschiertes“ sondern „Hackfleisch“) oder im Mixer gehexelt und etwa in kleinen Bratlingen oder Bällchen angeboten werden. Weiche Hühnerbrust zerfällt ja oftmals nahezu, hier zum Beispiel ganz klein und gegen die Faser schneiden (könnte dann mit den Finger noch weiter „zerpflückt“ werden). So gibt’s keine langen Fleischfäden im Mund. Alles Liebe!

  • Reply
    Dunja
    26. Oktober 2017 at 14:54

    Liebe Jeaninne,
    Danke für den tollen Artikel! Ich habe mich in den letzten Wochen auch mit BLW beschäftigt und das Buch von Loretta Stern gelesen und bin so oder so begeistert davon und kann es gar nicht mehr verstehen, wie man seinem Kind das selbstständige Ausprobieren und Erkunden des Essens verwehren kann. Als ich damals meine Hebamme zu ihrer Meinung gefragt hatte meinte sie, Breifrei sei umstritten, weil das Kind eventuell Mangelerscheinungen bekommen kann. Deswegen da man nicht „kontrollieren“ könne, wieviel von was gegessen wird, weil das Kind ja selbst vom Teller auswählt. Im Buch wird das ja damit argumentiert, dass die Kinder selbst wissen welche Vitamine usw. sie gerade brauchen. Was meinst du denn dazu? Ich habe etwas Angst, dass ihm dann etwas fehlen könnte. Wobei er durch die Muttermilch ja weiterhin alles bekommen würde oder?
    Liebe Grüße, Dunja

    • Reply
      Jeannine
      26. Oktober 2017 at 15:21

      Liebe Dunja, danke für dein Kommentar und die lieben Worte! Das Argument finde ich schwach, weil man beim Füttern mit Brei auch nicht kontrollieren kann, was das Kind isst, wenn man es nicht zum Essen zwingt. Da Muttermilch nach wie vor den absoluten Großteil der Ernährung ausmacht, sehe ich die Sorge, das Kind könnte unterversorgt werden, nicht wirklich begründet. Aber sicher kann man das nicht verallgemeinern. Wenn ein Baby mit sagen wir 10 Monaten gar kein Interesse an Nahrung zeigt, dann ist der Besuch bei der Ärztin ohnehin eine gute Idee, egal ob man BLW praktiziert oder nicht. Wichtig ist von Seiten der Eltern, dass das Angebot sehr abwechslungsreich ist. Das Buch ist absolut super! Alles Liebe! 🙂

  • Reply
    Eva
    26. Oktober 2017 at 19:02

    Mein erster Sohn hat, wie überall empfohlen Brei gegessen. Mit 6 Monaten angefangen und dann immer mehr. Hab ihn aber trotzdem noch gestillt. Ging bei ihm so sehr gut. Mit einem Jahr ass er aber nur noch vom Tisch.

    Bei meinem zweiten Sohn, haben sie in der Mütterberatung schon mit 4 Monaten gemeint, ich soll mit Brei anfangen. Habe ich nicht gemacht. Wieder mit 6 Monaten, doch er hat alles immer rausgelassen und verweigert. So hat er vom Tisch bekommen. Wir haben einfach ohne Salz gekocht und er durfte alles essen/probieren, was wir auch assen. Da war er voll dabei.
    Da er bis 9 Monate nicht sitzen konnte, hatten wir den Kinderwagen neben den Esstisch und so mit Kissen gepolstert, dass er in Bauchlage essen konnte :-). Ich muss ziemlich lachen, wenn ich das jetzt schreiben, doch das war damals die Beste und angenehmste Lösung. Er wollte auch an den Tisch und hat das ziemlich lautstark kundgetan.
    Bei unserem dritten Sohn, habe ich schon gar keinen Brei mehr gekocht. Der ass gleich mit 6 Monaten vom Tisch. Glücklicherweise konnte er in diesem Alter schon frei sitzen :-).

