Personal Travel

48 Stunden Berlin mit Kleinkind: Unsere 3 Highlights (Berlin, wie geil bist du eigentlich?)

Das erste Mal alleine mit Kleinkind verreisen. Das wagte ich letzte Woche, in einem zugegeben „gut behüteten“ Umfeld: Aufgrund der Blogfamilia 2016, der größten Elternblogger-Konferenz im deutschsprachigen Raum, traten eine kleine Gruppe motivierter, österreichischer Bloggerin die Reise nach Berlin an.

Die Tage in dieser vibrierenden Metropole waren so bunt, so anders und gleichzeitig so prägend, dass ich lange überlegt habe, in welcher Form ich meine Eindrücke wohl am besten verbloggen könnte. Ich glaube, ich packe das hier in die Kategorien „Personal“ und „Travel“ – denn ich möchte euch zeigen, wieso ich persönlich diese Zeit genossen und was ich gelernt habe. Natürlich dürfen meine Entdeckungen (wie eines der tollsten Lokale ever) auch nicht fehlen. Wisst ihr.


Unsere Mamablogger-WG

gemeinsames essen und sekt in der mamablogger WG in Berlin

Das war eine großartige Idee: Mit meinen liebsten Mädels Anja von Gänseblümchen & Sonnenschein, Judith von Stadtmama und Birgit von Fräulein im Glück teilten Mini und ich ein über AirBNB gebuchtes Apartment in Berlin Mitte, mit schlicht traumhafter Aussicht! Die Mädels waren einfach nur super! Drei Mamas in Rufweite zu haben ist, wie ihr euch denken könnt, beim Citytrip mit Kleinkind einfach nur Erleichterung pur.

Gleich am ersten Abend luden wir Daniela von Die kleine Botin und ihre kleine Tochter in unsere Mädels-WG ein und machten es uns mit schnell gekochten Discounter-Nudeln gemütlich. Ich war jenseits von müde, aber lustig hatten wir es allemal!

Es war mein erstes Mal AirBNB und auch das erste Mal mit so vielen Mädels unter einem Dach. Auch wenn ich einem Hotelzimmer definitiv nicht abgeneigt bin – auch mit Kind nicht – muss ich sagen: Diese Art auf Reisen zu wohnen würde ich auf jeden Fall wieder buchen.

Wir hatten eine so lustige Zeit und haben uns prima verstanden. Ich hab mir sagen lassen, das sei nicht selbstverständlich… 😉 Auch hier nochmal an meine WG-Mamas: Danke für alles, ihr Lieben!


Café Oliv Berlin

Blumen und Kräuter vor dem cafe oliv Berlin

Blumen und Kaffee im cafe oliv berlin

Das Café Oliv ist einfach genau meins, ganz große Liebe! Wir kamen kurz nach dem Beziehen unserer WG zufällig daran vorbei, als wir die Gegend erkunden wollten. Es sollte kein Tag in Berlin vergehen, an dem wir nicht hier aßen und Café tranken. Das hat einen richtig guten Grund: Alles hier schmeckt einfach unglaublich gut! Ich hab mich Hals über Kopf in die Quinoa Greens mit Hähnchenkeule und die hausgemachte Limo mit Limette verliebt. Der Café ist auch ein Traum; besser als morgens bei mir daheim… und das will was heißen!

Wir hatten bei zwei von drei Malen den Buggy mit dabei. Einmal klappten wir ihn zusammen, ein andermal (als weniger los war) stellten wir ihn in ein Eck. Es war nie ein Problem. (Ich verstehe aber, dass Buggys im Lokal grundsätzlich keinen Platz haben. Es kann sehr voll und eng werden.) Für Mini wurde extra ein kleiner „Babycchino“ bereitet – ohne Berechnung. „Das versteht sich doch von selbst!“, antwortete man mir, als ich darauf hinwies, dass er auf der Rechnung fehlte.