    Ich wusste zu dem Zeitraum noch nichts von irgendwelchen breilosen Baby-Beikost-irgendwas. Doch bei uns hats super funktioniert. Ich würde es auch nicht mehr anders machen.

    Finde ich super, dass du das hier so gut vorstellst. Bei uns war das alles ziemlich ungeplant und hat sich einfach so ergeben.

    Lg Eva

  • Reply
    Julia
    26. Oktober 2017 at 19:47

    Oh vielen Dank für die vielen Infos! Das kommt mir gerade recht, da wir vor sechs Wochen mit der Einführung der Beikost begonnen haben. Ich biete sowohl Brei als auch feste Nahrung in kleinen Stücken an, möchte aber mehr auf Baby Led Weaning umsteigen. Die beiden Rezepte werde ich daher gleich mal ausprobieren. Vielen Dank dafür! 😊 Liebe Grüße, Julia.

  • Reply
    Leandra Vogt
    26. Oktober 2017 at 20:03

    Quality vor Quantity.
    Deine Artikel sind eine so wundervolle Seltenheit! Was du an Output hast ist in meinen Augen eine hochqualitative Bereicherung! Deine Mischung aus extrem gut recherchierten und aufgearbeiteten Informationen zusammen mit deinen reflektierten persönlichen Erfahrungen sind für Mamas einfach ein Schatz im World Wide Web. Ich verweise in meiner Arbeit mit Müttern jederzeit gern auf deine Plattform hier!
    Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für deine großartige Arbeit!

  • Reply
    Laila
    26. Oktober 2017 at 20:22

    Jeannine. Danke! Super beitrag, die muffins werden morgen gleich gebacken! ❤️ Lg laila

  • Reply
    Patrizia
    27. Oktober 2017 at 17:57

    Danke für den tollen Artikel!
    Ich muss zugeben, dass ich ziemliche Panik vor dem Verschlucken haue und so mit Brein zu füttern begonnen habe. Da kann man sich zwar auch verschlucken, aber ich dachte mir, es kann zumindest nicht wirklich etwas stecken bleiben.
    Meine Tochter ist jetzt fast ein Jahr alt und schon seit einigen Monaten biete ich ihr immer wieder Dinge an,die sie selbst halten kann. Sie untersucht sie sehr interessiert, isst aber fast nur davon, wenn ich Stücken abbreche und sie ihr vor den Mund führe. Der „Fehler“ war wahrscheinlich, dass wir mit Brei begonnen haben – oder wer weiß, vielleicht hat es auch nichts damit zu tun. Jedenfalls isst sie von Stückchen immer nur so 3-4. Die Breimenge, die sie zu sich nimmt, ist auch nicht riesig, aber davon isst sie doch deutlich mehr (ohne Zwang natürlich). Sie experimentiert trotz allem mit fester Nahrung und hin und wieder gibt es Brei in der Badewanne (als Essen oder eher als Peeling 😉 ). Ihre Hauptnahrung ist nach wie vor Mamamilch. 🙂 Da z.B. Eisen über die Nahrung zugeführt werden soll, denke ich, ist es „besser“ für ihre Gesundheit sie isst Brei und zusätzlich bieten wir an, was wir essen. Dh die oben angesprochenen Mangelerscheinungen sind für mich in unserem konkreten Fall schon Argument, aber wie gesagt nur deshalb, weil Brei etwas besser ankommt als feste Nahrung. Aber ja – wahrscheinlich ist sie auch einfach daran gewöhnt. Das Erforschen ermögliche ich so intensiv und gutwie möglich und empfinde es auch als sehr bereichernd ihr zuzusehen!
    Liebe Grüße, Patrizia

  • Reply
    Marla | Because I Said So Baby
    27. Oktober 2017 at 19:10

    Thanks so much for linking to our recipe! Very informative post!!

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