Bei unserem dritten Besuch schlief Mini nach dem Stillen auf mir ein. Niemand guckte uns schief an, im Gegenteil: Die Kellnerin brachte mir drei (!!) Pölster – einen zum darauf Sitzen, einen zum Anlehnen und einen, um meinen Arm darauf zu legen. Sie meinte lächelnd: „Ich bin auch Mama, ich weiß, wie anstrengend das ist.“ Ich habe zwar bisher zum Glück keine schlechten Erfahrungen mit dem Stillen in der Öffentlichkeit gemacht, aber so eine aufmerksame Geste habe ich in den beinah zwei Jahren noch nie erlebt. Hach… ja… einfach Liebe.

Danke für die köstliche Dosis Koffein und das herrliche Essen, wenn wir es brauchten, Café Oliv! Du bist ein Fixpunkt auf jeder Berlinreise, das versprech ich dir!


Die Blogfamilia 2016

Wieder so ein Fall von „Worte fehlen“. Ich versuche, zu resümieren. Über 100 BloggerInnen, so viele lachende Kinder, herzlich-fröhliche Stimmung, liebe Menschen und interessante Vorträge, von denen ich viel mitnehmen konnte. Die Blogfamilia hat meine Erwartungen übertroffen. Mini und ich haben, abgesehen von Frühstück in der WG und entspanntem Café im Oliv, den ganzen Tag dort verbracht – ewig spielen mit den Kieselsteinen und gutes Essen inklusive.

Dank eines ausgedehnten Mittagsschlafes konnte ich sogar 3 Vorträgen lauschen und dazulernen. Zu viele Menschen reden den ganzen Tag lang nur, ohne wirklich etwas zu sagen. Aber wisst ihr was? Es gibt jede Menge richtig coole, schreibende Menschen – Eltern – da draußen. Inspirierende Persönlichkeiten, die so unterschiedlich sind und so viel zu sagen haben.

Es war schön, viele BloggerInnen, die ich gerne lese und Frauen, die ich aus verschiedenen Gründen bewundere, endlich persönlich kennenzulernen. BerlinMitteMom, Nieselpriem, Mutterseelesonnig, MeSuperMOM… um nur ein paar zu nennen. Und ich weiß, ich hab mehr als die Hälfte vergessen. Sorry. Gerne in den Kommentaren beschweren, bitte! Natürlich hab ich mich auch gefreut, vertraute Gesichter wiederzusehen, mit denen ich im vergangenen Herbst Zeit verbringen durfte. Das sind zum Beispiel so bezaubernde Mamas wie Elfenkind Berlin und Von guten Eltern.

Vielen Dank an Alu und das Team der Blogfamilia, für die Organisation dieser riesengroßen Veranstaltung. Es war super!

Die Blogfamilia fand übrigens im Haus 13 am Pfefferberg statt. Den „Berg“, den Österreicherinnen vermutlich eher als kleine Bodenerhebung bezeichnen würden, erreicht man über ein paar Stufen. Oben angekommen, befindet man sich in einem wunderschön begrünten Areal, das ein paar sehr schicke Restaurants zu beherbergen scheint. Ich konnte mich von der Qualität des Essens dort zwar nicht selbst überzeugen, aber es sah so aus, als könnte der Nachwuchs dort ungestört spielen und die Vögel, die im modernen, schwarzen Brunnen baden, beobachten. Also, hinfahren, anschauen und dann bitte erzählen, wie’s war!

österreichische mamabloggerinnen bei der blogfamilia

Auf dem Foto seht ihr das „Team Österreich“, v.l.n.r: Vere von Mami Rocks, Mini und ich, Judith, Anja, Daniela (happy im Hintergrund), Christina von Einer schreit immer und Birgit. Es fehlt die bezaubernde, dreifache Mädelsmama Verena. Sie bloggt bei MamaWahnsinnHochDrei und war, als dieses Foto geschossen wurde, bereits brav beim nächsten Vortrag. Wir kamen ein bissi zu spät. Ähem.


Mein Fazit: Bitte nochmal!

blick auf berlin mit Kleinkind

Hach, Berlin mit Kleinkind. Das erste Mal allein verreisen mit der Kleinen war einfach nur schön. Es war super anstrengend, ja, aber das ist nichts im Vergleich dazu, wie viel Spaß wir hatten und was wir beide – sowohl Mini als auch ich – dazugelernt haben. Es hat mir viel Kraft und Zuversicht gegeben. Wisst ihr was? Ich freue mich schon auf das nächste Mal… wohin auch immer es uns da verschlagen wird!

Im nächsten Artikel zu unserem Citytrip verrate ich euch ein paar Dinge, die ihr (meiner bescheidenen Berlin-Erfahrung nach) auf Reisen mit Kleinkind lieber nicht tun solltet. Im übernächsten lest ihr meine Tipps fürs Fliegen mit Kleinkind und darüber, was ihr, auch laut ÄrztInnen, beim Fliegen mit einem Baby unbedingt beachten solltet.

Aber soviel mal zu unseren Highlights.

Berlin, du siehst uns wieder! Wir können’s kaum erwarten!


Wart ihr bei der Blogfamilia?

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Foto Copyright:
Fotos Mamablogger-WG © Birgit O., Fräulein im Glück
Fotos vom Café Oliv © Café Oliv
Foto von den österreichischen Bloggerinnen bei der Blogfamilia © Fräulein im Glück
Foto von Mini und mir beim Fenster © Anja F., Gänseblümchen & Sonnenschein

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(Inklusive 9 Artikel, die mir dabei geholfen haben, ein Stückchen mehr die Mama zu werden, die ich sein möchte und Buchempfehlungen.)

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9 Kommentare

  • Reply
    stadtmama Judith
    10. Mai 2016 at 18:35

    Wir können das gerne nächstes Jahr wiederholen, meine Liebe 😉 <3

    • Reply
      Jeannine
      10. Mai 2016 at 19:37

      Oh jaaaaa, bin sofort dabei! 😀 <3

  • Reply
    Anja
    10. Mai 2016 at 18:45

    Ach du Süße!! #verliebtinberlin

    Jaaaaaaaa! Berlin ist immer eine Reise Wert 💕 Und ich bin gern wieder dabei. Nehme aber das kleine Fräulein mit!

    Danke für deine lieben Worte und die Verlinkungen 💕

    #mamabloggerWGdeluxe rocks 💕

    • Reply
      Jeannine
      10. Mai 2016 at 19:38

      Haha, und ich hab überlegt, die Kleine beim Papa zu lassen, um mit euch gemeinsam um die Häuser zu ziehen. Vielleicht machen wir Blogfamilia eine „erwachsene“ Mädels-Runde und zu einem anderen Anlass mit den Minis? Hehe… 😉

  • Reply
    Birgit
    10. Mai 2016 at 18:59

    Wohooo so schön wars, du hast es noch einmal wunderbar auf den Punkt gebracht. 😀 Meine Empfehlung ist eindeutig mit vielen lieben Mädels hinfahren 😉

    <3

    • Reply
      Jeannine
      10. Mai 2016 at 19:39

      Das ist definitiv der beste Tipp! 😀 😉

  • Reply
    Städtereisen mit Kind: 6 Dinge, die ich beim Berlin-Citytrip gelernt habe • MINI AND ME
    18. Mai 2016 at 21:38

    […] mit Kind, das erste mal Berlin – allein, mit meinem Baby. Dass wir uns Anfang Mai der Herausforderung des „Alleinreisens“ stellten, habe ich euch …. Zugegeben, in einem recht behüteten Umfeld, mit so vielen anderen Mamas in unmittelbarer Nähe, […]

  • Reply
    What's in your bag, Jeannine? | Gänseblümchen & Sonnenschein
    13. Juni 2016 at 18:14

    […] mit vielen Muscheln am Riemen angebracht. Der musste jedoch weichen, als Mini und ich unlängst die Reise nach Berlin antraten. Wir waren nur mit Handgepäck unterweg und so musste ich Platz sparen. Eine als solches […]

  • Reply
    Das ist LILLYDOO oder nachts schlafen statt Windel wechseln • MINI AND ME
    24. April 2017 at 19:50

    […] Berlin war super, wisst ihr. Auch, weil Mini und ich dort über eine neue, ziemlich stylishe Windelmarke stolperten: LILLYDOO. Wir waren begeistert und ich beschloss, euch das Unternehmen vorzustellen. Aber noch bevor ich LILLYDOO kontaktieren konnte, landete eine Mail von ihnen in meinem Posteingang – vermutlich Schicksal, oder? 😉 […]

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